PISA USA – Rassenunterschiede

PISA 2015 - USA - Rassen/Ethnien

PISA 2015 in den USA

Rasse, Ethnie, Bildung und Intelligenz

Die USA schneiden in PISA 2015 deutlich schlechter ab als Deutschland. Die Rassen/Ethnien in den USA zeigen das gewohnte Bild mit der Ausnahme, dass Weiße und Asiaten gleichauf liegen, während üblicherweise die Asiaten die Nase vorn haben. Vergleiche mit Deutschland und der Türkei liefern interessante Ergebnisse.

Die USA schneiden in den PISA-Studien deutlich schlechter ab als Deutschland. In PISA 2015 [1] erreichte Deutschland in der Lesekompetenz 509, in den Naturwissenschaften 509 und in Mathematik 506 Punkte, die USA hingegen nur 497, 496 und 470 Punkte.

Der zentrale Grund für das Leistungsgefälle liegt auf der Hand: Die ethnisch/rassische Zusammensetzung, die in den USA wesentlich ungünstiger ist als in Deutschland.

Abbildung 1 zeigt die US-amerikanischen Ergebnisse von PISA 2015 aufgeschlüsselt nach Rassen/Ethnien [2].

PISA 2015 - USA - Rassen/Ethnien - Lesekompetenz, Naturwissenschaften, Mathematik
Abbildung 1: PISA 2015. Mittelwerte der Rassen/Ethnien in den USA.

In allen Bereichen zeigt sich dasselbe Bild:

Weiße und Asiaten liegen gleichauf an der Spitze. Lediglich in den Naturwissenschaften zeigt sich ein kleiner, aber statistisch nicht signifikanter Vorsprung der Weißen.

Deutlich dahinter folgen die Mischlinge, dann ebenfalls mit großem Abstand die Hispanics und mit noch größerem Abstand die Schwarzen.

Dieses Muster deckt sich fast vollständig mit einer Unzahl von Bildungsstudien und den Ergebnissen der psychologischen Intelligenzforschung. Bemerkenswert ist lediglich, dass bei PISA 2015 die Asiaten nicht vor den Weißen liegen.

Aus deutscher Sicht ist ein anderer Punkt interessant:

Die Weißen in den USA schneiden in den Naturwissenschaften und der Lesekompetenz deutlich besser ab als Deutschland. In Mathematik hat Deutschland die Nase vorn.

Berücksichtigt man jedoch in Deutschland die Migranten, dann ergibt sich ein anderes Bild. Wie in Abbildung 12.1 im Beitrag → Bildungsproblem Türken – Teil 12 dargestellt, lauten die Werte der einheimischen Deutschen: Lesekompetenz 527, Naturwissenschaften 529, Mathematik 521. Somit zeigen die einheimischen Deutschen und die Weißen in den USA in der Lesekompetenz und den Naturwissenschaften praktisch identische Leistungen. In Mathematik haben die einheimischen Deutschen einen großen Vorsprung.

Noch ein anderer Punkt ist im Zusammenhang mit der Abbildung 12.1 im Beitrag → Bildungsproblem Türken – Teil 12 interessant: Die Schwarzen in den USA schneiden in allen Bereichen deutlich besser ab als die Türkei (Lesekompetenz 443 vs. 411, Naturwissenschaften 433 vs. 408, Mathematik 419 vs. 403). Betrachtet man hingegen die phänotypische Intelligenz, dann liegt die Türkei klar vor den Schwarzen in den USA – der Nationale IQ der Türkei liegt etwa bei 90 [3], der IQ der Schwarzen in den USA etwa bei 85 [4]. Die Diskrepanz zwischen PISA-Leistung und IQ ist ein starker Hinweis darauf, dass das Bildungssystem der Türkei wesentlich schlechter ist als in den USA und dass die Türkei ihr (geringes) Intelligenzpotenzial bei Weitem nicht ausschöpft.

Noch ein kleiner Nachtrag:

Bei einer Google-Recherche stieß ich zufällig auf das folgende Zitat: „Die öffentlichen Schulen haben in den USA einen miserablen Ruf. Bei der internationalen Pisa-Studie, bei der die Leistungen 15-Jähriger aus 72 Ländern verglichen wurden, lagen amerikanische Kinder 2015 beim Lesen auf Platz 40 (Deutschland Platz 16) und in Mathematik auf Platz 24 (Deutschland Platz 11).“ Es stammt aus einem Online-Artikel der Süddeutschen Zeitung [A1]. Das ist typisch für das intellektuelle Minderniveau der sogenannten Qualitätsmedien. Die Weißen in den USA zeigen – wie wir gesehen haben – dieselben PISA-Leistungen wie die einheimischen Deutschen. Dass die USA insgesamt schlechter abschneiden als Deutschland, liegt an der sehr großen Zahl von Hispanics und Schwarzen, die eine wesentliche geringere Intelligenz aufweisen als Weiße. Nicht die Schulen sind die Hauptursache, sondern die Intelligenz der Schüler. Für ein ideologisch verbrettertes Blatt wie die Süddeutsche Zeitung ist so etwas natürlich undenkbar.

