Der Welt-IQ

Teil 2: PISA 2015: Niveauunterschiede zwischen Deutschland und Türkei

Der Welt-IQ

Von Türken, Deutschen, Juden und 10 Punkten.

Die durchschnittliche Intelligenz der Weltbevölkerung, der Welt-IQ, beträgt 89. Die Türkei liegt etwa bei diesem Welt, Deutschland liegt etwa zehn Punkte darüber und wird seinerseits um etwa zehn Punkte von den aschkenasischen Juden übertroffen, die die Gruppe mit der weltweit höchsten Intelligenz bilden. Die überragende Intelligenz der Juden schlägt sich um Beispiel darin nieder, dass sie 22,5 Prozent aller Nobelpreisträger stellen, obwohl ihr Anteil an der Weltbevölkerung weniger als 0,2 Prozent beträgt.

Wie intelligent ist die Menschheit insgesamt?

Genauso wie man für jedes Land zum Beispiel das Bruttosozialprodukt und alle möglichen sonstigen Kenngrößen erheben kann, kann man auch die durchschnittliche Intelligenz seiner Bürger messen. Das Maß hierfür ist der Nationale IQ. In Anlehnung an den Nullmeridian, der durch die Sternwarte von Greenwich verläuft, ist der Nationale IQ so normiert, dass Großbritannien den Mittelwert 100 hat. (Hier gibt es eine → Liste der Nationalen IQs.)

Unter Berücksichtigung der Nationalen IQs und der Bevölkerungszahl ergibt sich ein Welt-IQ von 89 [A1].

Aktualisierung: Rindermann (2018) kommt auf der Grundlage neuerer Daten aus internationalen Bildungsstudien wie PISA, PIMSS, PIRLS und IQ-Daten für 173 Länder auf einen Welt-IQ von 87,23 [7; S.96].

  • Die Türkei liegt ziemlich genau bei dem Wert 89.
  • Praktisch alle anderen islamischen Länder liegen – zum Teil beträchtlich – darunter.
  • Praktisch alle europäischen Länder liegen – zum Großteil beträchtlich – darüber.

Die Türkei repräsentiert die Intelligenzspitze der islamischen Welt. Lediglich Malaysia liegt mit etwa 92 ein wenig darüber, aber das verdankt es seinem hohen Anteil an Chinesen (rund 24 Prozent), deren Intelligenz weit über der islamischen Bevölkerung liegt.

Der Europa-IQ liegt etwa bei 96. Deutschland befindet sich mit mehreren Ländern an der Intelligenzspitze Europas. Am unteren Ende der europäischen Intelligenz sind lediglich ein paar Balkanstaaten, die jahrhundertelang unter dem Osmanischen Reich gelitten haben, etwa genauso „schlecht“ wie die Türkei und nur Albanien und Montenegro schneiden schlechter ab [A2].

„Schlecht“ ist hier in Anführungszeichen gesetzt, weil die Türken weltweit betrachtet keineswegs schlecht sind, sondern absolutes Mittelmaß. Würde man den Nationalen IQ an der Türkei normieren, dann hätte man einen neutralen Punkt, der die obere von der unteren Hälfte der Menschheit scheidet (und die gesamte islamische Welt befände sich in der unteren) [A3].

Im Vergleich zu Deutschland sind die Türken in der Tat schlecht und zwischen Deutschland und der Türkei liegen Welten; siehe das Logo dieses Beitrags, das die Intelligenzverteilung in Deutschland und der Türkei anhand zweier Normalverteilungen darstellt [A4].

Der Unterschied zwischen Deutschland und der Türkei beträgt etwa 10 Punkte. Das entspricht zwei Drittel Standardabweichungen.

Was bedeutet eine IQ-Differenz von 10 Punkten?

Die Antwort kann je nach Bezugspunkt sehr unterschiedlich ausfallen.

Auf der Individuenebene wird man einen 10-Punkte-Unterschied durchaus bemerken, aber er ist ganz und gar nichts Außergewöhnliches. So beträgt zum Beispiel der Unterschied zwischen zwei Geschwistern, die innerhalb derselben Familie aufgewachsen sind, im Mittel etwa 11 bis 14 Punkte [A5]).

Auf Populationsebene hat eine 10-Punkte-Differenz jedoch dramatische Konsequenzen.
Populationen, deren IQ sich um zehn Punkte unterscheidet, gehören zu zwei verschiedenen Welten. Selbst das obere Viertel der weniger intelligenten Population gehört in der intelligenteren Population überwiegend nur zum Durchschnitt. Bei gleicher Populationsgröße wird der oberste Leistungsbereich fast vollständig von der intelligenteren Population besetzt.

Wie stark eine 10-Punkte-Differenz zu Buche schlagen kann, zeigt nicht nur der Vergleich Deutschland-Türkei. Eindrucksvoll ist zum Beispiel auch der Vergleich Deutschland versus aschkenasische Juden [A6].

Die aschkenasischen Juden sind die Gruppe, die weltweit die höchsten Intelligenzwerte aufweist. Ihr IQ liegt etwa bei 110, die Differenz zu den Deutschen beträgt somit etwa 10 Punkte [5].

Wie auf der → Liste der jüdischen Nobelpreisträger nachzulesen ist, wurde bislang an 892 Individuen ein Nobelpreis vergeben. Darunter sind 201 Juden, das sind 22,5 Prozent aller Auszeichnungen. Da Juden weniger als 0,2 Prozent der Weltbevölkerung ausmachen, sind sie um das 112-Fache überrepräsentiert. Die überragende Intelligenz schlägt sich in einer überragenden Dominanz im allerobersten Leistungsbereich nieder.

Die Aufschlüsselung der → Nobelpreisträger nach Ländern weist für Deutschland 107 Preisträger auf (darunter mehrere Juden) und für die Türkei 2.

Intelligenz ist zwar ein außerordentlich wichtiges, aber keineswegs das einzige Kriterium für absolute Spitzenleistungen. Das zeigt sich zum Beispiel an China. Der Nationale IQ Chinas ist um sechs bis sieben Punkte höher als der Deutschlands, aber bislang ist China nur mit acht Nobelpreisträgern vertreten. Es ist jedoch zu erwarten, dass China im Laufe dieses Jahrhunderts enorm aufholen wird. Gemessen an seinem überragenden Intelligenzpotenzial und seiner ungeheuren Bevölkerungszahl müsste der Anteil chinesischer Nobelpreisträger geradezu explodieren (→ siehe hier, Abbildung 5.5). Es ist eine spannenden Frage, ob und wann China die Hindernisse überwinden kann, die einer absoluten Spitzenstellung in den Wissenschaften im Wege stehen.

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Hier gibt es die Serie → Bildung und Intelligenz – Die Weltspitze

In der Serie → Auf nach Estland! werden die europäischen Intelligenzspitzenreiter miteinander verglichen.

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Literatur


(1) Lynn, R. und Vanhanen, T. (2012). Intelligence. A Unifying Construct for the Social Sciences. London: Ulster Institute for Social Research.

(2) Human Development Report 2016. Human Development for Everyone. United Nations Development Programme (UNDP), 2016.

(3) Lynn, R. (2011). Dysgenics. Genetic deterioration in modern populations. London: Ulster Institute for Social Research.

(4) Jensen, A. (1998).The g factor. The science of mental ability. Westport, Connecticut: Praeger.

(5) Lynn, R. (2001). Eugenics. A Reassessment. Westport, Connecticut: Praeger.

(6) Lynn, R. (2011). The Chosen People: A Study of Jewish Intelligence and Achievement. eBook Amazon Kindle.

(7) Rindermann, H. (2018). Cognitive Capitalism. Human Capital and the Wellbeing of Nations. New York: Cambridge University Press.

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Anmerkungen


[A1] Diese Schätzung beruht auf den Nationalen IQs für 199 Länder, die Lynn und Vanhanen (2012) [1] in Tabelle 12.5 aufgelistet haben und den Bevölkerungszahlen, die im Human Development Report 2016 [2] angegeben sind. Lynn (2011) [3] gibt als Schätzung für das Jahr 2000 den Wert 90,1 an.

[A2] Siehe → Europäische Geographie der Intelligenz.
Auch die Regionen Süditaliens und Südspaniens, die jahrhundertelang dem Ansturm aus Nordafrika und dem östlichen Mittelmeerraum ausgesetzt waren, zeigen deutlich niedrigere Intelligenzwerte; siehe → Geographie der Intelligenz – Italien.

[A3] Durch die Bevölkerungsexplosion in Schwarzafrika, das sich durch die allerniedrigsten Intelligenzwerte auszeichnet, und den starken Geburtenrückgang in fast allen Hochintelligenzländern wird der Welt-IQ im Laufe des Jahrhunderts zwangsläufig um mehrere Punkte nach unten gedrückt.
Durch die Verankerung der Nationalen IQs an Großbritannien ergibt sich folgender Nebeneffekt: Wegen der dysgenischen Entwicklung, insbesondere aufgrund der Migranten aus Niedrigintelligenzländern wird die Intelligenz Großbritanniens sinken und dadurch werden alle übrigen Länder an Intelligenz „gewinnen“. Dieser Verankerungsbias ändert überhaupt nichts am effektiven Absinken der Weltintelligenz, er wird es aber ein bisschen kaschieren.

[A4] Siehe hierzu die Serie → Bildungsproblem Türken. Eine Dokumentation der nationalen und internationalen Bildungsstudien.

[A5] Jensen, 1998, S.357 [4] gibt 11 Punkte an; Lynn, 2001, S.142 [5] 14 Punkte.

[A6] „Als Aschkenasim (hebräisch אַשְׁכֲּנָזִים, Plural von Aschkenasi), aschkenasische Juden (יְהוּדֵי אַשְׁכֲּנָז), seltener auch Aschkenasen, bezeichnen sich mittel-, nord- und osteuropäische Juden und ihre Nachfahren. Sie bilden die größte Gruppe im heutigen Judentum.“ → Wikipedia zu Aschkenasische Juden.

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Stichwörter:
Intelligenz, IQ, Welt-IQ, Europa-IQ, Deutschland, Türkei, Juden, aschkenasische Juden, China, Nobelpreis, Nobelpreisträger, Moslems, Islam

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Geschlechtsunterschiede in der Intelligenz – Teil 6

PIAAC 2012/2014: Mathematik - Geschlechtsunterschiede bei erwachsenen Männern und Frauen

Geschlechtsunterschiede in der Intelligenz

Teil 6: PIAAC 2012/2014 – Alltagsmathematische Kompetenz von Erwachsenen

Männer zeigen eine höhere alltagsmathematische Kompetenz als Frauen. Die Varianz ist bei den Männern um 11 Prozent größer als bei den Frauen. Die Kombination dieser beiden Geschlechtsunterschiede hat auf Populationsebene beträchtliche Konsequenzen.

Zum Beginn dieser Serie → Geschlechtsunterschiede in der Intelligenz – Teil 1.

Auf der Grundlage von PIAAC 2012/2014 [1] [2] haben wir im → Teil 5 Geschlechtsunterschiede in der Lesekompetenz von Erwachsenen untersucht.

Nun betrachten wir Geschlechtsunterschiede in der alltagsmathematischen Kompetenz von Erwachsenen.

Die Grundlage bilden auch hier 155 unabhängige Stichproben aus PIAAC 2012/2014, die sich aus der Kombination von 31 Ländern und 5 Altersgruppen ergeben.

Die Daten, die Aufschlüsse über Lynns Entwicklungshypothese und die Varianzhypothese liefern, sind in Tabelle 6.1 zusammengefasst. Der linke Teil bezieht sich auf das Leistungsniveau, der rechte auf die Varianz. Die Spalte NM>F gibt die Anzahl der Länder an, in denen die Männer besser abschnitten als die Frauen. Die Effektstärke d ergibt sich aus dem Mittelwert der Männer minus Mittelwert der Frauen dividiert durch die gemeinsame Standardabweichung. Die Spalte NVM>VF zeigt die Anzahl der Länder, in denen die Varianz zwischen den Männern größer ist als zwischen den Frauen. Die Spalte VM/VF zeigt den Quotienten Varianz der Männer dividiert durch die Varianz der Frauen.

Tabelle 6.1: PIACC 2012/2014: Geschlechtsunterschiede in der mathematischen Alltagskompetenz nach Altersgruppen.
NM>F = Anzahl der Länder, in denen Männer besser abschneiden als Frauen (von jeweils 31 Ländern).
d = Effektstärke (Mittelwert der Männer minus Mittelwert der Frauen dividiert durch die gemeinsame Standardabweichung).
NVM>VF = Anzahl der Länder, in denen die Varianz zwischen Männern größer ist als die Varianz zwischen Frauen (von jeweils 31 Ländern).
VM/VF = Varianzquotient (Varianz der Männer dividiert durch die Varianz der Frauen).
Mittelwertsunterschiede Varianz
Alter NM>F d NVM>VF VM/VF
16-24 28 0,13 25 1,13
25-34 30 0,20 22 1,07
35-44 31 0,26 22 1,10
45-44 29 0,24 26 1,11
55-65 27 0,28 24 1,13
Gesamt 145 0,22 119 1,11

Im Hinblick auf die Mittelwertsunterschiede ergibt sich folgendes Bild:

In 145 von 155 Teilgruppen schneiden die Männer besser ab als die Frauen. Das ist ein Verhältnis von 94 zu 6 Prozent. In PISA 2015 beträgt das Verhältnis 63 zu 37 Prozent zugunsten der 15-jährigen Jungen.

Der Leistungsvorsprung der Männer entspricht einer Effektstärke d von +0,22. In PISA 2015 beträgt er +0,09. Umgerechnet auf eine IQ-Skala hat sich der Vorsprung des männlichen Geschlechts von 1,35 auf 3,3 IQ-Punkte erhöht.

Bei Berücksichtigung der Altersgruppen ergibt sich von den 16-bis-24-Jährigen über die 25-bis-34-Jährigen zu den 35-44-Jährigen ein Anstieg von 0,13 über 0,20 auf 0,26. Danach bleibt der Geschlechtsunterschied etwa auf demselben Niveau.

Insgesamt entspricht dieses Muster genau dem, was man nach Lynns Entwicklungshypothese erwarten würde.

