Bildungsniveau von Migranten Teil 7

Bildungsniveau von Migranten – Teil 7

Abitur – welches Abitur? (Folge 4)

Dies ist Teil 6 der Serie Bildungsniveau von Migranten. Hier gibt es → Teil 1.

Die Frage Abitur – welches Abitur? hat gezeigt: Ein Vergleich der Abiturientenquote von Deutschen und Migranten kann nur dann Sinn machen, wenn die Leistungen, die hinter der formalen Qualifikation Abitur stehen, vergleichbar sind. Bei Migranten, die ihre Qualifikation in einem Niedrigintelligenzland erworben haben, ist dies grundsätzlich in Zweifel zu ziehen.

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) listet in seinem Jahresbericht 2016 die Länder auf, die sich in den Jahren 2007 bis 2016 in den Top 10 der jeweils zugangsstärksten Herkunftsländer befanden (1). Dies sind in alphabetischer Reihenfolge Afghanistan, Albanien, Bosnien/Herzegowina, Eritrea, Indien, Irak, Iran, Kosovo, Libanon, Mazedonien, Nigeria, Pakistan, Russland, Serbien, Somalia, Syrien, Türkei, „Ungeklärt“ und Vietnam. Mit Ausnahme von Russland und Vietnam handelt es sich um Niedrig-, Niedrigst- und Allerniedrigstinelligenzländer. Diese Liste zeigt, dass Deutschland seit Jahren einem massiven dysgenischen Migrationsausdruck ausgesetzt ist – oder besser: dass Deutschland aus freien Stücken eine hochgradig dysgenische Migrationspolitik betreibt. (Zum Thema Dysgenik, siehe Lynn, 2011 (2).)

Es ist davon auszugehen, dass der überwiegende Teil der zugewanderten „Abiturienten“ die deutschen Standards bei Weitem nicht erfüllt. Mehr noch: Die riesengroße Lücke zwischen Deutschen und Migranten aus Niedrigintelligenzländern ist gewiss zum Teil auf die unterschiedliche Qualität der Bildungssysteme zurückzuführen und damit zumindest im Prinzip durch „Nachbesserungen“ behebbar – bei einem erheblichen Teil dürfte das Intelligenzdefizit jedoch so groß sein, dass das Niveau des deutschen Abiturs unerreichbar wäre.

Bei der letzten Aussage ist die Einschränkung „bei einem erheblichen Teil“ zu beachten. Selbstverständlich gibt es in allen Ländern Menschen, die den Anforderungen eines deutschen Abiturs genügen würden. Hierzu eine kleine Modellrechnung:

Laut Bildungsbericht 2016 (3) besitzen in Deutschland 48,2 Prozent, also etwa die Hälfte der 20- bis 25-Jährigen die Hochschulreife (inklusive Fachhochschulreife). Zur Erlangung der deutschen Hochschulreife reicht grob gesagt eine absolut durchschnittliche Intelligenz, also ein IQ von 100 aus; ein hoher Anteil der deutschen Abiturienten ist alles andere als intelligent. In Ländern, in denen der mittlere IQ 85 oder weniger beträgt – das betrifft die Mehrzahl aller Länder dieser Welt –, erreicht maximal ein Sechstel die Marke 100. Und von diesen wäre nur ein kleiner Teil als intelligent und ein winziger Bruchteil als hochintelligent einzustufen.

Es wäre naiv anzunehmen, dass nur die besten der Besten den Weg ins Gelobte Land finden.

Fortsetzung folgt.

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Quellen und Amerkungen

(1) Das Bundesamt in Zahlen 2016. Asyl. Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, 2017.
Siehe in Tabelle I – 3.

(2) Lynn, R. (2011). Dysgenics. Genetic Deterioration in Modern Populations. London: Ulster Institute for Social Research.

(3) Autorengruppe Bildungsberichterstattung (2016). Bildung in Deutschland 2016. Ein indikatorengestützter Bericht mit einer Analyse zu Bildung und Migration. Bielefeld: W. Bertelsmann Verlag.
DOI: 10.3278/6001820ew
Siehe Tab. B5-1A: Bevölkerung ab 15 Jahren 2014 nach allgemeinbildendem Abschluss, Altersgruppen und Geschlecht.