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Literatur


[1] OECD (2016). PISA 2015 Ergebnisse. Exzellenz und Chancengleichheit in der Bildung. Band I. W. Bertelsmann Verlag, Germany. DOI 10.3278/6004573w

[2] PISA-Ergebnisse der USA online bei NCES National Center of Educational Statistics
https://nces.ed.gov/surveys/international/

[3] Lynn, R. und Vanhanen, T. (2012). Intelligence. A Unifying Construct for the Social Sciences. London: Ulster Institute for Social Research.

[4] Lynn, R. (2015). Race Differences in Intelligence: An Evolutionary Analysis. Arlington, VA: Washington Summit Publishers.

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Anmerkung

[A1] US-Schüler schneiden bei Pisa schlecht ab. Süddeutsche Zeitung, 08. Februar 2017.
http://www.sueddeutsche.de/bildung/usa-amerikas-schulsystem-droht-der-ausverkauf-1.3367290-2

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Stichwörter:
Bildung, Intelligenz, PISA, IQ, USA, Weiße, Schwarze, Hispanics, Mischlinge, Asiaten, Deutschland, Türkei, Migranten, Rasse, Ethnie, Mathematik, Lesekompetenz, Naturwissenschaften

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Rasse Ethnie und Schulleistungen CAASPP 2017 Teil 8

CAASPP-2017-Schülerpopulation Kalifornien; Klassen 3 bis 8 und 11

Rasse/Ethnie und Schulleistungen

CAASPP 2017 – Schulleistungen in Kalifornien (Folge 8)

Hier gibt es → Folge 1; → Folge 2; → Folge 3; → Folge 4; → Folge 5; → Folge 6; → Folge 7;

In → Folge 7 zur CAASPP-Studie 2017 (1) haben wir die rassisch-ethnische Zusammensetzung der kalifornischen Schülerpopulation in die Betrachtung einbezogen, die in Abbildung 1 wiedergegeben ist.

CAASPP-2017-Schülerpopulation Kalifornien; Klassen 3 bis 8 und 11
Abbildung 1: CAASPP-2017-Schülerpopulation Kalifornien; Klassen 3 bis 8 und 11 nach Rasse/Ethnie

Berücksichtigt man die gesamte Schülerschaft der 11. Klasse, dann sind im Fach Englisch 40,7 Prozent den Anforderungen nicht gewachsen und in Mathematik versagen sogar mehr als zwei Drittel, nämlich 68,5 Prozent. Das ist eine unglaublich schlechte Bilanz.

Das erschreckende Bild wird durch das Ranking der NAEP (National Assessment of Educational Progress) bestätigt. In diesem Ranking, das auf Schulleistungstests für die 12. Klasse in allen Bundesstaaten der USA beruht, belegt Kalifornien den Rang 41 in Mathematik und Platz 44 in Englisch (2).

Das katastrophale Bildungsniveau geht in allererster Linie auf die Hispanics zurück, die mit 54,6 Prozent die absolute Mehrheit der Schülerschaft bilden und extrem schlechte Leistungen zeigen. Die Schwarzen schneiden zwar noch schlechter ab, ihr Anteil beträgt aber nur 5,6 Prozent. Hinzu kommen Indianer, Eskimos, Hawaiianer und Pacific Islander, die ebenfalls extrem schlecht abschneiden; diese fallen aber kaum ins Gewicht, da sie zusammengenommen lediglich 1 Prozent der Population ausmachen. Insgesamt umfasst diese außerordentlich problematische Gruppe mehr als 61 Prozent der kalifornischen Schüler (3).

Wie explosiv die rassische-ethnische Zusammensetzung für die Zukunft Kaliforniens ist, wird deutlich, wenn man die Schülerpopulation mit der Erwachsenenpopulation vergleicht.

Für die Erwachsenenpopulation Kaliforniens gilt aktuell: Weiße 43, Hispanics 34, Asiaten 15 und Schwarze 6 Prozent (4). Weiße und Asiaten, die ein viel höheres Bildungsniveau aufweisen und damit die Stützen der Gesellschaft sind, stellen aktuell etwa 60 Prozent der erwachsenen Bevölkerung – die Problemgruppe Hispanics, Schwarze etc. hingegen „nur“ 40 Prozent.

In der Schülerpopulation steht das Bild auf dem Kopf. Hier stellen die Versager 61 Prozent und die Leistungsträger sind in der Minderheit.