Auch die Varianzhypothese wird in vollem Umfang bestätigt: In 119 von 155 Gruppen zeigt sich die größere Varianz bei den Männern und die Varianz ist insgesamt 11 Prozent größer als bei den Frauen. Der Varianzquotient ist in allen Altersgruppen etwa gleich groß.

Bei gemeinsamer Betrachtung des Mittelwertsunterschieds und des Varianzunterschieds ergibt sich ein bemerkenswertes Bild:

Eine Effektstärke von d=0,22 wird in aller Regel als „klein“ bezeichnet und oftmals als unbedeutend abgetan. In der Tat ist auf Individuenebene eine IQ-Differenz von 3,3 Punkten nicht sonderlich beeindruckend. Auch ein Varianzunterschied von 11 Prozent wird häufig als „gering“ abgetan. Auf Populationsebene gibt die Kombination von d=0,22 und VM/VF=1,11 jedoch einen beträchtlichen Unterschied.

Abbildung 6.1 zeigt zwei Normalverteilungen, bei denen die standardisierte Mittelwertsdifferenz 0,22 und der Varianzquotient 1,11 beträgt.

PIAAC 2012/2014: Mathematik - Geschlechtsunterschiede bei erwachsenen Männern und Frauen
Abbildung 6.1: PIAAC 2012/2014: Mathematik – Geschlechtsunterschiede bei erwachsenen Männern und Frauen

Es ist mit bloßem Auge zu erkennen, dass sich im oberen Bereich deutlich mehr Männer finden als Frauen und dass im unteren Bereich die Frauen die Oberhand haben.

Wenn man zum Beispiel annimmt, dass für eine bestimmte berufliche Tätigkeit ein Mathematik-IQ von mindestens 110 erforderlich ist und gleich viele Männer wie Frauen zur Verfügung stehen, dann beträgt das Verhältnis geeigneter Bewerber 1,38 zu 1 zugunsten der Männer.
Bei einem Mindestkriterium von 120 steigt das Verhältnis auf 1,68 zu 1.
Im Spitzenbereich von 130 steigt es auf 2,16 zu 1.
Und im Superspitzenbereich von 140 lautet es 2,91 zu 1.
Das heißt, im Spitzenbereich sind rund doppelt und im Superspitzenbereich rund dreimal so viele Männer geeignet wie Frauen.

Wer sich wundert, dass sich in Berufen mit sehr hohen mathematischen Anforderungen viel mehr Männer als Frauen finden, sollte sich einfach mal diese simple Tatsache klarmachen.

In der nächsten Folge betrachten wir Geschlechtsunterschiede bei der Technologiebasierten Problemlösekompetenz.

Hier gibt es die Fortsetzung → Geschlechtsunterschiede in der Intelligenz. Teil 7: PIAAC 2012/2014 – Technologiebasierte Problemlösekompetenz von Erwachsenen

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Literatur

[1] Rammstedt, B. (2013). Grundlegende Kompetenzen Erwachsener im internationalen Vergleich. Ergebnisse von PIAAC 2012. Münster: Waxmann.

[2] NCES National Center for Educational Statistics: International Data Explorer. PIAAC Data Explorer.
https://nces.ed.gov/surveys/piaac/ideuspiaac/

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Bildung, Intelligenz, PIAAC, PISA, Mathematik, Geschlecht, Geschlechtsunterschiede, Erwachsene, Normalverteilung, IQ

PISA USA – Rassenunterschiede

PISA 2015 - USA - Rassen/Ethnien

PISA 2015 in den USA

Rasse, Ethnie, Bildung und Intelligenz

Die USA schneiden in PISA 2015 deutlich schlechter ab als Deutschland. Die Rassen/Ethnien in den USA zeigen das gewohnte Bild mit der Ausnahme, dass Weiße und Asiaten gleichauf liegen, während üblicherweise die Asiaten die Nase vorn haben. Vergleiche mit Deutschland und der Türkei liefern interessante Ergebnisse.

Die USA schneiden in den PISA-Studien deutlich schlechter ab als Deutschland. In PISA 2015 [1] erreichte Deutschland in der Lesekompetenz 509, in den Naturwissenschaften 509 und in Mathematik 506 Punkte, die USA hingegen nur 497, 496 und 470 Punkte.

Der zentrale Grund für das Leistungsgefälle liegt auf der Hand: Die ethnisch/rassische Zusammensetzung, die in den USA wesentlich ungünstiger ist als in Deutschland.

Abbildung 1 zeigt die US-amerikanischen Ergebnisse von PISA 2015 aufgeschlüsselt nach Rassen/Ethnien [2].

PISA 2015 - USA - Rassen/Ethnien - Lesekompetenz, Naturwissenschaften, Mathematik
Abbildung 1: PISA 2015. Mittelwerte der Rassen/Ethnien in den USA.

In allen Bereichen zeigt sich dasselbe Bild:

Weiße und Asiaten liegen gleichauf an der Spitze. Lediglich in den Naturwissenschaften zeigt sich ein kleiner, aber statistisch nicht signifikanter Vorsprung der Weißen.

Deutlich dahinter folgen die Mischlinge, dann ebenfalls mit großem Abstand die Hispanics und mit noch größerem Abstand die Schwarzen.

Dieses Muster deckt sich fast vollständig mit einer Unzahl von Bildungsstudien und den Ergebnissen der psychologischen Intelligenzforschung. Bemerkenswert ist lediglich, dass bei PISA 2015 die Asiaten nicht vor den Weißen liegen.

Aus deutscher Sicht ist ein anderer Punkt interessant:

Die Weißen in den USA schneiden in den Naturwissenschaften und der Lesekompetenz deutlich besser ab als Deutschland. In Mathematik hat Deutschland die Nase vorn.

Berücksichtigt man jedoch in Deutschland die Migranten, dann ergibt sich ein anderes Bild. Wie in Abbildung 12.1 im Beitrag → Bildungsproblem Türken – Teil 12 dargestellt, lauten die Werte der einheimischen Deutschen: Lesekompetenz 527, Naturwissenschaften 529, Mathematik 521. Somit zeigen die einheimischen Deutschen und die Weißen in den USA in der Lesekompetenz und den Naturwissenschaften praktisch identische Leistungen. In Mathematik haben die einheimischen Deutschen einen großen Vorsprung.

Noch ein anderer Punkt ist im Zusammenhang mit der Abbildung 12.1 im Beitrag → Bildungsproblem Türken – Teil 12 interessant: Die Schwarzen in den USA schneiden in allen Bereichen deutlich besser ab als die Türkei (Lesekompetenz 443 vs. 411, Naturwissenschaften 433 vs. 408, Mathematik 419 vs. 403). Betrachtet man hingegen die phänotypische Intelligenz, dann liegt die Türkei klar vor den Schwarzen in den USA – der Nationale IQ der Türkei liegt etwa bei 90 [3], der IQ der Schwarzen in den USA etwa bei 85 [4]. Die Diskrepanz zwischen PISA-Leistung und IQ ist ein starker Hinweis darauf, dass das Bildungssystem der Türkei wesentlich schlechter ist als in den USA und dass die Türkei ihr (geringes) Intelligenzpotenzial bei Weitem nicht ausschöpft.

Noch ein kleiner Nachtrag:

Bei einer Google-Recherche stieß ich zufällig auf das folgende Zitat: „Die öffentlichen Schulen haben in den USA einen miserablen Ruf. Bei der internationalen Pisa-Studie, bei der die Leistungen 15-Jähriger aus 72 Ländern verglichen wurden, lagen amerikanische Kinder 2015 beim Lesen auf Platz 40 (Deutschland Platz 16) und in Mathematik auf Platz 24 (Deutschland Platz 11).“ Es stammt aus einem Online-Artikel der Süddeutschen Zeitung [A1]. Das ist typisch für das intellektuelle Minderniveau der sogenannten Qualitätsmedien. Die Weißen in den USA zeigen – wie wir gesehen haben – dieselben PISA-Leistungen wie die einheimischen Deutschen. Dass die USA insgesamt schlechter abschneiden als Deutschland, liegt an der sehr großen Zahl von Hispanics und Schwarzen, die eine wesentliche geringere Intelligenz aufweisen als Weiße. Nicht die Schulen sind die Hauptursache, sondern die Intelligenz der Schüler. Für ein ideologisch verbrettertes Blatt wie die Süddeutsche Zeitung ist so etwas natürlich undenkbar.

*

Literatur


[1] OECD (2016). PISA 2015 Ergebnisse. Exzellenz und Chancengleichheit in der Bildung. Band I. W. Bertelsmann Verlag, Germany. DOI 10.3278/6004573w

[2] PISA-Ergebnisse der USA online bei NCES National Center of Educational Statistics
https://nces.ed.gov/surveys/international/

[3] Lynn, R. und Vanhanen, T. (2012). Intelligence. A Unifying Construct for the Social Sciences. London: Ulster Institute for Social Research.

[4] Lynn, R. (2015). Race Differences in Intelligence: An Evolutionary Analysis. Arlington, VA: Washington Summit Publishers.

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Anmerkung

[A1] US-Schüler schneiden bei Pisa schlecht ab. Süddeutsche Zeitung, 08. Februar 2017.
http://www.sueddeutsche.de/bildung/usa-amerikas-schulsystem-droht-der-ausverkauf-1.3367290-2

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Bildung, Intelligenz, PISA, IQ, USA, Weiße, Schwarze, Hispanics, Mischlinge, Asiaten, Deutschland, Türkei, Migranten, Rasse, Ethnie, Mathematik, Lesekompetenz, Naturwissenschaften

IDI 2018 und Nationaler IQ

IDI 2018 und Nationaler IQ

Kleine Anmerkung zum Zusammenhang von Intelligenz und Entwicklungsniveau von Nationen

Das Weltwirtschaftsforum hat den „Inclusive Development Index“ (IDI) 2018 vorgestellt. Die Korrelation zwischen diesem Index und dem Nationalen IQ beträgt 0,79. Der Nationale IQ klärt 62,9 Prozent der Varianz des IDI 2018 auf.

Pünktlich zur Tagung des Weltwirtschaftforums in Davos wurde der aktuelle „Inclusive Development Index“ (IDI) vorgestellt [1], welcher neben der Wirtschaftsleistung „auch ökologische und finanzielle Nachhaltigkeit und Lebenslagen der Menschen berücksichtigt … Der jährliche Index spiegelt den Fortschritt in den weltweit 103 von der Untersuchung erfassten Volkswirtschaften und unterscheidet drei Bereiche, um ‚gerechtes Wachstum‘ zu messen:
Wachstum und Entwicklung,
Generationengerechtigkeit
sowie Teilhabe.“ [2]

Auf den Index möchte ich nicht eingehen. Ich habe lediglich eine kleine Anmerkung. In Tabelle 1 sind die Länder mit ihrem IDI 2018 und dem Nationalen IQ dargestellt [3].

Die Korrelation zwischen dem Inclusive Development Index 2018 und dem Nationalen IQ beträgt 0,79. Damit werden durch den Nationalen IQ 62,9 Prozent der Varianz des IDI 2018 aufgeklärt.

Wen wundert’s?
Um einen hohen Entwicklungsstand zu erreichen, bedarf es einer intelligenten Bevölkerung (oder unermesslichem Reichtum an Bodenschätzen plus technologische Unterstützung von außen). Niedrig- und Niedrigstintelligenzländer können unmöglich ohne Unterstützung von außen zu den hochentwickelten Ländern aufschließen.

Viele der im Trump’schen Sinne Shithole-Länder mit außerordentlich geringem IQ und außerordentlich niedrigem Entwicklungsstand werden im IDI 2018 nicht berücksichtigt. Würde man diese hinzunehmen, wäre die Korrelation zwischen Entwicklungsstand und Nationalem IQ noch höher.

Ach ja, noch was: Deutschland liegt im IDI 2018 auf Platz 12.

Tabelle 1: Inclusive Development Index IDI 2018 und Nationaler IQ.
Land IDI 2018 IQ
Albania 4,08 82
Algeria 4,22 84
Argentina 4,13 93
Armenia 3,66 93
Australia 5,36 99
Austria 5,35 99
Azerbaijan 4,69 85
Bangladesh 3,98 81
Belgium 5,14 99
Bolivia 3,76 77
Brazil 3,93 87
Bulgaria 4,41 93
Burundi 3,27 72
Cameroon 3,32 64
Canada 5,06 100
Chad 2,97 66
Chile 4,44 90
China 4,09 106
Colombia 4,01 83
Costa Rica 4,32 86
Croatia 4,48 98
Czech Rep 5,09 99
Denmark 5,81 97
Dominican Rep 4,19 82
Egypt 2,84 83
El Salvador 3,96 78
Estonia 4,74 100
Finland 5,33 101
France 5,05 98
Georgia 3,99 87
Germany 5,27 99
Ghana 3,34 70
Greece 3,70 93
Guatemala 3,70 79
Honduras 3,61 81
Hungary 4,74 98
Iceland 6,07 99
India 3,09 82
Indonesia 3,95 86
Iran, 4,08 86
Ireland 5,44 95
Israel 4,51 95
Italy 4,31 96
Japan 4,53 104
Jordan 3,40 87
Kazakhstan 4,26 85
Korea, Rep 5,09 105
Kyrgyz Rep 3,36 75
Lao 3,22 89
Latvia 4,67 96
Lesotho 2,63 67
Lithuania 4,86 94
Luxembourg 6,07 95
Macedonia 4,10 91
Madagascar 3,03 82
Malawi 2,81 60
Malaysia 4,30 92
Mali 3,10 70
Mauritania 3,00 74
Mexico 4,12 88
Moldova 4,00 92
Mongolia 3,74 100
Mozambique 2,47 70
Namibia 3,25 70
Nepal 4,15 78
Netherlands 5,61 100
New Zealand 5,25 99
Nicaragua 4,05 84
Nigeria 3,08 71
Norway 6,08 97
Pakistan 3,55 84
Panama 4,54 80
Paraguay 4,19 84
Peru 4,29 84
Philippines 3,83 86
Poland 4,61 96
Portugal 3,97 94
Romania 4,43 91
Russian Fed 4,20 97
Rwanda 3,24 76
Senegal 3,09 71
Serbia 3,70 90
Sierra Leone 3,02 64
Slovak Rep 4,90 98
Slovenia 4,93 98
South Africa 2,94 72
Spain 4,40 97
Sri Lanka 3,79 79
Sweden 5,76 99
Switzerland 6,05 100
Tajikistan 3,30 80
Tanzania 3,43 73
Thailand 4,24 90
Tunisia 3,82 85
Turkey 4,26 89
Uganda 3,21 72
Ukraine 3,42 94
United Kingdom 4,89 99
United States 4,60 98
Uruguay 4,46 91
Vietnam 3,98 94
Zambia 2,99 74
Zimbabwe 2,84 72


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Quellen


[1] World Economic Forum (2018). The Inclusive Development Index 2018.Summary and Data. Highlights.
http://reports.weforum.org/the-inclusive-development-index-2018/

[2] SPIEGEL ONLINE. Norwegen wächst am gerechtesten. 22.01.2018 13:38 Uhr
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/inclusive-development-index-norwegen-waechst-am-gerechtesten-a-1189106.html

[3] Lynn, R. und Vanhanen, T. (2012). Intelligence. A Unifying Construct for the Social Sciences. London: Ulster Institute for Social Research.