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Stichwörter:
Bildung, Intelligenz, IQ, Migranten, Migrationshintergrund, Schulleistungen, Abitur, Abiturientenquote, Dysgenik

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Bildungsniveau von Migranten Teil 6

Bildungsniveau von Migranten – Teil 6

Abitur – welches Abitur? (Folge 3)

Dies ist Teil 6 der Serie Bildungsniveau von Migranten. Hier gibt es → Teil 1.

Die Frage Abitur – welches Abitur? bezieht sich selbstverständlich nicht nur auf Syrer. Unterschiedliche Länder haben unterschiedliche Bildungssysteme und – was noch viel wichtiger ist – zwischen den Ländern gibt es gigantische Unterschiede im durchschnittlichen Intelligenzniveau.

Der nationale IQ Syriens liegt etwa bei 85 (vermutlich leicht darunter). Dementsprechend klafft zwischen den Leistungen syrischer und deutscher Schüler eine Lücke von drei bis vier Schuljahren. Die Tabelle von Lynn und Vanhanen (1) zeigt, dass ein IQ von etwa 85 für alle islamischen Staaten charakteristisch ist; kein einziges islamisches Land erreicht auch nur annähernd das deutsche Intelligenzniveau, allenfalls die Türkei kommt an einen IQ von 90 heran (und das entspricht einer Differenz von „nur“ zwei Schuljahren). Folglich ist davon auszugehen, dass die Leistungen in allen islamischen Ländern mehrere Schuljahre hinter den Anforderungen des deutschen Abiturs zurückbleiben.

Was für die islamischen Länder gilt, gilt in gleicher Weise auch für praktisch alle Staaten Lateinamerikas; lediglich Argentinien und Chile liegen etwa bei 90.

Noch viel dramatischer ist die Lage in Sub-Sahara-Afrika. Hier liegen die nationalen IQ-Werte um 70! (→ Serie Intelligenzminderung). Lynn (2015) diskutiert in Kapitel 4 mehr als zweihundert Untersuchungen aus dieser Region (2). Selbst High-School-Absolventen und Universitätsstudenten, also die Besten ihres Landes, zeigen einen IQ von 85 und darunter (Tabelle 4.3, Seite 72).

Kurz und bündig zusammengefasst: In den meisten Ländern dieser Erde ist das Intelligenzniveau so niedrig, dass die Schulleistungen drei oder noch mehr Jahre hinter den Anforderungen eines deutschen Abiturs zurückbleiben. Wenn es um das Bildungsniveau von Migranten geht, ist daher stets zu fragen: Abitur – welches Abitur?

Politiker, Journalisten, Bildungs“experten“ und andere politisch und wirtschaftlich motivierte Kreise mögen sich freuen, wenn das Statistische Bundesamt für Migranten eine höhere Abiturientenquote ausweist für als Deutsche. Bei Migranten, die ihre Hochschulreife in einem Niedrigintelligenzland erworben haben, sind aber starke Zweifel an der Qualifikation angebracht. Eine sinnvolle Diskussion von Abiturientenquoten hat zur Voraussetzung, dass Abitur = Abitur ist.

Wer die Frage Abitur – welches Abitur? nicht stellt, glaubt vermutlich auch die Mär von den Ärzten, Ingenieuren, IT-Spezialisten und hochqualifizierten und hochmotivierten Facharbeitern, die millionenfach nach Deutschland strömen, um die Renten der Deutschen zu sichern.

Hier gibt es die → Fortsetzung.

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Quellen und Amerkungen

(1) Lynn, R. & Vanhanen, T. (2012). Intelligence. A Unifying Construct for the Social Sciences.
Nationale IQ-Werte im Appendix 1, S.391-419.

(2) Lynn, R. (2015). Race Differences in Intelligence. An Evolutionary Analysis. Arlington, VA: Washington Summit Publishers.

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Stichwörter:
Bildung, Intelligenz, IQ, Migranten, Migrationshintergrund, Schulleistungen, Abitur, Abiturientenquote,

Bildungsniveau von Migranten Teil 5

Bildungsniveau von Migranten – Teil 5

Abitur – welches Abitur? (Folge 2)

Dies ist Teil 5 der Serie Bildungsniveau von Migranten. Hier gibt es → Teil 1.