Aufgrund der unterschiedlichen Fortpflanzungsraten wird der Anteil der Weißen und der Asiaten stark schrumpfen und der Anteil der Hispanics hingegen stark wachsen (5). Damit wird die negative Dynamik weiter verstärkt. In zwei Generationen wird die Population, die aktuell dem Arbeitsmarkt zur Verfügung steht, durch die heutige und die nächste Schülergeneration ersetzt sein. Die Problemgruppe Hispanics, Schwarze etc. wird dann mindestens zwei Drittel der Erwerbsfähigen stellen (und in der Schülerpopulation werden Weiße und Asiaten eine verschwindend kleine Minderheit bilden). Die katastrophalen Folgen für den Bundesstaat Kalifornien sind klar abzusehen.

Fortsetzung folgt.

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Quellen und Anmerkungen:

(1) CAASPP-2017 California Assessment of Student Performance and Progress Online Tests

(2) U.S. News & World Report: Best States: California; aufgerufen am 11.10.2017.

(3) Hinzu kommen noch etwas mehr als 1 Prozent, deren geistige Behinderung so stark ist, dass sie gar nicht am SBA-Test teilnehmen konnten (siehe Folge 5).

(4) PPIC – Public Policy Institute of California: Race and Voting in California; aufgerufen am 11.10.2017.

(5) Durch die Immigration von sehr gut ausgebildeten und intelligenten Asiaten wird die Lage ein klein wenig gemildert. Dies wird aber kaum ins Gewicht fallen. Der Kontrast zwischen intelligenten Asiaten und sehr unintelligenten Hispanics und Schwarzen wird den Graben zwischen den Rassen/Ethnien noch weiter vertiefen.

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Stichwörter:
Bildung, Rasse, Ethnie, USA, Kalifornien, Schulleistungen, Intelligenz, Asiaten, Weiße, Hispanics, Latinos, Schwarze, CAASPP

Rasse Ethnie und Schulleistungen CAASPP 2017 Teil 7

CAASPP-2017-Schülerpopulation Kalifornien; Klassen 3 bis 8 und 11

Rasse/Ethnie und Schulleistungen

CAASPP 2017 – Schulleistungen in Kalifornien (Folge 7)

Hier gibt es → Folge 1; → Folge 2; → Folge 3; → Folge 4; → Folge 5; → Folge 6;

Die CAASPP-Studie 2017 (1) hat gezeigt, dass gegen Ende der Schulzeit ein extrem hoher Anteil der Hispanics und der Schwarzen den Anforderungen nicht genügt. Welche Folgen dies für die Gesellschaft hat, wird erst dann deutlich, wenn man die rassisch-ethnische Zusammensetzung der Bevölkerung betrachtet.

Abbildung 1 zeigt die rassisch-ethnische Zusammensetzung der kalifornischen Schüler der Klassen 3 bis 8 und 11.

CAASPP 2017 - Schülerpopulation Kalifornien; Klassen 3 bis 8 und 11 nach Rasse/Ethnie
Abbildung 1: CAASPP 2017 – Schülerpopulation Kalifornien; Klassen 3 bis 8 und 11 nach Rasse/Ethnie

Mit 54,6 Prozent stellen die Hispanics die absolute Mehrheit der kalifornischen Schülerschaft! Der Anteil der Weißen beträgt weniger als ein Viertel (23,7 Prozent), der Anteil der Asiaten weniger als ein Zehntel (9,3 Prozent). Schwarze sind mit 5,6 Prozent in Kalifornien vergleichsweise selten. Die verbleibenden 6,8 Prozent sind Mischlinge, Filipinos, Indianer, Eskimos, Hawaiianer und Pacific Islander.

Mischlinge und Filipinos zeigen ein ähnliches Leistungsniveau wie die Weißen; Indianer und Eskimos, Hawaiianer und Pacific Islander liegen hingegen nur knapp über dem sehr niedrigen Niveau der Hispanics (2).

Die Problemgruppen Hispanics, Schwarze, Indianer, Eskimos, Hawaiianer und Pacific Islander stellen etwas mehr als 61 Prozent der Schülerschaft (3). Weniger als die Hälfte genügt den Anforderungen im sprachlichen Bereich; und weniger als ein Fünftel erreicht die Minimalstandards in Mathematik. Mit einer Schülergeneration kommen alleine aus dieser Gruppe weit mehr als eine Million Versager im sprachlichen und etwa 2 Millionen Versager im mathematischen Bereich auf den Arbeitsmarkt (beachte Anmerkung 3). Hinzu kommen dann noch die Versager, die es natürlich – wenn auch in viel geringerem Anteil – bei Asiaten, Weißen, Mischlingen und Filipinos gibt.