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Stichwörter:
Inclusive Development Index, IDI, Weltwirtschaftsorum, Davos, Intelligenz, IQ, Entwicklung, Nationaler IQ, Länder, Länder-IQ, Intelligenzquotient, Ländervergleich, weltweit, Ranking, IQ-Ranking

Bildungsniveau von Migranten Teil 7

Bildungsniveau von Migranten – Teil 7

Abitur – welches Abitur? (Folge 4)

Dies ist Teil 6 der Serie Bildungsniveau von Migranten. Hier gibt es → Teil 1.

Die Frage Abitur – welches Abitur? hat gezeigt: Ein Vergleich der Abiturientenquote von Deutschen und Migranten kann nur dann Sinn machen, wenn die Leistungen, die hinter der formalen Qualifikation Abitur stehen, vergleichbar sind. Bei Migranten, die ihre Qualifikation in einem Niedrigintelligenzland erworben haben, ist dies grundsätzlich in Zweifel zu ziehen.

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) listet in seinem Jahresbericht 2016 die Länder auf, die sich in den Jahren 2007 bis 2016 in den Top 10 der jeweils zugangsstärksten Herkunftsländer befanden (1). Dies sind in alphabetischer Reihenfolge Afghanistan, Albanien, Bosnien/Herzegowina, Eritrea, Indien, Irak, Iran, Kosovo, Libanon, Mazedonien, Nigeria, Pakistan, Russland, Serbien, Somalia, Syrien, Türkei, „Ungeklärt“ und Vietnam. Mit Ausnahme von Russland und Vietnam handelt es sich um Niedrig-, Niedrigst- und Allerniedrigstinelligenzländer. Diese Liste zeigt, dass Deutschland seit Jahren einem massiven dysgenischen Migrationsausdruck ausgesetzt ist – oder besser: dass Deutschland aus freien Stücken eine hochgradig dysgenische Migrationspolitik betreibt. (Zum Thema Dysgenik, siehe Lynn, 2011 (2).)

Es ist davon auszugehen, dass der überwiegende Teil der zugewanderten „Abiturienten“ die deutschen Standards bei Weitem nicht erfüllt. Mehr noch: Die riesengroße Lücke zwischen Deutschen und Migranten aus Niedrigintelligenzländern ist gewiss zum Teil auf die unterschiedliche Qualität der Bildungssysteme zurückzuführen und damit zumindest im Prinzip durch „Nachbesserungen“ behebbar – bei einem erheblichen Teil dürfte das Intelligenzdefizit jedoch so groß sein, dass das Niveau des deutschen Abiturs unerreichbar wäre.

Bei der letzten Aussage ist die Einschränkung „bei einem erheblichen Teil“ zu beachten. Selbstverständlich gibt es in allen Ländern Menschen, die den Anforderungen eines deutschen Abiturs genügen würden. Hierzu eine kleine Modellrechnung:

Laut Bildungsbericht 2016 (3) besitzen in Deutschland 48,2 Prozent, also etwa die Hälfte der 20- bis 25-Jährigen die Hochschulreife (inklusive Fachhochschulreife). Zur Erlangung der deutschen Hochschulreife reicht grob gesagt eine absolut durchschnittliche Intelligenz, also ein IQ von 100 aus; ein hoher Anteil der deutschen Abiturienten ist alles andere als intelligent. In Ländern, in denen der mittlere IQ 85 oder weniger beträgt – das betrifft die Mehrzahl aller Länder dieser Welt –, erreicht maximal ein Sechstel die Marke 100. Und von diesen wäre nur ein kleiner Teil als intelligent und ein winziger Bruchteil als hochintelligent einzustufen.

Es wäre naiv anzunehmen, dass nur die besten der Besten den Weg ins Gelobte Land finden.

Fortsetzung folgt.

*

Quellen und Amerkungen

(1) Das Bundesamt in Zahlen 2016. Asyl. Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, 2017.
Siehe in Tabelle I – 3.

(2) Lynn, R. (2011). Dysgenics. Genetic Deterioration in Modern Populations. London: Ulster Institute for Social Research.

(3) Autorengruppe Bildungsberichterstattung (2016). Bildung in Deutschland 2016. Ein indikatorengestützter Bericht mit einer Analyse zu Bildung und Migration. Bielefeld: W. Bertelsmann Verlag.
DOI: 10.3278/6001820ew
Siehe Tab. B5-1A: Bevölkerung ab 15 Jahren 2014 nach allgemeinbildendem Abschluss, Altersgruppen und Geschlecht.

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Stichwörter:
Bildung, Intelligenz, IQ, Migranten, Migrationshintergrund, Schulleistungen, Abitur, Abiturientenquote, Dysgenik

Bildungsniveau von Migranten Teil 6

Bildungsniveau von Migranten – Teil 6

Abitur – welches Abitur? (Folge 3)

Dies ist Teil 6 der Serie Bildungsniveau von Migranten. Hier gibt es → Teil 1.

Die Frage Abitur – welches Abitur? bezieht sich selbstverständlich nicht nur auf Syrer. Unterschiedliche Länder haben unterschiedliche Bildungssysteme und – was noch viel wichtiger ist – zwischen den Ländern gibt es gigantische Unterschiede im durchschnittlichen Intelligenzniveau.

Der nationale IQ Syriens liegt etwa bei 85 (vermutlich leicht darunter). Dementsprechend klafft zwischen den Leistungen syrischer und deutscher Schüler eine Lücke von drei bis vier Schuljahren. Die Tabelle von Lynn und Vanhanen (1) zeigt, dass ein IQ von etwa 85 für alle islamischen Staaten charakteristisch ist; kein einziges islamisches Land erreicht auch nur annähernd das deutsche Intelligenzniveau, allenfalls die Türkei kommt an einen IQ von 90 heran (und das entspricht einer Differenz von „nur“ zwei Schuljahren). Folglich ist davon auszugehen, dass die Leistungen in allen islamischen Ländern mehrere Schuljahre hinter den Anforderungen des deutschen Abiturs zurückbleiben.

Was für die islamischen Länder gilt, gilt in gleicher Weise auch für praktisch alle Staaten Lateinamerikas; lediglich Argentinien und Chile liegen etwa bei 90.

Noch viel dramatischer ist die Lage in Sub-Sahara-Afrika. Hier liegen die nationalen IQ-Werte um 70! (→ Serie Intelligenzminderung). Lynn (2015) diskutiert in Kapitel 4 mehr als zweihundert Untersuchungen aus dieser Region (2). Selbst High-School-Absolventen und Universitätsstudenten, also die Besten ihres Landes, zeigen einen IQ von 85 und darunter (Tabelle 4.3, Seite 72).

Kurz und bündig zusammengefasst: In den meisten Ländern dieser Erde ist das Intelligenzniveau so niedrig, dass die Schulleistungen drei oder noch mehr Jahre hinter den Anforderungen eines deutschen Abiturs zurückbleiben. Wenn es um das Bildungsniveau von Migranten geht, ist daher stets zu fragen: Abitur – welches Abitur?

Politiker, Journalisten, Bildungs“experten“ und andere politisch und wirtschaftlich motivierte Kreise mögen sich freuen, wenn das Statistische Bundesamt für Migranten eine höhere Abiturientenquote ausweist für als Deutsche. Bei Migranten, die ihre Hochschulreife in einem Niedrigintelligenzland erworben haben, sind aber starke Zweifel an der Qualifikation angebracht. Eine sinnvolle Diskussion von Abiturientenquoten hat zur Voraussetzung, dass Abitur = Abitur ist.

Wer die Frage Abitur – welches Abitur? nicht stellt, glaubt vermutlich auch die Mär von den Ärzten, Ingenieuren, IT-Spezialisten und hochqualifizierten und hochmotivierten Facharbeitern, die millionenfach nach Deutschland strömen, um die Renten der Deutschen zu sichern.

Hier gibt es die → Fortsetzung.

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Quellen und Amerkungen

(1) Lynn, R. & Vanhanen, T. (2012). Intelligence. A Unifying Construct for the Social Sciences.
Nationale IQ-Werte im Appendix 1, S.391-419.

(2) Lynn, R. (2015). Race Differences in Intelligence. An Evolutionary Analysis. Arlington, VA: Washington Summit Publishers.

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Stichwörter:
Bildung, Intelligenz, IQ, Migranten, Migrationshintergrund, Schulleistungen, Abitur, Abiturientenquote,

Bildungsniveau von Migranten Teil 5

Bildungsniveau von Migranten – Teil 5

Abitur – welches Abitur? (Folge 2)

Dies ist Teil 5 der Serie Bildungsniveau von Migranten. Hier gibt es → Teil 1.

Lynn und Vanhanen (1) geben für Syrien einen nationalen IQ von 82 an. Dieser beruht auf zwei Untersuchungen mit einem psychometrischen Intelligenztest (2) an Kindern und Jugendlichen.

Im Jahr 2011 beteiligte sich Syrien an der groß angelegten weltweiten TIMSS-Studie (3). Die 15-Jährigen erzielten in Mathematik 380 und in den Naturwissenschaften 426 Punkte. Umgerechnet auf eine IQ-Skala ergibt sich ein IQTIMSS von 82 bzw. 89. Die Schulleistung in Mathematik deckt sich perfekt mit dem IQ auf psychometrischer Basis. In den Naturwissenschaft sieht es auf den ersten Blick ein wenig besser aus; hier ist aber zu bedenken, dass auch in mitteleuropäischen Ländern die Leistungen in Naturwissenschaften besser ausfallen als in Mathematik. Legt man, wie üblich, die Werte von England zugrunde („Greenwich-Standard“), dann beträgt der IQTIMSS nur noch 84.

Die Schulleistungen der syrischen 15-Jährigen decken sich nicht nur mit den Befunden aus der psychometrischen Intelligenzmessung, sie decken sich auch voll und ganz mit dem Intelligenzniveau der arabischen Staaten, das auf diesem Blog ausführlich dargestellt wurde → Serie Intelligenzminderung.

Es ist allgemein akzeptiert, dass ein Unterschied von 30 Punkten auf der TIMSS-Skala etwa dem Leistungsunterschied von einem Schuljahr entspricht. Die Leistungen der 15-Jährigen syrischen Schüler lagen demnach drei bis vier Schuljahre unter dem deutschen Niveau.

In einem Land, in dem die 15-Jährigen auf dem Niveau 11- oder 12-jähriger deutscher Schüler liegen, muss das „Abitur“ zwangsläufig meilenweit hinter deutschen Standards zurückbleiben. Von den 115.000 Syrern, die das Statistische Bundesamt in der Rubrik Abitur führt, würde nur ein kleiner Bruchteil den Anforderungen eines deutschen Abiturs genügen.

Wer sich mit Abiturientenquoten von Migranten beschäftigt, sollte stets zuallererst fragen: Abitur – welches Abitur?

Hier gibt es die → Fortsetzung.

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Quellen und Amerkungen

(1) Lynn, R. & Vanhanen, T. (2012). Intelligence. A Unifying Construct for the Social Sciences.
Nationale IQ-Werte im Appendix 1, S.391-419.

(2) Es handelt sich um den CPM – Colored Progressive Matrices – nach Spearman, ein weitgehend kulturfreier Intelligenztest.

(3) TIMSS – Trends in Mathematics and Science Studies 2011.
TIMSS 2011: Mathematik
TIMSS 2011: Naturwissenschaften

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Stichwörter:
Bildung, Intelligenz, IQ, Migranten, Migrationshintergrund, Schulleistungen, Abitur, Abiturientenquote, Syrer, TIMSS,

Bildungsniveau von Migranten Teil 4

Bildungsniveau von Migranten – Teil 4

Abitur – welches Abitur?

Dies ist Teil 4 einer kleinen Serie. Hier gibt es → Teil 1.

Die Differenzierung nach Herkunftsland hat extreme Unterschiede in der Abiturientenquote aufgezeigt: China 75,0 Prozent, USA 65,2, Iran 62,4 – Portugal 13,4, Türkei 12,6 und Kasachstan 12,3 Prozent. Diese Tatsache und die schwache Korrelation zwischen der Abiturientenquote und dem nationalen IQ des Herkunftslandes unterstreichen nachdrücklich, dass die Personen mit Migrationshintergrund eine extrem heterogene Gruppe darstellen und dass das Bildungsniveau dieser Gruppe von unterschiedlichen Faktoren abhängt.

Bei Untersuchungen zur Abiturientenquote wäre zunächst einmal eine grundlegende Frage zu klären: Abitur – Welches Abitur?

Die herausragende Bedeutung dieser Frage lässt sich sehr gut an dem Land verdeutlichen, das im Brennpunkt der aktuellen Migrationskrise steht, nämlich Syrien.

Das Statistische Bundesamt (1) vermeldet per 31.12.2016 insgesamt 521.000 Migranten aus Syrien. Davon befinden sich 189.000 noch in Ausbildung oder sie sind noch gar nicht schulpflichtig. Die relevante Bezugsgruppe umfasst somit 332.000 Personen. Davon besitzen laut Statistischem Bundesamt 115.000 Abitur, was einer Abiturientenquote von 34,6 entspricht.

Da Syrer erst in allerjüngster Zeit hierher gekommen sind, kann nur ein winziger Bruchteil der 115.000 das Abitur in Deutschland abgelegt haben.