Lynn und Vanhanen (1) geben für Syrien einen nationalen IQ von 82 an. Dieser beruht auf zwei Untersuchungen mit einem psychometrischen Intelligenztest (2) an Kindern und Jugendlichen.

Im Jahr 2011 beteiligte sich Syrien an der groß angelegten weltweiten TIMSS-Studie (3). Die 15-Jährigen erzielten in Mathematik 380 und in den Naturwissenschaften 426 Punkte. Umgerechnet auf eine IQ-Skala ergibt sich ein IQTIMSS von 82 bzw. 89. Die Schulleistung in Mathematik deckt sich perfekt mit dem IQ auf psychometrischer Basis. In den Naturwissenschaft sieht es auf den ersten Blick ein wenig besser aus; hier ist aber zu bedenken, dass auch in mitteleuropäischen Ländern die Leistungen in Naturwissenschaften besser ausfallen als in Mathematik. Legt man, wie üblich, die Werte von England zugrunde („Greenwich-Standard“), dann beträgt der IQTIMSS nur noch 84.

Die Schulleistungen der syrischen 15-Jährigen decken sich nicht nur mit den Befunden aus der psychometrischen Intelligenzmessung, sie decken sich auch voll und ganz mit dem Intelligenzniveau der arabischen Staaten, das auf diesem Blog ausführlich dargestellt wurde → Serie Intelligenzminderung.

Es ist allgemein akzeptiert, dass ein Unterschied von 30 Punkten auf der TIMSS-Skala etwa dem Leistungsunterschied von einem Schuljahr entspricht. Die Leistungen der 15-Jährigen syrischen Schüler lagen demnach drei bis vier Schuljahre unter dem deutschen Niveau.

In einem Land, in dem die 15-Jährigen auf dem Niveau 11- oder 12-jähriger deutscher Schüler liegen, muss das „Abitur“ zwangsläufig meilenweit hinter deutschen Standards zurückbleiben. Von den 115.000 Syrern, die das Statistische Bundesamt in der Rubrik Abitur führt, würde nur ein kleiner Bruchteil den Anforderungen eines deutschen Abiturs genügen.

Wer sich mit Abiturientenquoten von Migranten beschäftigt, sollte stets zuallererst fragen: Abitur – welches Abitur?

Hier gibt es die → Fortsetzung.

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Quellen und Amerkungen

(1) Lynn, R. & Vanhanen, T. (2012). Intelligence. A Unifying Construct for the Social Sciences.
Nationale IQ-Werte im Appendix 1, S.391-419.

(2) Es handelt sich um den CPM – Colored Progressive Matrices – nach Spearman, ein weitgehend kulturfreier Intelligenztest.

(3) TIMSS – Trends in Mathematics and Science Studies 2011.
TIMSS 2011: Mathematik
TIMSS 2011: Naturwissenschaften

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Stichwörter:
Bildung, Intelligenz, IQ, Migranten, Migrationshintergrund, Schulleistungen, Abitur, Abiturientenquote, Syrer, TIMSS,

Bildungsniveau von Migranten Teil 4

Bildungsniveau von Migranten – Teil 4

Abitur – welches Abitur?

Dies ist Teil 4 einer kleinen Serie. Hier gibt es → Teil 1.

Die Differenzierung nach Herkunftsland hat extreme Unterschiede in der Abiturientenquote aufgezeigt: China 75,0 Prozent, USA 65,2, Iran 62,4 – Portugal 13,4, Türkei 12,6 und Kasachstan 12,3 Prozent. Diese Tatsache und die schwache Korrelation zwischen der Abiturientenquote und dem nationalen IQ des Herkunftslandes unterstreichen nachdrücklich, dass die Personen mit Migrationshintergrund eine extrem heterogene Gruppe darstellen und dass das Bildungsniveau dieser Gruppe von unterschiedlichen Faktoren abhängt.

Bei Untersuchungen zur Abiturientenquote wäre zunächst einmal eine grundlegende Frage zu klären: Abitur – Welches Abitur?

Die herausragende Bedeutung dieser Frage lässt sich sehr gut an dem Land verdeutlichen, das im Brennpunkt der aktuellen Migrationskrise steht, nämlich Syrien.