Hier gibt es die → Fortsetzung.

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Quellen und Anmerkungen:

(1) CAASPP-2017 California Assessment of Student Performance and Progress Online Tests

(2) Anforderungen erfüllt:
11. Klasse Englisch: Filipinos 78,4%, Mischlinge 71,8%, Indianer/Eskimos 51,9%, Hawaii/Pacific 48,5%
11. Klasse Mathematik: Filipinos 49,0%, Mischlinge 44,2%, Indianer/Eskimos 20,7%, Hawaii/Pacific 23,9%.

(3) In den Klassen 3 bis 8 und 11 sind es 2,03 von insgesamt 3,32 Millionen. Die gesamte Schülerschaft ist jedoch erheblich größer. Da die Relation in den Klassen 1, 2, 9 und 10 nicht wesentlich anders sein dürfte, sind die Prozentzahlen für die gesamte Schülerpopulation repräsentativ.

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Stichwörter:
Bildung, Rasse, Ethnie, USA, Kalifornien, Schulleistungen, Intelligenz, Asiaten, Weiße, Hispanics, Latinos, Schwarze, CAASPP, Mischlinge, Filipinos, Hawaiianer, Eskimos, Indianer, Pacific Islanders, Mischlinge

Rasse Ethnie und Schulleistungen CAASPP 2017 Teil 6

CAASPP 2017 - Schulleistungen 11. Klasse nach Rasse/Ethnie

Rasse/Ethnie und Schulleistungen

CAASPP 2017 – Schulleistungen in Kalifornien (Folge 6)

Hier gibt es → Folge 1; → Folge 2; → Folge 3; → Folge 4; → Folge 5

In den vorangegangenen Folgen zu CAASPP 2017 (1) wurden die Leistungen entweder über alle Klassen hinweg oder aufgeschlüsselt nach den einzelnen Klassen von 3 bis 8 und 11 betrachtet. Aus gesellschaftlicher Sicht ist jedoch in erster Linie interessant, welche Leistungen und Kompetenzen die Schüler am Ende der Schulzeit zeigen. In Abbildung 1 ist der Leistungsstand der höchsten, also der 11. Klasse dargestellt, aufgeschlüsselt nach Fach und Rasse/Ethnie. Die abhängige Variable ist der prozentuale Anteil der Schüler, die die Anforderungen erfüllen.

CAASPP 2017 - Schulleistungen 11. Klasse nach Rasse/Ethnie
Abbildung 1: CAASPP 2017 – Schulleistungen 11. Klasse nach Rasse/Ethnie.
Prozentualer Anteil, der den Anforderungen genügt.

Wie in Folge 3 berichtet, sind die Verhältnisse in den beiden Fächern diametral entgegengesetzt: Im sprachlichen Bereich (Englisch arts/literature) erreicht das Leistungsniveau in der 11. Klasse seinen Höchststand, in Mathematik fällt er hingegen auf das Minimum.

Auch am Ende der allgemeinen Schulzeit sind die Unterschiede zwischen den Rassen/Ethnien gigantisch.

Im sprachlichen Bereich scheiden die Asiaten viel besser ab als die Weißen, die Weißen sehr viel besser als die Hispanics und die Hispanics viel besser als die Schwarzen. Gegen Ende der Schulzeit genügt gerade mal die Hälfte der Hispanics den Anforderungen; bei den Schwarzen sind es sogar nur 41,2 Prozent.

In Mathematik ist das Leistungsniveau sehr viel niedriger, die Rangfolge der Rassen/Ethnien bleibt unverändert. Die Asiaten schneiden sehr viel besser ab als die Weißen, die Weißen sehr viel besser als die Hispanics und die Hispanics besser als die Schwarzen. Bei den Weißen erreicht nur eine Minderheit von 44,5 Prozent das Ziel; bei den Hispanics noch nicht einmal jeder Fünfte (19,6 Prozent) und bei den Schwarzen sogar nur jeder Siebte (14,6 Prozent).

Diesen Leistungsstand – sowohl in Englisch als auch in Mathematik – kann man nur als verheerend bezeichnen. Was dies für die Gesellschaft bedeutet, ist Gegenstand der nächsten Folge.


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Quellen und Anmerkungen:

(1) CAASPP-2017 California Assessment of Student Performance and Progress Online Tests

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Stichwörter:
Bildung, Rasse, Ethnie, USA, Kalifornien, Schulleistungen, Intelligenz, Asiaten, Weiße, Hispanics, Latinos, Schwarze, CAASPP, Mathematik, Englisch, Sprache

Rasse Ethnie und Schulleistungen CAASPP 2017 Teil 5

Rasse/Ethnie und Schulleistungen

CAASPP 2017 – Schulleistungen in Kalifornien (Folge 5)

Hier gibt es → Folge 1; → Folge 2; → Folge 3; → Folge 4.