Ein erheblicher Teil der Migranten, die im Zuge der Merkel’schen Masseninvasion ins Land geströmt sind, kam ohne Pass und ohne Identitätsnachweis. Niemand kann sagen, wie viele Personen, die das Statistische Bundesamt in der Kategorie Syrer führt, tatsächlich syrische Staatsbürger und wie viele lediglich Syrer qua Selbsternennung sind. Ebenso kann niemand sagen, wie viele der 115.000 den Status Abiturient durch eine entsprechende Qualifikation und wie viele ihn durch bloße Selbsternennung erworben haben.

Die Statuserhöhung per Deklaration ist vermutlich ein relativ geringes Problem. Viel schwerer wiegt eine andere Frage: Was ist überhaupt ein syrisches Abitur und was ist es wert?

Hier gibt es die → Fortsetzung.

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Quellen und Amerkungen

(1) Bevölkerung und Erwerbstätigkeit. Bevölkerung mit Migrationshintergrund. – Ergebnisse des Mikrozensus 2016 – Fachserie 1 Reihe 2.2. Statistisches Bundesamt (Destatis). Erschienen am 1. August 2017, Artikelnummer: 2010220167004

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Stichwörter:
Bildung, Intelligenz, IQ, Migranten, Migrationshintergrund, Schulleistungen, Abitur, Abiturientenquote, Syrer

Bildungsniveau von Migranten Teil 3

Nationaler IQ und Abiturientenquote

Bildungsniveau von Migranten – Teil 3

Abiturientenquote und nationaler IQ

Dies ist Teil 3 einer kleinen Serie. Hier gibt es → Teil 1.

Die Schulleistung und damit auch die Abiturientenquote hängt zu einem wesentlichen Teil von der Intelligenz ab. Die genannten Beispiele, insbesondere die zuletzt genannten, lassen aber vermuten, dass der Zusammenhang zwischen der Abiturientenquote und dem nationalen IQ des Herkunftslandes nicht sehr eng ist. Im Laufe der weiteren Betrachtungen wird deutlich werden, dass ein enger Zusammenhang aus verschiedenen Gründen auch gar nicht zu erwarten ist. Gleichwohl ist es ratsam, das nationale Intelligenzniveau in die Betrachtung einzubeziehen.

Abbildung 1 veranschaulicht den Zusammenhang zwischen dem nationalen IQ (X-Achse) und der Abiturientenquote (Y-Achse) für die Länder, die in der Tabelle des Statistischen Bundesamtes aufgeführt sind (1); siehe auch (2). Die IQ-Werte stammen zum überwiegenden Teil aus Lynn & Vahanen (2012) – siehe (3); die Quellen der restlichen IQ-Werte sind in (4) angegeben.

Nationaler IQ und Abiturientenquote
Abbildung 1: Nationaler IQ und Abiturientenquote

Das Punktemuster in Abbildung 1 zeigt: Der Zusammenhang zwischen dem nationalen IQ und der Abiturientenquote ist zwar positiv, aber nur schwach. Die Produkt-Moment-Korrelation beträgt 0,25; die Varianzaufklärung durch den nationalen IQ beträgt lediglich 6 Prozent.

Selbstverständlich beinhaltet diese Korrelation keinerlei Aussage über den Zusammenhang zwischen Intelligenz und Schulleistung auf der Ebene der Individuen. Auf Individuenebene ist Intelligenz eine zentrale Voraussetzung für gute Schulleistungen. Wo es an Intelligenz mangelt, ist es nahezu unmöglich gute oder sehr gute Schulleistungen zu erzielen.

Dass die Korrelation zwischen dem nationalen IQ und der Abiturientenquote nur schwach ist, verweist auf einen anderen, ganz zentralen Punkt: Die in Deutschland lebenden Personen mit Migrationshintergrund stellen keine repräsentativen Stichproben ihrer jeweiligen Heimatländer dar. Migration ist kein Zufallsprozess; sie ist ganz im Gegenteil außerordentlich selektiv. Einige der Faktoren, die hier eine wichtige Rolle spielen, werden im Folgenden diskutiert.

Hier gibt es die → Fortsetzung.

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Quellen und Amerkungen

(1) Bevölkerung und Erwerbstätigkeit. Bevölkerung mit Migrationshintergrund. – Ergebnisse des Mikrozensus 2016 – Fachserie 1 Reihe 2.2. Statistisches Bundesamt (Destatis). Erschienen am 1. August 2017, Artikelnummer: 2010220167004

(2) Die Abiturientenquote für Sub-Sahara-Afrika ergibt sich aus der Differenz Afrika gesamt minus Marokko, Ägypten, Libyen, Tunesien, Algerien – die vier Letzteren werden vom Statistischen Bundesamt in einer Gruppe gemeinsam geführt, die hier mit ÄgyAlgLibTun abgekürzt ist.

(3) Lynn, R. & Vanhanen, T. (2012). Intelligence. A Unifying Construct for the Social Sciences.
Nationale IQ-Werte im Appendix 1, S.391-419.

(4) Die Werte für Afghanistan (80), Bosnien/Herzegowina (82) und Kasachstan (92) stammen von der Webseite Laenderdaten.info
Auf jener Website finden sich auch abstruse Kommentare zum Zusammenhang zwischen Intelligenz und Rasse, die lediglich der Political Correctness geschuldet sind.
Für Kosovo habe ich den PISA-IQ (80) eingesetzt.
Für Polen geben Lynn & Vanhanen den Median 92 an. Dieser Wert ist offenkundig viel zu niedrig. Ich verwende stattdessen den Mittelwert aus den von Lynn & Vanhanen zitierten Studien (96,4).
Für Sub-Sahara-Afrika verwende ich den IQ 75, der einigermaßen repräsentativ ist für die vorliegenden Intelligenz-Werte aus Schwarzafrika.

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Bildung, Intelligenz, IQ, Migranten, Migrationshintergrund, Schulleistungen, Abitur, Abiturientenquote

ACT Hochschulreife in den USA

ACT 2017

Schulleistungen und Hochschulreife in den USA

Der ACT (American College Testing Program oder auch American College Test) ist ein Leistungstest, der in den USA als Kriterium für die Zulassung zu einem College oder einer Universität genutzt wird (1). Er ist mittlerweile so stark verbreitet, dass er seinen Konkurrenten, den SAT (Scholastic Aptitude Test), weit überholt hat. Damit ist der ACT die wichtigste Informationsquelle über die Schulleistungen – und, wie wir sehen werden, die Intelligenz – in den USA.

Im Beitrag ACT und die Bildungsalchimisten habe ich einen Befund aus der jüngsten ACT-Studie berichtet, der im Grunde absolut banal und allein deshalb erwähnenswert ist, weil er die politisch korrekten Bildungsalchimisten, die an die unendliche Formbarkeit des Menschen glauben, auf die Palme bringt. Im aktuellen Beitrag will ich den ACT kurz skizzieren und in nachfolgenden Beiträgen werde ich einige Befunde dieser groß angelegten Bildungsstudie näher betrachten.

Der ACT besteht aus vier Untertests:

  • Englisch. Grammatik und rhetorische Aspekte der englischen Sprache.
  • Mathematik.
  • Leseverständnis.
  • Wissenschaftliche Argumentation. Darstellung von Daten, Zusammenfassung und Interpretation der Befunde, Diskussion unterschiedlicher Standpunkte.

Die Leistungen in den Untertests werden jeweils mit Punkten von 0 bis 36 bewertet und der Mittelwert aus den Untertests ergibt den ACT-Gesamtwert.

Optional können die Teilnehmer in einem zusätzlichen Test einen Essay schreiben, der jedoch nicht in die Gesamtwertung eingeht.

Die im ACT (oder alternativ im SAT) erzielte Leistung ist ein wichtiges Kriterium für die Zulassung zu Universitäten und Colleges in den USA und damit erfolgt durch den ACT oder den SAT eine wichtige Weichenstellung für die Zukunft. [Daneben gibt es auch die umstrittene „Affirmative Action“, wo aus rein politischer Ideologie sogenannte „Benachteiligte“ an höherwertigen Universitäten und Colleges aufgenommen werden, obwohl ihre Leistungen den Anforderungen bei Weitem nicht genügen.]

In nachfolgenden Beiträgen werde ich Ergebnisse aus ACT 2017 präsentieren.

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Quellen und Anmerkungen

(1)
ACT American College Testing Program – Webseite

(2)
The Condition of College & Career Readiness 2017. National ACT.

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Stichwörter:
Bildung, Intelligenz, IQ, ACT, Schulleistungen, ACT 2017, Hochschulreife, USA, SAT, College, Universität

ACT und die Bildungsalchimisten

Die Erzeugung des Homunculus in Goethes Faust II

ACT und die Bildungsalchimisten

Am 7. September 2017 erschien auf der Website der Washington Post ein Artikel mit der Überschrift ‘We didn’t know it was this bad’: New ACT scores show huge achievement gaps (1).

Der ACT (American College Testing Program oder auch American College Test) ist ebenso wie der SAT (Scholastic Aptitude Test) ein Leistungstest, der in den USA als Aufnahmekriterium für ein College (Universität) genutzt wird.

2017 absolvierten 2.030.038 High-School-Absolventen den ACT-Test, das sind etwa 60 Prozent der Absolventen-Population. (2)

Die Aufregung der Washington Post richtet sich auf den folgenden Befund:

  • Lediglich 9 Prozent der Schüler aus Familien mit geringem Einkommen (a), deren Eltern kein College besucht haben (b) und die zu den Schwarzen, den Hispanics, den Indianern oder den Pacific Islander gehören (c) zeigten die volle Hochschulreife – bei den Schülern, die keines dieser Merkmale aufwiesen, waren es hingegen 54 Prozent.

Niemand, der auch nur ein klein wenig Ahnung von der psychologischen Intelligenzforschung hat, wird von diesem Ergebnis überrascht sein.
(a) Familien mit geringem Einkommen haben einen niedrigeren IQ.
(b) Eltern, die kein College besucht haben, haben einen niedrigeren IQ.
(c) Schwarze, Hispanics, Indianer und Pacific Islander haben einen niedrigen IQ.
Menschen mit niedrigem IQ zeigen schlechtere Schulleistungen – so einfach ist das!

Für die sogenannten Bildungsexperten, die an die beliebige Formbarkeit des Menschen glauben, sieht das jedoch anders aus:

“That kind of shocked us,” ACT chief executive Marten Roorda said. “We knew it was bad, but we didn’t know it was this bad” …
Roorda lamented that these gaps have persisted despite efforts to improve schools under the banners of No Child Left Behind, Race to the Top and other national initiatives.
“You could argue that those investments should have made a clearer difference,” he said, “and that’s not what we’re seeing.”

Ja, so ist das: Da werden seit Jahrzehnten Milliarden und Abermilliarden in Bildungsprogramme gepumpt, die sich als völlig nutzlos erweisen.

Für die Fantasten, die an die beliebige Formbarkeit des Menschen glauben, sieht die logische Konsequenz aus dem Desaster so aus:

Natasha Ushomirsky, a policy development director for the Education Trust, … said achievement gaps reflect long-standing disparities in the quality of teachers, rigor of curriculum and degree of academic support available to poor and minority children … States and schools, she said, must redouble efforts to narrow and eliminate achievement gaps.

Wenn Hunderte Milliarden seit Jahrzehnten nicht die geringste Wirkung gezeigt haben, dann müssen halt noch viel mehr Milliarden in dieselben sinnlosen Programme gepumpt werden.

Die Erzeugung des Homunculus in Goethes Faust IIDie Alchimisten – genauer: die Alchimisten, die uns durch das allgemein verbreitete Klischee präsentiert werden – versuchten unbeirrt, aus Dreck Gold zu machen. Die modernen Bildungsalchimisten glauben an die beliebige Formbarkeit des Menschen.

“There’s a lot of power in communicating the expectation that all students can achieve at high levels,” Ushomirsky said.

Ja, so einfach ist das: Man muss den Menschen nur sagen, dass sie alles erreichen können, und schwuppdiwupp ist jeder ein Genie. Allerdings muss man nebenbei auch ein paar Tausend Milliarden in das „Bildungs“system pumpen.

In folgenden Beiträgen werde ich die Bildungsalchimisten ihrer antifaktischen Fantasiewelt überlassen und einige Befunde aus der ACT-Studie näher betrachten.
Fortsetzung: → ACT – Hochschulreife in den USA


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Quellen und Anmerkungen

(1)
‘We didn’t know it was this bad’: New ACT scores show huge achievement gaps. Washington Post, 07. September 2017.

(2)
The Condition of College & Career Readiness 2017. National ACT.

(3) Das Bild „Die Erzeugung des Homunculus in Goethes Faust II“ (Darstellung aus dem 19. Jahrhundert) ist gemeinfrei. Hinweise zur Nutzung siehe → https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Homunculus_Faust.jpg

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Stichwörter:
Bildung, Intelligenz, IQ, ACT, Bildungsalchimisten, Schulleistungen, Washington Post

Intelligenzminderung Sub-Sahara-Afrika

Intelligenzminderung - Sub-Sahara-Afrika

Intelligenzminderung

Sub-Sahara-Afrika

Im Beitrag Intelligenzminderung – Deutschland – Arabien – Sub-Sahara-Afrika habe ich die idealisierten Modellfälle „Deutschland“, „Arabien“ und „Sub-Sahara-Afrika“ betrachtet. Anschließend habe ich die arabischen Länder in den Blickpunkt gerückt. Nun konzentriere ich mich auf Sub-Sahara-Afrika.

Die Ergebnisse zu „Sub-Sahara-Afrika“ sind in Abbildung 1 dargestellt (1).
Die rote und die braune Fläche zeigen den Anteil klinisch relevanter geistiger Behinderungen nach den Kriterien der Weltgesundheitsorganisation WHO (2).
Braun: leichte Intelligenzminderung (Debilität).
Rot: schwerere Intelligenzminderung (schwere geistige Behinderung, Imbezillität und Idiotie).
Die gelbe Fläche steht für grenzwertige Intelligenzminderung (Grenzdebilität), die zwar nicht klinisch relevant, aber dennoch von erheblicher Bedeutung ist.
Die blaue Fläche repräsentiert den gesamten Rest, der von unintelligent bis hochintelligent reicht.

Intelligenzminderung - Sub-Sahara-Afrika
Abbildung 1: Intelligenzminderung in „Sub-Sahara-Afrika“.