Das Statistische Bundesamt (1) vermeldet per 31.12.2016 insgesamt 521.000 Migranten aus Syrien. Davon befinden sich 189.000 noch in Ausbildung oder sie sind noch gar nicht schulpflichtig. Die relevante Bezugsgruppe umfasst somit 332.000 Personen. Davon besitzen laut Statistischem Bundesamt 115.000 Abitur, was einer Abiturientenquote von 34,6 entspricht.

Da Syrer erst in allerjüngster Zeit hierher gekommen sind, kann nur ein winziger Bruchteil der 115.000 das Abitur in Deutschland abgelegt haben.

Ein erheblicher Teil der Migranten, die im Zuge der Merkel’schen Masseninvasion ins Land geströmt sind, kam ohne Pass und ohne Identitätsnachweis. Niemand kann sagen, wie viele Personen, die das Statistische Bundesamt in der Kategorie Syrer führt, tatsächlich syrische Staatsbürger und wie viele lediglich Syrer qua Selbsternennung sind. Ebenso kann niemand sagen, wie viele der 115.000 den Status Abiturient durch eine entsprechende Qualifikation und wie viele ihn durch bloße Selbsternennung erworben haben.

Die Statuserhöhung per Deklaration ist vermutlich ein relativ geringes Problem. Viel schwerer wiegt eine andere Frage: Was ist überhaupt ein syrisches Abitur und was ist es wert?

Hier gibt es die → Fortsetzung.

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Quellen und Amerkungen

(1) Bevölkerung und Erwerbstätigkeit. Bevölkerung mit Migrationshintergrund. – Ergebnisse des Mikrozensus 2016 – Fachserie 1 Reihe 2.2. Statistisches Bundesamt (Destatis). Erschienen am 1. August 2017, Artikelnummer: 2010220167004

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Stichwörter:
Bildung, Intelligenz, IQ, Migranten, Migrationshintergrund, Schulleistungen, Abitur, Abiturientenquote, Syrer

Bildungsniveau von Migranten Teil 3

Nationaler IQ und Abiturientenquote

Bildungsniveau von Migranten – Teil 3

Abiturientenquote und nationaler IQ

Dies ist Teil 3 einer kleinen Serie. Hier gibt es → Teil 1.

Die Schulleistung und damit auch die Abiturientenquote hängt zu einem wesentlichen Teil von der Intelligenz ab. Die genannten Beispiele, insbesondere die zuletzt genannten, lassen aber vermuten, dass der Zusammenhang zwischen der Abiturientenquote und dem nationalen IQ des Herkunftslandes nicht sehr eng ist. Im Laufe der weiteren Betrachtungen wird deutlich werden, dass ein enger Zusammenhang aus verschiedenen Gründen auch gar nicht zu erwarten ist. Gleichwohl ist es ratsam, das nationale Intelligenzniveau in die Betrachtung einzubeziehen.

Abbildung 1 veranschaulicht den Zusammenhang zwischen dem nationalen IQ (X-Achse) und der Abiturientenquote (Y-Achse) für die Länder, die in der Tabelle des Statistischen Bundesamtes aufgeführt sind (1); siehe auch (2). Die IQ-Werte stammen zum überwiegenden Teil aus Lynn & Vahanen (2012) – siehe (3); die Quellen der restlichen IQ-Werte sind in (4) angegeben.

Nationaler IQ und Abiturientenquote
Abbildung 1: Nationaler IQ und Abiturientenquote

Das Punktemuster in Abbildung 1 zeigt: Der Zusammenhang zwischen dem nationalen IQ und der Abiturientenquote ist zwar positiv, aber nur schwach. Die Produkt-Moment-Korrelation beträgt 0,25; die Varianzaufklärung durch den nationalen IQ beträgt lediglich 6 Prozent.

Selbstverständlich beinhaltet diese Korrelation keinerlei Aussage über den Zusammenhang zwischen Intelligenz und Schulleistung auf der Ebene der Individuen. Auf Individuenebene ist Intelligenz eine zentrale Voraussetzung für gute Schulleistungen. Wo es an Intelligenz mangelt, ist es nahezu unmöglich gute oder sehr gute Schulleistungen zu erzielen.