Die bislang berichteten Befunde zur CAASPP-Studie 2017 (1) beziehen sich auf gut 3,2 Millionen Schüler, die am Smarter Balanced Assessment (SBA) teilnahmen.

Weitere sechsundreißigtausend Schüler, deren kognitives Leistungsvermögen so gering ist, dass sie dem SBA auf keinen Fall gewachsen wären, nahmen an einem gesonderten Test, dem California Alternate Assessment (CAA) teil.

Bei den Asiaten beträgt der CAA-Anteil 1,01 Prozent, bei den Weißen 1,06, bei den Hispanics 1,23 und bei den Schwarzen 1,75 Prozent. In der Gruppe der geistig stark Behinderten besteht somit genau dieselbe Rangfolge wie in der Gesamtpopulation; bemerkenswert ist aber, dass bei den stark Behinderten die Schwarzen sehr viel schlechter abschneiden als die Hispanics.

Die Unterschiede zwischen den Rassen/Ethnien bei CAASPP-2017 sind nichts Neues – sie decken sich mit dem, was Tausende Studien, die im Laufe von mehr als hundert Jahren mit Millionen und Abermillionen Testpersonen in aller Welt durchgeführt wurden, immer und immer wieder bestätigt haben.

  • Im Hinblick auf Intelligenz und Schulleistungen schneiden Asiaten (genauer: Ostasiaten) besser ab als Weiße (genauer: Weiße europäischer Abstammung). Weiße schneiden sehr viel besser ab als Hispanics und Hispanics scheiden besser ab als Schwarze.

Das Bemerkenswerte an den CAASPP-Studien ist, dass die gesamte Schülerschaft des Bundesstaates Kalifornien praktisch vollständig erfasst wurde. Hier geht es also nicht um eine mehr oder weniger große Stichprobe, sondern um die gesamte Population.

Wenn in einer Population extreme Unterschiede zwischen Rassen/Ethnien bestehen, dann lohnt es sich, die rassische/ethnische Zusammensetzung genauer zu betrachten. Dies ist Gegenstand der übernächsten Folge. Zuvor ziehen wir in der nächsten → Folge eine Bilanz.


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Quellen und Anmerkungen:

(1) CAASPP-2017 California Assessment of Student Performance and Progress Online Tests

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Stichwörter:
Bildung, Rasse, Ethnie, USA, Kalifornien, Schulleistungen, Intelligenz, Asiaten, Weiße, Hispanics, Latinos, Schwarze, CAASPP, Population, Schüler, Schülerpopulation, Stichprobe

Rasse Ethnie und Schulleistungen CAASPP 2017 Teil 4

CAASPP 2017 - Mathematik Anforderungen erfüllt

Rasse/Ethnie und Schulleistungen

CAASPP 2017 – Schulleistungen in Kalifornien (Folge 4)

Im letzten → Beitrag zur CAASPP-Studie 2017 (1) haben wir gesehen, dass die Unterschiede zwischen Asiaten, Weißen, Hispanics und Schwarzen sowohl im verbalen Bereich als auch in Mathematik über alle Klassenstufen einen nahezu identischen Verlauf aufweisen.

Nur eine einzige nennenswerte Ausnahme zeigte sich bei der 11. Klasse in Mathematik; siehe Abbildung 1.

CAASPP 2017 - Mathematik Anforderungen erfüllt
Abbildung 1: CAASPP 2017 – Mathematik Anforderungen erfüllt

Abbildung 1 zeigt, dass in Klasse 11 der Abfall bei den Weißen stärker ausfiel als bei Asiaten, Hispanics und Schwarzen. Dies lässt sich nicht als singuläres Phänomen abtun, da bei CAASPP 2015 und CAASPP 2016 exakt dasselbe zu beobachten war: 2015 betrug der Abfall bei Asiaten 4, bei Schwarzen 3, bei Hispanics 2 und bei den Weißen 8 Prozentpunkte; 2016 waren es bei Asiaten 3, bei Hispanics 3, bei Schwarzen 2 und bei Weißen 6 Prozentpunkte.

Bevor man die Unterschiede diskutiert, ist zu bedenken, dass zwischen Klasse 11 und Klasse 8 ein Abstand von 3 Jahren besteht; von Klasse 3 bis Klasse 8 liegen die Daten hingegen für jede Klassenstufe vor. Würde man die fehlenden Klassen 9 und 10 in die Abbildung einfügen, wäre die Verlaufskurve bei allen Gruppen am rechten Ende viel flacher.