Halten wir noch einmal fest, was bereits gesagt wurde:

  • Nach den Kriterien der Weltgesundheitsorganisation WHO ist bei der Hälfte der Bevölkerung Sub-Sahara-Afrikas eine klinisch relevante geistige Behinderung zu erwarten. Hiervon wären zwei Drittel als debil einzustufen und ein Drittel weist eine noch schwerere geistige Behinderung auf.
  • Zusätzlich fallen 34 Prozent in den IQ-Bereich 70 bis 85 – grenzwertige Intelligenz, Grenzdebilität – der zwar nicht klinisch relevant, aber dennoch von erheblicher Bedeutung ist.
  • Somit liegt bei 84 Prozent der Schwarzafrikaner eine Intelligenzminderung vor – und zum weit überwiegenden Teil ist die Intelligenzminderung so stark, dass sie als klinisch relevant einzustufen ist!

Von der anderen Seite aus betrachtet heißt dies: Lediglich 16 Prozent der Schwarzafrikaner zeigen unauffällige Intelligenzwerte. Das mag – wenn man eine rosarote Brille aufsetzt – auf den ersten Blick tröstlich klingen, aber die Wahrheit ist: In den allermeisten Fällen liegt der IQ unter 100.

  • Weniger als 3 Prozent der Schwarzafrikaner erreichen das Intelligenzniveau eines ganz und gar durchschnittlichen Deutschen!

Das Fazit lautet: Bei fünf Sechsteln aller Schwarzafrikaner ist das Intelligenzniveau so niedrig, dass diese Menschen den Anforderungen einer modernen Industrie- und Informationsgesellschaft nur sehr schwer oder gar nicht gewachsen wären. Und von dem einen Sechstel, das keine Intelligenzminderung aufweist, liegt der Großteil deutlich unter dem deutschen Durchschnittsniveau. Selbstverständlich gibt es auch intelligente Schwarzafrikaner, aber diese sind extrem selten.

Im nächsten Beitrag werde ich zeigen, wie sich das katastrophale Intelligenzniveau der Schwarzafrikaner in katastrophalen Schulleistungen widerspiegelt.


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Quellen und Anmerkungen

(1) Dass Abbildung 1 perfekt symmetrisch zur vertikalen Achse ist, liegt daran, dass der mittlere IQ für Sub-Sahara-Afrika bei 70 liegt und exakt mit dem Kriterium der Weltgesundheitsorganisation WHO zusammenfällt, welches den klinischen vom nicht-klinischen Bereich trennt, und dass die beiden anderen Markierungen eine Standardabweichung darunter bzw. darüber liegen.

(2) ICD-10-WHO Version 2016. Kapitel V: Psychische und Verhaltensstörungen (F00-F99). Intelligenzminderung (F70-F79).
Online bei DMI Deutsches Institut für Medizinische Dokumentation und Information.

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Stichwörter:
Intelligenz, IQ, Psychologie, ICD-10, Debilität, Grenzdebilität, Intelligenzminderung, WHO, Sub-Sahara-Afrika, Afrika, Schwarzafrika,

Intelligenzminderung Arabien PISA TIMMS PIRLS

Intelligenzminderung

Schulleistungen – Arabische Länder (Fortsetzung)

Anhand der internationalen Studien PISA (1) und TIMSS (2) haben wir gesehen, dass die Schüler in den arabischen Staaten katastrophal schlechte Schulleistungen zeigen (→ hier, → hier, → hier). Dies will ich nun noch weiter untermauern.

In früheren Beiträgen habe ich über die PISA-Leistungen in den moslemischen Ländern berichtet (→ Mathematik, → Naturwissenschaften, → Lesekompetenz). In Tabelle 1 sind die Mittelwerte der arabischen Teilnehmerländer zusammengefasst. Dazu habe ich die PISA-Skala in eine IQ-Skala mit Mittelwert 100 und Standardabweichung 15 transformiert. Deutschland ist zum Vergleich angegeben.

Land  Mathematik  Naturwiss.  Lesen
Algerien 79 81 78
Jordanien 82 86 86
Katar 85 88 85
Libanon 84 83 77
Tunesien 80 83 79
VAE 89 91 90
 
Deutschland 101 101 101
Tabelle 1: PISA 2015. PISA-IQ in den arabischen Teilnehmerländern (gerundet).
Deutschland zum Vergleich


Die Werte liegen im vertrauten Bereich: 77 bis 91, also weit unter 100. Der Mittelwert der arabischen Staaten beträgt 83 (Mathematik), 85 (Naturwissenschaften) und 83 (Lesekompetenz). Dies deckt sich hervorragend mit dem IQ von 85, der mit psychometrischen Intelligenztests ermittelt wurde. Sowohl bei den Intelligenztests als auch bei den PISA-Schulleistungen liegen die arabischen Staaten im Durchschnitt eine Standardabweichung unter 100.

Im vorletzten Beitrag sind in Tabelle 2 die Werte der 14 arabischen Teilnehmerländer der TIMMS-Studie dargestellt. Der Mittelwert Mathematik beträgt 85, der Mittelwert Naturwissenschaften beträgt 87. Deutschland hat die Werte 103 und 104. Die Differenz beträgt 18 bzw. 17 TIMSS-IQ-Punkte, also etwas mehr als eine Standardabweichung.

Die Lesekompetenz wird in den TIMMS-Studien nicht berücksichtigt. Diese wird in den PIRLS-Studien getestet, die mit TIMSS unter dem gemeinsamen Dach der IEA – The International Association for the Evaluation of Educational Achievement – durchgeführt werden (3).

Land  PIRLS  PIRLSIQ
Katar 425 89
Kuwait (a) 419 88
Marokko 310 72
Oman 391 84
Saudi Arabien 430 90
VAE 439 91
 
Deutschland 541 106
Tabelle 2: PIRLS 2011. Lesekompetenz in arabischen Ländern. 4. Klasse, (a) = 6. Klasse.
Deutschland zum Vergleich


PIRLS zeigt das vertraute Bild: Die Werte reichen von 72 bis 91; der Mittelwert der arabischen Länder beträgt 86. Die Differenz zu Deutschland beträgt 20 Punkte, also 1 1/3 Standardabweichungen. (5)

Halten wir fest:

  • Alle groß angelegten weltweiten Studien – PISA, TIMMS und PIRLS – zeigen übereinstimmend, dass die Schulleistungen in den arabischen Ländern in Mathematik, Naturwissenschaften und Lesekompetenz eine Standardabweichung unter dem Mittelwert 100 liegen.

  • Die Schulleistungen in den internationalen Tests sind nahezu deckungsgleich mit den Befunden aus der psychologischen Intelligenzforschung, die auf psychometrischen Tests basiert. (4)

  • Zum Ausgangspunkt unserer Betrachtungen – die Intelligenz in den arabischen Staaten liegt im Mittel bei 85, also eine Standardabweichung unter 100 – gesellt sich das perfekte Spiegelbild in den Schulleistungen.

  • Noch eine Anmerkung: Im letzten Beitrag haben wir gesehen, dass die passablen Leistungen in den Emiraten am Persischen Golf einzig und allein den Migranten zu verdanken sind und dass die einheimischen Araber katastrophale Leistungen zeigen. Nimmt man die Emirate heraus, dann liegen die Schulleistungen in den arabischen Staaten sogar deutlich unter 85. Hinsichtlich der Schulleistungen ist die Differenz zwischen Arabern und Deutschen sogar noch größer als hinsichtlich der Intelligenz.

    Hier gibt es die Fortsetzung → Intelligenzminderung Sub-Sahara-Afrika.


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    Quellen und Anmerkungen

    (1) PISA 2015 Ergebnisse (Band I)
    Exzellenz und Chancengerechtigkeit in der Bildung

    (2) TIMSS – Trends im Mathematics and Science Studies.
    Sitemap
    Mathematik
    Naturwissenschaften

    (3) PIRLS – Progress in International Reading Literacy Study.
    PIRLS 2011

    (4) Lynn, Richard & Vanhanen, Tatu (2012). Intelligence. A Unifying Construct for the Social Sciences. London: Ulster Institute for Social Research.

    (5) Bei der IQ-Transformation habe ich die PIRLS-Skala mit Mittelwert 500 und Standardabweichung 100 zugrundegelegt. Im Vergleich zur psychometrischen IQ-Skalierung fallen die PIRLS-Werte deutlich zu hoch aus. Bei der üblichen Greenwich-Standardisierung entspricht der Skalenmittelpunkt dem Wert von England. Dieser liegt in PIRLS 2011 bei 552, er ist also etwas mehr als eine halbe Standardabweichung höher. Zentriert man die Skala bei England, dann müssen die PIRLS-IQ-Werte um etwa 8 Punkte verringert werden. Zentriert man die Skala bei Deutschland, dann müssen jeweils 6 Punkte abgezogen werden.

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    Stichwörter:
    Intelligenz, IQ, Psychologie, Arabien, TIMSS, PISA, PIRLS, Schulleistungen

    Intelligenzminderung – Schulleistungen von Arabern

    Intelligenzminderung

    Schulleistungen in arabischen Ländern (Fortsetzung)

    Im vorangegangenen Beitrag haben wir gesehen, dass die arabischen Länder sowohl in den PISA- (1) als auch in den TIMSS-Studien (2) katastrophale Schulleistungen gezeigt haben.

    Lediglich die Emirate am Persischen Golf zeigten annehmbare – aber immer noch deutlich unterdurchschnittliche – Leistungen. Die Emirate fallen jedoch aus dem Rahmen, da in diesen Ländern die Zahl der Migranten die Zahl der Einheimischen weit übersteigt. Da liegt der Verdacht nahe, dass die annehmbaren Schulleistungen in allererster Linie den Migranten zu verdanken ist. Genau dies lässt sich empirisch leicht belegen.

    Tabelle 1 zeigt den prozentualen Anteil der Schüler in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) und in Katar, die bei PISA 2015 im Fach Naturwissenschaften noch nicht einmal die Stufe 2 erreichten. Die Anforderungen für Stufe 2 sind so niedrig, dass diese Schüler als Versager bezeichnet werden müssen. Die Daten sind aufgeschlüsselt nach Einheimischen sowie Migranten der 1. und der 2. Generation. Zum Vergleich ist in der letzten Zeile Deutschland angegeben.

        Migranten
    Land  Einheimische  2. Generation 1. Generation
    VAE 59,0 30,5 24,0
    Katar 68,4 43,4 27,2
     
    Deutschland 11,8 31,1 42,5
    Tabelle 1: PISA 2015 – Prozentualer Anteil der Versager in Naturwissenschaften
    Deutschland zum Vergleich


    In den Vereinigten Arabischen Emiraten gehören 59 Prozent und in Katar sage und schreibe 68.4 Prozent der einheimischen Schüler zu den Versagern! Es ist einzig und allein den Migranten zu verdanken, dass diese Länder insgesamt einigermaßen passabel abschneiden.

    In Deutschland ist das Bild – wie nicht anders zu erwarten – genau umgekehrt: Bei den Einheimischen liegt der Anteil der Versager bei 11,8 Prozent; und es sind die Migranten, die außerordentlich schlecht abschneiden. Selbstverständlich gilt der letzte Teil der Aussage nicht für alle Migranten in Deutschland – katastrophale Leistungen zeigen in allererster Linie die Türken sowie generell die Migranten aus islamischen Ländern und natürlich auch die Migranten aus Schwarzafrika (dies wird Gegenstand anderer Beiträge sein).

    An dieser Stelle ist der bekannte Spruch angebracht:
    Was ist der Unterschied zwischen den arabischen Emiraten und Deutschland?
    In den arabischen Emiraten arbeitet ein Heer von Migranten für die einheimische Bevölkerung.
    In Deutschland arbeitet die einheimische Bevölkerung für ein Heer von Migranten.


    Nimmt man die Vereinigten Arabischen Emirate, Bahrein und Katar heraus, dann spiegeln die außerordentlich schlechten Schülerleistungen in TIMSS und PISA perfekt das außerordentlich geringe Intelligenzniveau in diesen Ländern wider. Wenn die Hälfte der Araber signifikante Intelligenzminderungen zeigt, ist dies nicht verwunderlich. Die Intelligenz setzt Leistungen eine obere Grenze. Wo es an Intelligenz mangelt, können komplexere Leistungen schlicht und einfach nicht erbracht werden.

    Noch eine Anmerkung zu Tabelle 1:
    Es fällt auf, dass die Migranten der 2. Generation eine Zwischenstellung zwischen den Einheimischen und den Migranten der 1. Generation einnehmen. Da liegt die Vermutung nahe, dass dies auf unterschiedliche Schulsysteme im Herkunfts- und im Einwanderungsland zurückgeht. Dies spielt mit Sicherheit eine Rolle. Es ist jedoch auch zu bedenken, dass sich die 1. und die 2. Generation im Hinblick auf die Herkunftsländer und das Intelligenzniveau deutlich voneinander unterscheiden können. Zum Beispiel ist in Deutschland aktuell der Anteil der Moslems in der 2. Generation wesentlich geringer als in der 1. Generation, denn allein im Zuge der merkelschen Masseninvasion sind mehr als eine Million Moslems ins Land geströmt, die zwangsläufig zur 1. Generation gehören. Genau diese Wohlstandmigranten zeichnen sich durch ein katastrophales Intelligenzniveau aus. Wie verheerend sich die Masseninvasion auf das Leistungsniveau in Deutschland auswirken wird, wird sich ab den übernächsten PISA- und TIMSS-Studien in brutaler Deutlichkeit zeigen. Und da sich Moslems und Schwarzafrikaner viel stärker vermehren werden als die Einheimischen, ist der Weg in die absolute Bildungskatastrophe unabänderlich vorgezeichnet.


    Hier gibt es die Fortsetzung → Intelligenzminderung. Schulleistungen – Arabische Länder (Fortsetzung)


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    Quellen und Anmerkungen

    (1) PISA 2015 Ergebnisse (Band I)
    Exzellenz und Chancengerechtigkeit in der Bildung

    (2) TIMSS – Trends im Mathematics and Science Studies.
    Sitemap
    Mathematik
    Naturwissenschaften

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    Stichwörter:
    Intelligenz, IQ, Psychologie, Arabien, TIMSS, PISA, Schulleistungen

    Intelligenzminderung – Schulleistungen in arabischen Ländern

    Intelligenzminderung

    Schulleistungen in arabischen Ländern

    Im letzten Beitrag habe ich Intelligenzminderungen in den arabischen Ländern betrachtet und festgehalten, dass Araber ausgesprochen unintelligent sind.

    Zur Erinnerung: Intelligenz im Sinne der psychologischen Intelligenzforschung ist, grob gesagt, die Fähigkeit Probleme zu lösen; intelligentere Menschen können komplexere Probleme lösen als Unintelligente. Intelligenz bezieht sich nicht auf einzelne konkrete Handlungen, sondern auf das Potenzial, das jemand besitzt.


    In diesem Beitrag berachte ich einen Bereich, in dem die Intelligenz eine herausragende Rolle spielt, nämlich Schulleistungen.

    Schulleistungen sind selbstverständlich nicht mit Intelligenz gleichzusetzen. Zusätzlich zur Intelligenz spielen bei den schulischen Leistungen zum Beispiel Interesse und Anstrengung sowie Inhalt, Qualität und Umfang des Lehrangebots eine Rolle.

    In verschiedenen Beiträgen habe ich über schulische Leistungen im Rahmen der PISA-Studien (1) berichtet und dabei auch den Fokus auf islamische Länder gerichtet (→ Mathematik, → Naturwissenschaften, → Lesekompetenz). An der PISA-Studie 2015 nahmen sechs arabische Länder teil: Algerien, Jordanien, Katar, Libanon, Tunesien und die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE). In einem zusammenfassenden Beitrag habe ich Leistungsträger und Totalversager in den Blickpunkt gerückt.

    Leistungsträger sind Schüler, die in mindestens einem Fach sehr gute bis herausragende Leistungen zeigten.

    Totalversager sind Schüler, deren Leistungen in allen drei Fächern unter dem Minimalniveau liegen, das erforderlich ist, um vollwertig am Leben einer modernen Gesellschaft teilhaben zu können.

    In Tabelle 1 sind die prozentualen Anteile von Leistungsträgern und Totalversagern in den arabischen Ländern zusammengefasst (Deutschland zum Vergleich).

    Land  Totalversager  Leistungsträger
    Algerien 61,1 0,1
    Jordanien 35,7 0,6
    Katar 42,0 3,4
    Libanon 50,7 2,5
    Tunesien 57,3 0,6
    VAE 31,3 5,8
     
    Deutschland 9,8 19,2
    Tabelle 1: PISA 2015 – Schulleistungen in arabischen Ländern
    Deutschland zum Vergleich


    Während Deutschland „nur“ 9,8 Prozent Totalversager aufweist (ein erheblicher Teil davon stammt aus islamischen Ländern), denen fast doppelt so viele Leistungsträger gegenüberstehen, ist die Lage in den arabischen Ländern katastrophal.

    Am besten schneiden die Vereinigten Arabischen Emirate ab – aber selbst hier ist das Bild niederschmetternd: 31,3 Prozent der Schüler sind in keinem einzigen der drei Fächer den minimalen Anforderungen gewachsen; ihnen stehen lediglich 5,8 Prozent Leistungsträger gegenüber.

    In den anderen arabischen Ländern ist die Lage noch sehr viel schlechter. In Jordanien, Katar und Libanon sind mehr als ein Drittel bis knapp die Hälfte der Schüler Totalversager. Der Anteil der Leistungsträger ist (verschwindend) klein.

    Die Schlusslichter Tunesien und Algerien bieten mit 57,3 bzw. 61,1 Prozent Totalversagern und 0,6 bzw. 0,1 Prozent Leistungsträgern ein derart verheerendes Bild, dass man es kaum glauben mag.

    Als Ergänzung zur PISA-Studie, über die ich ja bereits berichtet hatte, stelle ich im Folgenden Ergebnisse aus den TIMSS-Studien vor (2). TIMMS – Trends in Mathematics and Science Studies – untersucht ebenso wie PISA Schulleistungen in zahlreichen Ländern in vierjährigen Abständen.

    Ergebnisse für die arabischen Teilnehmerländer sind in Tabelle 2 dargestellt. Sofern nichts anderes vermerkt ist, beziehen sich die Werte auf TIMSS 2015 und die 8. Klassen. In Deutschland, das zum Vergleich aufgeführt ist, und Jemen nahmen nur Schüler aus der 4. Klasse teil; und Jemen, Palästina, Syrien und Tunesien nahmen zuletzt an TIMSS 2011 teil.

    In den Spalten TIMMS stehen die TIMSS-Scores. Die TIMSS-Skala, ist ebenso wie die PISA-Skala auf einen Mittelwert von 500 und eine Standardabweichung von 100 normiert. Die Skala lässt sich leicht in eine IQ-Skala mit Mittelwert 100 und Standardabweichung 15 transformieren. Die gerundeten Werte finden sich in den Spalten IQTIMSS.

       Mathematik   Naturwiss. 
    Land  TIMSS   IQTIMSS   TIMSS   IQTIMSS 
    Ägypten 392 84 371 81
    Bahrein 454 93 466 95
    Jemen (a)(b) 248 62 209 56
    Jordanien 386 83 426 89
    Katar 437 91 457 94
    Kuwait 392 84 411 87
    Libanon 442 91 398 85
    Marokko 384 83 393 84
    Oman 403 85 455 93
    Palästina (a) 404 86 420 88
    Saudi Arabien 368 80 396 84
    Syrien (a) 380 82 426 89
    Tunesien (a) 425 89 439 91
    VAE 465 95 477 97
     
    Deutschland (b) 522 103 528 104
    Tabelle 2: TIMSS 2015 Schulleistungen in arabischen Staaten; 8. Klasse
    (a) = TIMSS 2011; (b) = 4. Klasse


    Im Fach Mathematik liegt der TIMMS-IQ in sieben Ländern unter 85 und in sieben Ländern darüber. Jemen ist mit 62 ein extremer Ausreißer nach unten. An der Spitze überschreiten die Vereinigten Arabischen Emirate (95), Bahrein (93), Katar (91) und Libanon (91) die 90er-Marke.

    In den Naturwissenschaften liegt der TIMMS-IQ sieben Ländern unter 88,5 und sieben sieben Ländern darüber. Auch hier ist Jemen mit 56 extremer Ausreißer nach unten. Die 90er-Marke überspringen die Vereinigten Arabischen Emirate (97), Bahrein (95), Katar (94), Oman (93) und Tunesien (91).

    Insgesamt bieten die arabischen Länder ein katastrophales Bild. Von vierzehn Ländern erreicht kein einziges den Mittelwert von 100. Allenfalls die Vereinigten Arabischen Emirate, Bahrein und Katar können einigermaßen mithalten. Diese drei Länder sind jedoch ganz und gar atypisch: Etwa 80 Prozent der Einwohner der Vereinigten Arabischen Emirate sind Arbeitsmigranten, in Bahrein sind etwas mehr als die Hälfte Ausländer und in Katar sind es sogar fast 90 Prozent! Da drängt sich der Verdacht auf, dass die recht achtbaren Schulleistungen zum allergrößten Teil den Migranten zu verdanken sind und dass die Leistungen der arabischen Schüler kaum über denen der anderen arabischen Länder liegen. Genau dies werde ich im nächsten Beitrag mit empirischen Daten belegen.

    Hier gibt es die Fortsetzung → Intelligenzminderung. Schulleistungen in arabischen Ländern (Fortsetzung).


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    Quellen und Anmerkungen

    (1) PISA 2015 Ergebnisse (Band I)
    Exzellenz und Chancengerechtigkeit in der Bildung

    (2) TIMSS – Trends im Mathematics and Science Studies.
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    Mathematik
    Naturwissenschaften

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    Intelligenz, IQ, Psychologie, Arabien, TIMSS, PISA, Schulleistungen

    Intelligenzminderung – Arabien

    Intelligenzminderung "Arabien"

    Intelligenzminderung

    Arabische Länder

    In den vorangegangenen fünf Beiträgen habe ich mich mit dem Thema Intelligenzminderung befasst und die idealisierten Modellfälle „Deutschland“, „Arabien“ und „Sub-Sahara-Afrika“ betrachtet. Im aktuellen Beitrag konzentriere ich mich auf „Arabien“ und auf die arabischen Länder (die Anführungszeichen verwende ich, wenn es um Modellannahmen geht).

    Die Ergebnisse zu „Arabien“ sind in Abbildung 1 dargestellt.
    Die rote und die braune Fläche zeigen den Anteil klinisch relevanter geistiger Behinderungen nach den Kriterien der Weltgesundheitsorganisation WHO (1).
    Rot: schwerere Intelligenzminderung (schwere geistige Behinderung, Imbezillität und Idiotie).
    Braun: leichte Intelligenzminderung (Debilität).
    Die gelbe Fläche steht für grenzwertige Intelligenzminderung (Grenzdebilität), die zwar nicht klinisch relevant, aber dennoch von erheblicher Bedeutung ist.
    Die blaue Fläche repräsentiert den gesamten Rest, der von unintelligent bis hochintelligent reicht.

    Abbildung 1: Intelligenzminderung in „Arabien“.

    Halten wir noch einmal fest, was schon mehrfach gesagt wurde:

  • 16 Prozent der „Araber“ weisen eine klinisch relevante geistige Behinderung auf. 13,4 Prozent sind als debil einzustufen. 2,4 Prozent weisen eine noch schwerere geistige Behinderung auf, die eine dauerhafte Betreuung erfordert.
  • Zusätzlich sind 34 Prozent grenzdebil.


    Am Ende des vorangegangen Beitrags hatte ich festgestellt:

  • Nach allem, was wir aufgrund der empirischen Forschung wissen, stimmen die Modellannahmen für „Deutschland“, „Arabien“ und „Sub-Sahara-Afrika“ sehr gut mit den realen Verhältnissen überein.

  • Diese Aussage gilt insbesondere auch für „Arabien“. Dementsprechend werde ich im Folgenden die Anführungszeichen weitgehen weglassen und von den arabischen Ländern reden. Ich will jedoch ausdrücklich betonen, dass die Prozentwerte stets nur Näherungen sind. Die tatsächlichen Werte sind nicht bekannt. Die Abweichungen – egal ob nach oben oder nach unten – können aber nicht gravierend sein. Zudem sind die Verhältnisse in den arabischen Ländern selbstverständlich nicht identisch. Sie sind jedoch so ähnlich, dass es Sinn macht, diese Länder als Gesamtgruppe zu betrachten.

    Dass sage und schreibe die Hälfte der arabischen Bevölkerung eine Intelligenzminderung aufweist, ist nur ein Teil der Geschichte.

    34 Prozent liegen im Bereich 85 bis 100 und das heißt: Insgesamt liegen 84 Prozent der arabischen Bevölkerung unter dem deutschen Mittelwert.

    Lediglich jeder Sechste übertrifft den Durchschnittswert der Deutschen; und von diesen liegt der größte Teil nur wenig über 100.

    Da im oberen Bereich die Kurve immer flacher und flacher wird, sind hohe Intelligenzwerte außerordentlich selten. Unter dem Kriterium IQ ≥ 110 (Herrnstein und Murray, 1994; (2)) würde man allenfalls 5 Prozent als intelligent bezeichnen. Hochintelligente (IQ ≥ 130; Rost, 2009; (3)) sind extrem selten, ihr Anteil liegt bei 0,1 Prozent. Für Deutsche lauten die entsprechende Werte 25 und 2,4 Prozent. Das heißt: Unter den Deutschen gibt es (prozentual) fünfmal so viele Intelligente und vierundzwanzigmal so viele Hochintelligente wie in den arabischen Ländern.

    So, da steht er nun schon eine ganze Weile vor uns im Raum, der Elefant. Wir können weiterhin ganz fest die Augen verschließen oder wir können die unumstößliche Tatsache klipp und klar aussprechen:

  • Nicht nur im Vergleich zu den Deutschen, sondern auch nach allgemein anerkannten Kriterien sind die Menschen in den arabischen Ländern ausgesprochen dumm.

    Für alle, die kurz vor einem Herzinfarkt stehen und „Nazi! Nazi! Rassist! Rassist!“ kreischen, ein kleiner Hinweis: Ostasiaten sind deutlich intelligenter als Deutsche, aschkenasische Juden sind deutlich intelligenter als Ostasiaten. Aus der Sicht von Ostasiaten sind Deutsche dumm, aus der Sicht von aschkenasischen Juden sind Deutsche sehr dumm. Mit diesem Thema werde ich mich demnächst befassen.


    Das Wort dumm hat, wie so viele andere Wörter auch, unterschiedliche Facetten.

    Es ist offensichtlich, dass ich es hier als Gegenbegriff zu intelligent im fachspezifischen Sinne verwende. Intelligenz ist, grob gesagt, die Fähigkeit Probleme zu lösen; intelligentere Menschen können komplexere Probleme lösen als Unintelligente. Intelligenz im Sinne der psychologischen Intelligenzforschung bezieht sich nicht auf einzelne konkrete Handlungen, sondern auf das Potenzial, das jemand besitzt. Dieses Potenzial ist bei Menschen aus den arabischen Ländern sehr viel geringer als bei europäischstämmigen Mittel-, West- und Nordeuropäern. Dies ist eine Tatsache, die durch unzählige Untersuchungen empirisch belegt ist.

    Als dumm können wir aber auch ganz konkrete Handlungen bezeichnen. Menschen mit hoher Intelligenz sich können durchaus dumm verhalten (leider tun sie dies nur allzu oft); und Menschen mit geringer Intelligenz können durchaus sehr klug handeln. Ein Musterbeispiel für diesen konkreten Aspekt, der scharf von dem psychologischen Begriff Intelligenz zu unterscheiden ist, bietet die Masseninvasion von Arabern und Afrikanern nach Deutschland. Die Refjudschies-Wellkamm-Hysterie und die merkelsche Wahnsinnstat sind Akte beispielloser Dummheit, begangen von durchaus intelligenten Menschen. Die Araber und Afrikaner verhalten sich hingegen trotz ihrer geringen Intelligenz außerordentlich klug, indem sie sich selbst und ihren Verwandten eine lebenslange Rundumversorgung sichern, sich auf Kosten der dummen Deutschen ungehemmt fortpflanzen und die dummen Deutschen in wenigen Jahrzenten zu einer Minderheit degradieren.