Dass alle vier Gruppen 2015, 2016 und 2017 in der 11. Klasse schlechter abgeschnitten als in der 8. Klasse, erscheint einleuchtend. Das Fach Mathematik wird zunehmend abstrakter und komplexer und die Anforderungen an das kognitive Leistungsvermögen nehmen erheblich zu. Dementsprechend wird der Anteil der erfolgreichen Schüler zunehmend kleiner. Die kognitive Leistungsfähigkeit – sprich: die Intelligenz – setzt Grenzen, die nicht überschritten werden können; und dies wird im mathematischen Bereich besonders augenfällig.

Die psychologische Intelligenzforschung zeigt, dass Asiaten (genauer: Ostasiaten) gerade im mathematischen Bereich hervorragend abschneiden. Es ist daher nicht verwunderlich, dass mehr als 70 Prozent der asiatischen Schüler den Anforderungen der 11. Klasse genügen.

Bei den Weißen ist hingegen der Anteil der erfolgreichen Schüler von 51,4 auf 44,5 Prozent gesunken; die Differenz beträgt 6,9 Prozentpunkte. Bei den Hispanics beträgt der Verlust 3,8 und bei den Schwarzen 3,2 Prozentpunkte. Hier ist aber zu beachten, dass Hispanics und Schwarze ein außerordentlich niedriges Ausgangsniveau aufweisen – wenn in Klasse 8 ohnehin nur 23,4 (Hispanics) bzw. 17,8 Prozent (Schwarze) die Anforderungen erfüllen, dann ist kaum noch Luft nach unten. Hier liegt also ein typischer Bodeneffekt vor. Betrachtet man nicht die Prozentpunkte, sondern den prozentualen Verlust gemessen an der Ausgangsbasis, dann schneiden Hispanics und Schwarze auch in dem speziellen Punkt Übergang von Klasse 8 zu Klasse 11 schlechter ab als die Weißen.

Hier gibt es die Fortsetzung.

Quellen und Anmerkungen:

(1) CAASPP-2017 California Assessment of Student Performance and Progress Online Tests

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Stichwörter:
Bildung, Mathematik, Mathematik, Rasse, Ethnie, USA, Kalifornien, Schulleistungen, Intelligenz, Asiaten, Weiße, Hispanics, Latinos, Schwarze, CAASPP

Rasse Ethnie und Schulleistungen CAASPP 2017 Teil 3

CAASPP 2017 - Mathematik Anforderungen erfüllt

Rasse/Ethnie und Schulleistungen

CAASPP 2017 – Schulleistungen in Kalifornien (Folge 3)

In den beiden letzten Beiträgen habe ich Ergebnisse der CAASPP-Studie 2017 (CAASPP = California Assessment of Student Performance and Progress) (1) vorgestellt. Dabei zeigten sich sowohl im Fach → Englisch als auch in → Mathematik gigantische Unterschiede zwischen Asiaten, Weißen, Hispanics und Schwarzen. Diese Befunde beruhten auf der Gesamtgruppe von mehr als 3,2 Millionen Schülern der Klassen 3 bis 8 sowie der Klasse 11.

Im aktuellen Beitrag schlüssele ich die Daten zusätzlich nach den einzelnen Klassenstufen auf. CAASPP unterscheidet vier Leistungsstufen: Standard not met, Standard nearly met, Standard met, Standard exceeded. Der Einfachheit halber fasse die beiden oberen Stufen – Standard met, Standard exceeded – zusammen und betrachte den Prozentsatz, der die Anforderungen erfüllt (die Differenz zu hundert ergibt den Prozentsatz, der den Anforderungen nicht genügt).

In Abbildung 1 sind die Ergebnisse für das Fach Englisch (English language arts/literacy) dargestellt.

CAASPP 2017 - Englisch Anforderungen erfüllt
Abbildung 1: CAASPP 2017 – Englisch Anforderungen erfüllt

Abbildung 1 zeigt – mit minimalen Abweichungen – für alle Rassen/Ethnien den gleichen Verlauf: Von Klassenstufe zu Klassenstufe steigen die Leistungen ein wenig an; ein recht deutlicher Anstieg erfolgt von der 8. zur 11. Klasse.

Abbildung 2 zeigt die Ergebnisse im Fach Mathematik.

CAASPP 2017 - Mathematik Anforderungen erfüllt
Abbildung 2: CAASPP 2017 – Mathematik Anforderungen erfüllt

Auch Abbildung 2 zeigt – mit minimalen Abweichungen – für alle Rassen/Ethnien den gleichen Verlauf: Von Klasse 3 zu Klasse 5 fallen die Leistungen deutlich ab, nach einer sehr leichten Verbesserung bleiben sie bis zur 8. Klasse im Wesentlichen gleich und von der 8. zur 11. Klasse erfolgt eine Verschlechterung.