    In evolutionärer Sicht werden sich wohl in diesem Jahrhundert – zumindest in Deutschland und weiten Teilen Europas – die unintelligenten Invasoren als die Erfolgreichen und die intelligenten Alteingesessenen als die Dummen erweisen, die mit hypermoralischer Hybris ihren eigenen genetischen und kulturellen Selbstmord bejubeln.

    Hier gibt es die Fortsetzung → Intelligenzminderung – Schulleistungen in arabischen Ländern


    *
    Quellen und Anmerkungen

    (1) ICD-10-WHO Version 2016. Kapitel V: Psychische und Verhaltensstörungen (F00-F99). Intelligenzminderung (F70-F79).
    Online bei DMI Deutsches Institut für Medizinische Dokumentation und Information.

    (2) Herrnstein, R.J. & Murray, C. (1994). The Bell Curve. Intelligence and Class Structure in American Life. New York: The Free Press.
    110 ist der Wert, der das obere Viertel der IQ-Skala und den unteren drei Vierteln trennt. Das ist ein sehr gängiges Kriterium, das zum Beispiel auch in den groß angelegten weltweiten TIMSS-Studien verwendet wird (TIMSS = Trends in International Mathematics and Science Study).

    (3) Rost, D.H. (2009). Intelligenz. Fakten und Mythen. Weinheim: Beltz.

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    Stichwörter:
    Intelligenz, IQ, Psychologie, ICD-10, Debilität, Grenzdebilität, Intelligenzminderung, WHO, Arabien, Dummheit

  • Intelligenzminderung – Güte der Modellannahmen

    Intelligenzminderung

    Methodische Aspekte – Güte der Modellannahmen

    Im letzten Beitrag habe ich die Intelligenzminderung für die idealisierten Modellfälle „Deutschland“, „Arabien“ und „Sub-Sahara-Afrika“ betrachtet und dabei gigantische Unterschiede aufgezeigt.

  • In „Deutschland“ ist ein Sechstel von Intelligenzminderung betroffen. Lediglich 2,4 Prozent sind klinisch relevant.
  • In „Arabien“ ist die Hälfte von Intelligenzminderung betroffen! 16 Prozent sind klinisch relevant.
  • In „Sub-Sahara-Afrika“ sind 84 Prozent von Intelligenzminderung betroffen! Die Hälfte der Bevölkerung ist im klinischen Sinne als debil oder imbezill einzustufen!

  • Die Definition von Intelligenzminderung beruht zum einen auf den offiziellen Kriterien der Weltgesundheitsorganisation WHO (1) und zum anderen auf der üblichen Festlegung der grenzwertigen Intelligenz oder Grenzdebilität. Diese Kriterien sind allgemein akzeptiert.

    Die prozentualen Anteile der jeweils von einer Intelligenzminderung Betroffenen beruhen auf idealisierten Modellannahmen; es handelt also nicht um empirisch erhobene Daten. Es ist daher zunächst einmal zu klären, wie gut die Modellannahmen sind.

    Das zugrundeliegende Modell ist die Normalverteilung. Bei der Konstruktion von Intelligenztests werden die Leistungen an einer (sehr) großen Eichstichprobe erhoben und die Messwerte werden so verrechnet, dass die IQ-Werte möglichst gut an eine Normalverteilung angepasst sind. Die tatsächlichen Werte in der Gesamtpopulation bilden niemals eine hundert Prozent perfekte Normalverteilung (dies ist bei endlichen Populationen theoretisch gar nicht möglich). Je nachdem, in welcher Weise die realen Werte von der Normalverteilung abweichen, können die Anteile von Intelligenzminderung ein wenig günstiger, aber genauso gut auch ein wenig ungünstiger ausfallen. Gravierende Abweichungen von der Normalverteilung wurden bei angemessen großen und zufällig ausgewählten repräsentativen Stichproben nicht berichtet; daher sind auch keine nennenswerten Veränderungen bei den prozentualen Anteilen intelligenzbehinderter Personen zu erwarten.

    Eine Normalverteilung ist vollständig definiert durch ihren Mittelwert und ihre Standardabweichung.

    Die Mittelwerte „Deutschland“ = 100, „Arabien“ = 85 und „Sub-Sahara-Afrika“ = 70 stimmen nahezu perfekt mit den empirisch ermittelten Werten für Deutsche ohne Migrationshintergrund, die arabischen Länder und die Sub-Sahara-Länder überein; siehe Lynn und Vanhanen (2012) (2). In Bezug auf diesen Parameter sind praktisch keine Differenzen zwischen der Modellannahme und den realen Gegebenheiten zu erwarten.

    Als Standardabweichung wurde in allen drei Modellen der Wert 15 verwendet, der bei der Normierung von Intelligenztests üblich ist. Nennenswerte Differenzen zwischen der Modellannahme und den realen Gegebenheiten sind auch hier nicht zu erwarten. Dennoch lohnt sich eine nähere Betrachtung.

    Eine Veränderung der Standardabweichung würde sich wie folgt ausdrücken:
    Bei einer größeren Standardabweichung würde die Glockenkurve etwas breiter und flacher, bei einer kleineren Standardabweichung würde die Glockenkurve etwas schmaler und höher.

    Der springende Punkt ist: Das Zentrum, also der Mittelwert und der Gipfel der Glockenkurve bleiben unverändert. Das hat folgende Konsequenzen: Der Anteil der Personen mit Intelligenzbehinderung in „Arabien“ bleibt völlig unverändert bei 50 Prozent, der Anteil der Personen mit einer klinisch relevanten Intelligenzminderung bleibt in „Sub-Sahara-Afrika“ völlig unverändert bei 50 Prozent (3). Eine Veränderung der Standardabweichung würde das Gesamtbild kaum ändern. Es würde sich allenfalls eine Umschichtung zwischen den klinisch relevanten geistigen Behinderungen und den grenzwertigen Behinderungen ergeben. Bei größerer Standardabweichung gibt es mehr Extremfälle, also mehr klinisch relevante Behinderungen, bei kleinerer Standardabweichung wird der klinisch relevante Anteil etwas geringer.

    Insgesamt ist festzuhalten: Nach allem, was wir aufgrund der empirischen Forschung wissen, stimmen die Modellannahmen für „Deutschland“, „Arabien“ und „Sub-Sahara-Afrika“ sehr gut mit den realen Verhältnissen überein. Dementsprechend sind die berechneten prozentualen Anteile von Personen mit Intelligenzbehinderung wohl ein sehr gutes Spiegelbild der Realität.

    In folgenden Beiträgen werde ich die Befunde näher diskutieren, und zwar insbesondere im Hinblick auf die Folgen der Masseninvasion aus Arabien und Sub-Sahara-Afrika.

    Hier gibt es die Fortsetzung → Intelligenzminderung – Arabien


    *
    Quellen und Anmerkungen

    (1) ICD-10-WHO Version 2016. Kapitel V: Psychische und Verhaltensstörungen (F00-F99). Intelligenzminderung (F70-F79).
    Online bei DMI Deutsches Institut für Medizinische Dokumentation und Information.

    (2) Lynn, Richard & Vanhanen, Tatu (2012). Intelligence. A Unifying Construct for the Social Sciences. London: Ulster Institute for Social Research.

    (3) Dass die IQ-Werte der arabischen Länder bei 85 und der Sub-Sahara-Länder bei 70, also genau eine beziehungsweise zwei Standardabweichungen unter dem Mittel liegen, ist keineswegs einer Simplifizierung geschuldet – dies ist eine empirische Tatsache.

    ***
    Stichwörter:
    Intelligenz, Normalverteilung, IQ, Psychologie, ICD-10, Debilität, Grenzdebilität, Intelligenzminderung, WHO, Mittelwert, Standardabweichung, Glockenkurve, Deutschland, Arabien, Sub-Sahara-Afrika, Schwarzafrika

    Intelligenzminderung – Deutschland – Arabien – Sub-Sahara-Afrika

    Intelligenzniveau und Intelligenzminderung – Deutschland – Arabien – Sub-Sahara-Afrika

    Intelligenzminderung

    Deutschland – Arabien – Sub-Sahara-Afrika

    In den beiden vorangegangenen Beiträgen haben wir gesehen:

    • Eine klinisch relevante Intelligenzminderung – Mentale Retardation, geistige Behinderung – liegt vor, wenn der Intelligenzkoeffizient IQ kleiner als 70 ist. Menschen, deren Intelligenz nur knapp unterhalb 70 liegt, können mit Einschränkungen durchaus am sozialen Leben teilhaben. Bei niedrigeren Werten ist jedoch eine zeitweise oder gar dauerhafte Unterstützung erforderlich.
    • Der Bereich 70 bis 85 – grenzwertige Intelligenz, Grenzdebilität – ist zwar nicht klinisch relevant, aber dennoch von erheblicher Bedeutung. Ein großer Teil der betreffenden Personen weist eine Lernbehinderung auf. Zusätzlich zu den eingeschränkten intellektuellen Fähigkeiten treten oftmals affektive und soziale Probleme auf.

    Die Festlegung der Bereiche der Intelligenzminderung basiert auf einer IQ-Skala mit dem Mittelwert 100 und einer Standardabweichung von 15. Die Länder dieser Welt weisen jedoch gravierende Unterschiede in ihrem Intelligenzniveau auf. Welche Konsequenzen dies in Bezug auf die Intelligenzminderung hat, ist in Abbildung 1 dargestellt.

    Abbildung 1 zeigt drei Modellverteilungen, die sich in ihren Mittelwerten unterscheiden, aber eine identische Standardabweichung von 15 besitzen.

    Die obere Verteilung mit Mittelwert 100 ist charakteristisch für Deutsche (ohne Migrationshintergrund).

    Die mittlere Verteilung hat einen Mittelwert von 85. Sie ist zum Beispiel typisch für Schwarze in den USA. Sie ist aber auch typisch für die arabischen Länder (1). Ich werde im Folgenden die mittlere Verteilung unter dem Stichwort „Arabien“ ansprechen, weil die arabischen Länder aufgrund der Masseninvasion für Deutschland wesentlich relevanter sind als die Schwarzen in den USA.

    Die untere Verteilung hat einen Mittelwert von 70. Sie ist ein guter Repräsentant für die Sub-Sahara-Staaten in Afrika. (1) [Im Hinblick auf die Masseninvasion wird Sub-Sahara-Afrika künftig eine sehr viel wichtigere Rolle spielen als Arabien.]

    Intelligenzniveau und Intelligenzminderung – Deutschland – Arabien – Sub-Sahara-Afrika
    Abbildung 1: Auswirkung des allgemeinen Intelligenzniveaus auf den Anteil von Intelligenzminderungen.
    Oben „Deutschland“; Mitte „Arabien“; unten „Sub-Sahara-Afrika“.

    Die obere Verteilung – „Deutschland“ – ist bereits aus dem vorangegangenen Beitrag bekannt. Bei einer perfekten Normalverteilung würden 16 Prozent, also etwa ein Sechstel, eine Intelligenzminderung aufweisen.
    Grenzdebilität : 13,6 Prozent
    Debilität : 2,3 Prozent
    Mittlere bis schwerste Retardation : 0,1 Prozent

    In der mittleren Verteilung – „Arabien“ – weist die Hälfte eine Intelligenzminderung auf!
    Grenzdebilität : 34,1 Prozent
    Debilität : 13,6 Prozent
    Mittlere bis schwerste Retardation : 2,4 Prozent

    In der unteren Verteilung – „Sub-Sahara-Afrika“ – sind sage und schreibe 84,2 Prozent von einer Intelligenzminderung betroffen!
    Grenzdebilität : 34,1 Prozent
    Debilität : 34,1 Prozent
    Mittlere bis schwerste Retardation : 16 Prozent

    Diese schockierenden Zahlen lasse ich für sich sprechen. Sie, liebe Leser, können sie erst mal in Ruhe verdauen. In den folgenden Beiträgen werde ich diese Befunde ausführlicher diskutieren.

    Hier gibt es die → Fortsetzung


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    Quellen und Anmerkungen

    (1) In den meisten arabischen Ländern liegt der Mittelwert sogar leicht unter 85; und in vielen Sub-Sahara-Ländern liegt der Mittelwert sogar unter 70.

    ***
    Stichwörter:
    Intelligenz, Normalverteilung, IQ, Psychologie, Debilität, Grenzdebilität, Intelligenzminderung, Afrika, Arabien, Sub-Sahara-Afrika, Schwarzafrika

    Intelligenzminderung – Klinisch relevante Beeinträchtigungen und Grenzdebilität

    Intelligenzminderung - IQ-Skala

    Intelligenzminderung

    Klinisch relevante Beeinträchtigungen und Grenzdebilität

    Im vorangegangenen Beitrag habe ich Beeinträchtigungen der Intelligenz betrachtet, die so schwerwiegend sind, dass sie als klinisch relevant angesehen werden. Nun werde ich den Blickwinkel erweitern und auch Intelligenzminderungen berücksichtigen, die zwar nicht klinisch relevant, aber dennoch von erheblicher Bedeutung sind.

    Zur Erinnerung:

  • Eine klinisch relevante Intelligenzminderung (mental retardation) liegt vor, wenn der IQ kleiner als 70 ist.
  • Den IQ-Bereich von 50 bis 69 bezeichnet ICD-10 (1) als Leichte Intelligenzminderung, Debilität oder Leichte geistige Behinderung. Erwachsene mit diesen Werten erreichen maximal das geistige Niveau eines ganz und gar durchschnittlichen 11-Jährigen.
  • Im IQ-Bereich unter 50 unterscheidet ICD-10 drei Kategorien mit unterschiedlich schweren Behinderungsgraden. Allen gemeinsam ist, dass die Betroffenen nicht zu einer selbstständigen Lebensführung in der Lage und in den unteren Kategorien sogar auf dauerhafte Unterstützung angewiesen sind.

  • Abbildung 1 zeigt eine Normalverteilung mit Mittelwert 100 und Standardabweichung 15, die eine gute Annäherung an die Verteilung der IQ-Werte in Deutschland darstellt. Der klinisch relevante Bereich ist rot hervorgehoben.

    Intelligenz Normalverteilung IQ - Mentale Retardation nach ICD-10
    Abbildung 1: Normalverteilung IQ – Mentale Retardation nach ICD-10

    Bei einer perfekten Normalverteilung liegen 2,4 Prozent der IQ-Werte unter 70. Tatsächlich ist der Anteil der Diagnosen „Mentale Retardation“ jedoch etwas größer. Die zusätzlichen Fälle beruhen im Wesentlichen auf genetischen Defekten oder auf vor, während oder nach der Geburt auftretenden äußeren Einwirkungen, die die intellektuelle Entwicklung – oftmals sehr stark – beeinträchtigen.

    Der Schwellenwert 70, der den klinisch relevanten Bereich vom Rest trennt, trägt keine „höhere“ Bedeutung. Er ist vielmehr eine Konvention, die darauf beruht, dass 70 genau zwei Standardabweichungen unter dem Mittelwert liegt. Intelligenz ist eine kontinuierliche Variable und Menschen mit einem IQ von 70 oder 71 sind kaum merklich intelligenter als Menschen mit einem IQ von 68 oder 69. An der Stelle IQ=70 erfolgt kein Sprung; und ebenso wie im gesamten Bereich sind auch bei der Marke 70 die Übergänge fließend. Dementsprechend finden sich auch oberhalb von 70 relevante Intelligenzminderungen.

    Konventionell wird der Bereich 70 bis 85 – also der Bereich zwischen einer und zwei Standardabweichungen unter dem Mittelwert – als kritisch angesehen. Der Bereich wird im Englischen meist als „borderline mental retardation“ bezeichnet; im Deutschen als „grenzwertige Intelligenz“, „niedrige Intelligenz“ oder auch „Grenzdebilität“. Ein erheblicher Teil der Personen mit diesem Intelligenzniveau werden als lernbehindert angesehen. Die Obergrenze von 85 entspricht einem Intelligenzalter von 13,6 Jahren. Das heißt: selbst die Besten erreichen nicht das intellektuelle Niveau eines ganz und gar mittelmäßigen 14-Jährigen.

    In Abbildung 2 ist die klinisch relevante Intelligenzminderung rot und die Grenzdebilität blassrot hervorgehoben.

    Intelligenzminderung - IQ-Skala Mentale Retardation Grenzdebilität
    Abbildung 2: IQ-Skala – Bereiche der Intelligenzminderung, Mentale Retardation, Grenzdebilität

    Bei einer perfekten Normalverteilung mit Mittelwert 100 und Standardabweichung 15 entfallen auf den klinisch relevanten Bereich 2,4 Prozent und auf die grenzwertige Intelligenz (Debilität) 13,6 Prozent. Zusammen sind das 16 Prozent, also etwa ein Sechstel der Gesamtheit.

    Die IQ-Skala mit Mittelwert 100 und Standardabweichung 15 beschreibt sehr gut die Verteilung der Intelligenz in der deutschen Bevölkerung (ohne Migrationshintergrund) – in anderen Gegenden der Welt sieht es jedoch zum Teil völlig anders aus und das hat ganz erhebliche Auswirkungen auf den Anteil der Personen mit Intelligenzminderung in den jeweiligen Ländern. Diesen ganz zentralen Punkt werde ich in den folgenden Beiträgen ausführlicher beleuchten.

    Hier gibt es die Fortsetzung → Intelligenzminderung. Deutschland – Arabien – Sub-Sahara-Afrika


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    Quellen und Anmerkungen

    (1) ICD-10-WHO Version 2016. Kapitel V: Psychische und Verhaltensstörungen (F00-F99). Intelligenzminderung (F70-F79).
    Online bei DMI Deutsches Institut für Medizinische Dokumentation und Information.

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    Stichwörter:
    Intelligenz, Normalverteilung, IQ, Psychologie, ICD-10, Debilität, Grenzdebilität, Intelligenzminderung, WHO

    Inteligenzminderung – Mentale Retardation

    Normalverteilung IQ - Mentale Retardation nach ICD-10

    Mentale Retardation

    Beeinträchtigungen der kognitiven Leistungsfähigkeit

    Im vorangegangenen Beitrag habe ich die Verteilung der Intelligenz betrachtet. Zur Erinnerung: Als Maß der Intelligenz dient der Intelligenzquotient, kurz IQ. Die IQ-Werte werden so normiert, dass sie sich möglichst gut an eine Normalverteilung annähern. Der Mittelwert wird auf 100 und die Standardabweichung auf 15 festgelegt. Bei einer Normalverteilung – und somit auch bei den IQ-Werten – liegt der weit überwiegende Teil nahe am Mittelwert. Je stärker die Werte vom Mittelwert abweichen, desto seltener werden sie. Sehr große Abweichungen – nach oben ebenso wie nach unten – sind zwar sehr selten, aber dennoch kommen sie vor.

    Im aktuellen Beitrag beschäftige ich mit den Abweichungen nach unten, den Fällen mit sehr geringer oder extrem geringer Intelligenz. Es geht also um Intelligenzminderung, Beeinträchtigung der kognitiven Leistungsfähigkeit, mentale Retardation.

    ICD-10 – das ist die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) herausgegebene Internationale Klassifikation der Krankheiten
    definiert Intelligenzminderung (engl. mental retardation) wie folgt:

  • „Ein Zustand von verzögerter oder unvollständiger Entwicklung der geistigen Fähigkeiten; besonders beeinträchtigt sind Fertigkeiten, die sich in der Entwicklungsperiode manifestieren und die zum Intelligenzniveau beitragen, wie Kognition, Sprache, motorische und soziale Fähigkeiten. Eine Intelligenzminderung kann allein oder zusammen mit jeder anderen psychischen oder körperlichen Störung auftreten.
    Der Schweregrad einer Intelligenzminderung wird übereinstimmungsgemäß anhand standardisierter Intelligenztests festgestellt.“ (1)

  • Der kritische Punkt, ab dem Intelligenzminderung als klinisch relevant angesehen wird, liegt bei einem IQ von 70. Das entspricht zwei Standardabweichungen unterhalb des Mittelwerts (siehe Abbildung 1 am Ende dieses Beitrags). Für die Themen, die ich auf diesem Blog betrachte, sind vor allem bei beiden leichteren Formen der Intelligenzminderung nach ICD-10 relevant.

  • IQ 50 bis 69
    Leichte Intelligenzminderung (auch Debilität oder Leichte geistige Behinderung)

    „(bei Erwachsenen Intelligenzalter von 9 bis unter 12 Jahren) Lernschwierigkeiten in der Schule. Viele Erwachsene können arbeiten, gute soziale Beziehungen unterhalten und ihren Beitrag zur Gesellschaft leisten.“ (ICD-10)
    Bei einem Intelligenzalter von zum Beispiel 12 Jahren darf man sich keinen besonders aufgeweckten 12-Jährigen vorstellen. Die Bezugsgröße ist vielmehr ein durchschnittlicher, also im Wortsinne ganz und gar mittelmäßiger 12-Jähriger. Selbst die Besten dieser Kategorie erreichen nicht das intellektuelle Niveau eines mittelmäßigen 12-Jährigen.
    Anmerkung: Die Angabe Intelligenzalter „unter 12“ ist zwar korrekt, aber faktisch entspricht ein IQ von 69 einem Intelligenzalter von 11,04 Jahren; somit wäre das kognitive Niveau eines mittelmäßigen 11-Jährigen der sinnvollere Vergleich.

  • IQ 35 bis 49
    Mittelgradige Intelligenzminderung (Mittelgradige geistige Behinderung)

    „(bei Erwachsenen Intelligenzalter von 6 bis unter 9 Jahren). Deutliche Entwicklungsverzögerung in der Kindheit. Die meisten können aber ein gewisses Maß an Unabhängigkeit erreichen und eine ausreichende Kommunikationsfähigkeit und Ausbildung erwerben. Erwachsene brauchen in unterschiedlichem Ausmaß Unterstützung im täglichen Leben und bei der Arbeit.“ (ICD-10)
    Hier ist also eine selbstständige Lebensführung nicht möglich.

  • Die beiden untersten Bereiche (Schwere Intelligenzminderung und Schwerste Intelligenzminderung) sind für die Themen, die ich betrachte nicht von Belang. Gemeinsam ist beiden Stufen, dass die Betroffenen nicht ohne dauerhafte Unterstützung lebensfähig sind.
  • Wie bereits erwähnt, markiert der IQ von 70 die Schwelle, unterhalb derer die Intelligenzminderung als klinisch relevant angesehen wird. Der klinisch relevante Bereich ist in Abbildung 1 rot hervorgehoben.

    Normalverteilung IQ - Mentale Retardation nach ICD-10
    Normalverteilung IQ – Mentale Retardation nach ICD-10

    Im folgenden Beitrag werde ich das Thema weiter ausbauen und neben den klinisch relevanten Fällen einen breiteren Bereich der Intelligenzminderung berücksichtigen.

    Hier gibt es die Fortsetzung → Intelligenzminderung – Klinisch relevante Beeinträchtigungen und Grenzdebilität


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    Quellen und Anmerkungen

    (1) ICD-10-WHO Version 2016. Kapitel V: Psychische und Verhaltensstörungen (F00-F99). Intelligenzminderung (F70-F79).
    Online bei DMI Deutsches Institut für Medizinische Dokumentation und Information.

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    Stichwörter:
    Intelligenz, IQ, Psychologie, Mentale Retardation, Retardation, Retardierung, kognitive Leistungsminderung, Intelligenzbeeinträchtigungen, Debilität, Intelligenzminderung, geistige Behinderung

    Intelligenz – Normalverteilung der IQ-Werte

    Intelligenz – kurze methodische Vorbemerkungen

    Normalverteilung der IQ-Werte

    Die Menschen sind nicht alle gleich. Das gilt auch – und in ganz besonders auffälliger Weise – für die Intelligenz.

    In zahlreichen Beiträgen dieses Blogs spielte die Intelligenz eine wichtige Rolle. In den nächsten Beiträgen werde ich mich etwas intensiver mit den unteren und den oberen Bereichen des Intelligenzspektrums befassen. Als Vorarbeit will ich im Folgenden einige grundsätzliche Dinge festhalten, die für die weiteren Betrachtungen von Bedeutung sind.

    Die Intelligenz wird mit standardisierten Tests gemessen. Als Maß der Allgemeinen Intelligenz dient der Intelligenzquotient, kurz IQ. Bei der Entwicklung von Intelligenztests werden die IQ-Werte so normiert, dass sich – für die jeweilige Population – eine möglichst gute Annäherung an eine Normalverteilung ergibt.

    Eine Normalverteilung ist definiert durch ihren Mittelwert und ihre Standardabweichung. Traditionsgemäß werden IQ-Werte so normiert, dass der Mittelwert 100 und die Standardabweichung 15 beträgt (beachte den Hinweis am Ende dieses Beitrags). Eine mathematisch perfekte Normalverteilung mit Mittelwert 100 und Standardabweichung 15 ist in Abbildung 1 dargestellt.

    Intelligenz - Normalverteilung IQ-Skala
    Normalverteilung IQ-Skala

    In der Realität sind die IQ-Werte einer Population natürlich nicht perfekt normalverteilt, aber die Abbildung 1 bildet eine gute Annäherung.

    Der springende Punkt bei der Normalverteilung ist: Die meisten Werte liegen nahe beim Mittelwert und je stärker die Werte vom Mittelwert abweichen desto seltener werden sie. In den Extrembereichen finden sich nur sehr, sehr wenige Fälle.

    Zur Verdeutlichung ist die Verteilung in 15er-Schritten unterteilt. Dadurch ergeben sich Bereiche, die eine, zwei, drei oder mehr als drei Standardabweichungen über beziehungsweise unter dem Mittelwert liegen. Im oberen Teil von Abbildung 1 ist angegeben, wie viel Prozent der Fälle in den jeweiligen Bereich fallen (aufgrund der Rundung liegt die Summe über 100 Prozent).

    Zwischen 100 und 115 – das ist der Bereich zwischen Mittelwert und Mittelwert plus eine Standardabweichung – liegen 34,1 Prozent der Fälle. Dasselbe gilt für den spiegelbildlichen Bereich zwischen 85 und 100. Insgesamt weichen demnach 68,2 Prozent aller Fälle maximal eine Standardabweichung vom Mittelwert ab.

    Zwischen 70 und 85 bzw. 115 und 130 liegen jeweils 13,6 Prozent.

    Zwischen 55 und 70 bzw. 130 und 145 liegen jeweils 2,3 Prozent.

    Unter 55 bzw. über 145 liegen jeweils nur noch 0,1 Prozent.

    Bezeichnet man die Bereiche mit „durchschnittlich“, „hoch / niedrig“, „sehr hoch / sehr niedrig“ sowie „extrem hoch / extrem niedrig“, dann heißt dies:

  • Die allermeisten Menschen sind durchschnittlich intelligent.
  • Einige weisen eine hohe und einige weisen eine niedrige Intelligenz auf.
  • Sehr wenige weisen eine sehr hohe beziehungsweise sehr niedrige Intelligenz auf.
  • Extrem wenige besitzen eine extrem hohe beziehungsweise extrem niedrige Intelligenz.

  • Zum Abschluss ein ganz wichtiger Hinweis: Ich habe hier die Parameter Mittelwert = 100 und Standardabweichung = 15 verwendet. Diese Werte beziehen sich auf deutsche und mittel- und nordeuropäische Verhältnisse. In anderen Regionen der Welt sieht die Sache völlig anders aus – weit überwiegend im Negativen, zum Teil aber auch im Positiven.

    • Berücksichtigt man die jeweilige Bevölkerungsgröße, dann liegt der Welt-IQ bei 89.

    Hier gibt es einen → Überblick über den IQ in verschiedenen Ländern dieser Welt
    und hier gibt es noch mehr Informationen zum → Welt-IQ

    Tipp: Hier beginnt eine Serie zum Thema → Intelligenzminderung. Dort werden auf der Basis der theoretischen Normalverteilung sowie empirischer Daten Deutschland, Arabien und Sub-Sahara-Afrika verglichen. Die Befunde sollte jedermann kennen, der in der Diskussion um Intelligenzunterschiede zwischen verschiedenen Völkern, Rassen oder Ethnien mitreden will.

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    Stichwörter:
    Intelligenz, Normalverteilung, IQ, Psychologie, Intelligenzquotient, Standardabweichung, Welt-IQ