Die gegenläufigen Tendenzen zwischen dem sprachlichen und dem mathematischen Bereich weisen darauf hin, dass die zeitlichen Veränderungen schwerlich auf Unterscheide zwischen den Altersstufen oder auf Veränderungen des Schulsystems zurückgeführt werden können. Sie liegen viel eher an der Natur des Stoffes. Im Vergleich zum sprachlichen Bereich wird der Stoff in Mathematik deutlich abstrakter und die Anforderungen an die kognitiven Leistungen nehmen viel stärker zu, so dass der Anteil der erfolgreichen Schüler im Fach Mathematik sinkt.

Insgesamt sind die Leistungen in Mathematikleistungen erheblich schlechter als in Englisch; und die Unterschiede zwischen den Rassen/Ethnien treten in Mathematik noch deutlicher hervor als in Englisch. Dies deckt sich mit unzähligen Untersuchungen, die immer und immer wieder dasselbe Muster zutage fördern.

In beiden Fächern und auf allen Klassenstufen ergibt sich dieselbe Rangfolge – Asiaten, Weiße, Hispanics, Schwarze – und die Distanzen zwischen den Rassen/Ethnien bleiben nahezu unverändert.

Auf die einzige nennenswerte Abweichung von diesem Muster gehe ich in der → Fortsetzung ein.

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Quellen und Anmerkungen:

(1) CAASPP-2017 California Assessment of Student Performance and Progress Online Tests

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Stichwörter:
Bildung, Mathematik, Sprache, Verbale Intelligenz, Rasse, Ethnie, USA, Kalifornien, Schulleistungen, Intelligenz, Asiaten, Weiße, Hispanics, Latinos, Schwarze, CAASPP

Rasse Ethnie und Schulleistungen CAASPP 2017 Teil 2

CAASPP 2017- Mathematik nach Rasse/Ethnie

Rasse/Ethnie und Schulleistungen

CAASPP 2017 – Schulleistungen in Kalifornien (Folge 2)

Im vorangegangenen Beitrag habe ich → Ergebnisse der CAASPP-Studie 2017 (CAASPP = California Assessment of Student Performance and Progress) (1) vorgestellt. An dieser Studie nahmen mehr als 3,2 Millionen Schüler der Klassen 3 bis 8 sowie der Klasse 11 teil; und damit wurde die gesamte kalifornische Schülerschaft dieser Klassenstufen nahezu vollständig erfasst.

Die Aufschlüsselung nach Rasse/Ethnie zeigte für das Fach Englisch (English language arts/literacy) das erwartete Bild: Asiaten liegen an der Spitze, gefolgt von Weißen. Mit großem Abstand folgen Hispanics und das Schlusslicht bilden die Schwarzen.

In Abbildung 1 sind die Ergebnisse für das Fach Mathematik dargestellt.

CAASPP 2017- Mathematik nach Rasse/Ethnie
Abbildung 1: CAASPP 2017- Mathematik nach Rasse/Ethnie

Auch im Fach Mathematik sind die Leistungsunterschiede zwischen den Rassen/Ethnien gigantisch und sie zeigen eine außerordentlich klare Rangfolge:

  • Asiaten schneiden mit Abstand am besten ab. 49,4 Prozent zeigen sehr gute und weitere 23,3 Prozent zeigen gute Mathematikleistungen. Schlecht sind 16,1 Prozent und sehr schlecht 11,2 Prozent.
  • Weiße stehen an zweiter Stelle; 26,8 Prozent zeigen sehr gute und 26,8 Prozent zeigen gute Leistungen. 25,6 Prozent schneiden schlecht und 21,0 Prozent schneiden sehr schlecht ab.
  • Weit dahinter folgen die Hispanics. Nur 8,3 Prozent zeigen eine sehr gute und nur 16,9 Prozent eine gute Leistung. Fast drei Viertel sind den schulischen Anforderungen nicht gewachsen.
  • Extrem schlecht schneiden die Schwarzen ab. Nur 5,9 Prozent zeigen eine sehr gute und nur 13,1 Prozent zeigen eine gute Leistung. Damit genügt noch nicht einmal jeder Fünfte den Anforderungen. Mehr als ein Viertel fällt in die Kategorie Schlecht und weit mehr als die Hälfte (55,5 Prozent) in die Kategorie Sehr schlecht.

Insgesamt sind – nicht überraschend – die Mathematikleistungen schlechter als die Leistungen in Englisch; und die Unterschiede zwischen den Rassen/Ethnien treten – ebenfalls nicht überraschend – in Mathematik noch deutlicher hervor als in Englisch. Dies deckt sich mit unzähligen Untersuchungen, die immer und immer wieder dasselbe Muster zutage fördern.

Hier gibt es die Fortsetzung.

Quellen und Anmerkungen:

(1) CAASPP-2017 California Assessment of Student Performance and Progress Online Tests

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Bildung, Mathematik, Rasse, Ethnie, USA, Kalifornien, Schulleistungen, Intelligenz, Asiaten, Weiße, Hispanics, Latinos, Schwarze, CAASPP

Rasse Ethnie und Schulleistungen CAASPP 2017 Teil 1

CAASPP 2017- Englisch nach Rasse/Ethnie

Rasse/Ethnie und Schulleistungen

CAASPP 2017 – Schulleistungen in Kalifornien (Folge 1)

Ende September veröffentlichte das California Department of Education die Ergebnisse der CAASPP-Studie 2017 (CAASPP = California Assessment of Student Performance and Progress) (1).

An der Studie nahmen mehr als 3,2 Millionen Schüler der Klassen 3 bis 8 sowie der Klasse 11 teil. Damit wurden mehr als 99 Prozent der kalifornischen Schülerschaft dieser Klassenstufen erfasst.

Die Tests bezogen sich auf die Fächer Englisch (English language arts/literacy) und Mathematik.

Die Leistungen wurden in vier Stufen eingeteilt: Standard not met, Standard nearly met, Standard met, Standard exceeded. Ich bezeichne diese Stufen mit Sehr schlecht, Schlecht, Gut, Sehr gut.

CAASPP 2017- Englisch nach Rasse/Ethnie
Abbildung 1: CAASPP 2017- Englisch nach Rasse/Ethnie

Die Leistungsunterschiede zwischen den Rassen/Ethnien sind gigantisch und sie zeigen eine klare Rangfolge:

  • Asiaten schneiden mit Abstand am besten ab. 45,4 Prozent zeigen sehr gute und weitere 30,1 Prozent zeigen gute Leistungen. Knapp ein Viertel genügt den Anforderungen nicht.
  • Weiße (das heißt im Wesentlichen Weiße europäischer Abstammung) stehen an zweiter Stelle; 30,6 Prozent zeigen sehr gute und 33,7 Prozent zeigen gute Leistungen. Etwas mehr als ein Drittel genügt den Standardanforderungen nicht.
  • Weit dahinter folgen die Hispanics. Nur eine Minderheit zeigt sehr gute (11,2 Prozent) oder gute Leistungen (26,1 Prozent). Ihnen stehen 26,6 Prozent mit schlechten und 36,1 Prozent mit sehr schlechten Leistungen gegenüber. Somit sind fast zwei Drittel den schulischen Anforderungen nicht gewachsen.
  • Wie nicht anders zu erwarten bilden die Schwarzen das Schlusslicht. Lediglich 9,3 Prozent erreichen die Stufe Sehr gut; und 21,9 Prozent erreichen die Stufe Gut. Deutlich mehr als zwei Drittel genügen den Anforderungen nicht. 44,3 Prozent der schwarzen Schüler schneiden sogar sehr schlecht ab.

Die Unterschiede zwischen den Rassen/Ethnien sind alles andere als überraschend, sie bestätigen genau das, was unzählige Untersuchungen immer und immer wieder gezeigt haben; dennoch sind Differenzen gerade im Fach Englisch bemerkenswert.

Die Schwarzen haben seit Jahrhunderten Englisch als Muttersprache. Der weit überwiegende Teil der Weißen hat ebenfalls – zumindest seit einigen Generationen – Englisch als Muttersprache. Beim Großteil der Hispanics ist hingegen Spanisch die Muttersprache; und bei den Asiaten sind es asiatische Sprachen, die dem Englischen sehr unähnlich sind.

An der Leistungsspitze stehen die Asiaten, die in sprachlicher Hinsicht die ungünstigste Ausgangslage aufweisen; und Schlusslicht sind die Schwarzen, die (rein theoretisch) in sprachlicher Hinsicht eigentlich die beste Ausgangslage haben. Die Leistungsunterschiede können auf gar keinen Fall auf Vorteile oder Nachteile durch die eigene oder die Muttersprache der Herkunftsfamilie erklärt werden. Sie spiegeln ganz im Gegenteil perfekt die bekannten und immer wieder zu beobachtenden Unterschiede in der Intelligenz wider. Im Hinblick auf die Intelligenz lautet die Reihenfolge unzweifelhaft: Asiaten, Weiße, Hispanics, Schwarze.

Hier gibt es die → Fortsetzung.

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Quellen und Anmerkungen:

(1) CAASPP-2017 California Assessment of Student Performance and Progress Online Tests

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Stichwörter:
Bildung, Englisch, Rasse, Ethnie, USA, Kalifornien, Schulleistungen, Intelligenz, Asiaten, Weiße, Hispanics, Latinos, Schwarze, CAASPP, Sprache, Spachkompetenz