Dass die Korrelation zwischen dem nationalen IQ und der Abiturientenquote nur schwach ist, verweist auf einen anderen, ganz zentralen Punkt: Die in Deutschland lebenden Personen mit Migrationshintergrund stellen keine repräsentativen Stichproben ihrer jeweiligen Heimatländer dar. Migration ist kein Zufallsprozess; sie ist ganz im Gegenteil außerordentlich selektiv. Einige der Faktoren, die hier eine wichtige Rolle spielen, werden im Folgenden diskutiert.

Hier gibt es die → Fortsetzung.

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Quellen und Amerkungen

(1) Bevölkerung und Erwerbstätigkeit. Bevölkerung mit Migrationshintergrund. – Ergebnisse des Mikrozensus 2016 – Fachserie 1 Reihe 2.2. Statistisches Bundesamt (Destatis). Erschienen am 1. August 2017, Artikelnummer: 2010220167004

(2) Die Abiturientenquote für Sub-Sahara-Afrika ergibt sich aus der Differenz Afrika gesamt minus Marokko, Ägypten, Libyen, Tunesien, Algerien – die vier Letzteren werden vom Statistischen Bundesamt in einer Gruppe gemeinsam geführt, die hier mit ÄgyAlgLibTun abgekürzt ist.

(3) Lynn, R. & Vanhanen, T. (2012). Intelligence. A Unifying Construct for the Social Sciences.
Nationale IQ-Werte im Appendix 1, S.391-419.

(4) Die Werte für Afghanistan (80), Bosnien/Herzegowina (82) und Kasachstan (92) stammen von der Webseite Laenderdaten.info
Auf jener Website finden sich auch abstruse Kommentare zum Zusammenhang zwischen Intelligenz und Rasse, die lediglich der Political Correctness geschuldet sind.
Für Kosovo habe ich den PISA-IQ (80) eingesetzt.
Für Polen geben Lynn & Vanhanen den Median 92 an. Dieser Wert ist offenkundig viel zu niedrig. Ich verwende stattdessen den Mittelwert aus den von Lynn & Vanhanen zitierten Studien (96,4).
Für Sub-Sahara-Afrika verwende ich den IQ 75, der einigermaßen repräsentativ ist für die vorliegenden Intelligenz-Werte aus Schwarzafrika.

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Stichwörter:
Bildung, Intelligenz, IQ, Migranten, Migrationshintergrund, Schulleistungen, Abitur, Abiturientenquote

Bildungsniveau von Migranten Teil 2

Bildungsniveau von Migranten – Teil 2

Differenzierung nach Herkunftsland

Dies ist Teil 2 einer kleinen Serie. Hier gibt es → Teil 1.

Differenzierung nach Herkunftsland

Das Statistische Bundesamt beziffert die Zahl der Personen mit Migrationshintergrund per 31.12.2016 auf 18.576.000 (1). Da diese Gruppe extrem heterogen ist, erhebt sich die Frage: Wie sinnvoll kann ein Vergleich Deutsche versus Personen mit Migrationshintergrund überhaupt sein?

Das Bundesamt schlüsselt die Migrantengruppe nach Kontinenten, Ländergruppen und einzelnen Herkunftsländern auf. Die Daten sind in Tabelle 1 zusammengefasst. Sämtliche Häufigkeitsangaben beziehen sich auf Tausender; 63848 Deutsche in der Spalte „Gesamt“ stehen also für 68.848.000 Deutsche. Die Spalte „Irrelevant“ zeigt die Anzahl der Personen, die noch in Ausbildung oder noch nicht schulpflichtig sind. Die Spalte „Relevant“ zeigt die Differenz „Gesamt“ minus „Irrelevant“. Der prozentuale Anteil der Abiturienten ergibt sich aus der Anzahl der Abiturienten dividiert durch die Größe der relevanten Bezugsgruppe.

    
Gesamt
  
Irrelev.
  
Relevant
  
Abitur
  Abitur
Prozent
Deutsche 63848 8730   55118 12881 23,37
Migrationshintergrund 18576 4821 13755 3754 27,29
Europa 12569 2923 9646 2395 24,83
  EU-28 6598 1350 5248 1587 30,24
    Bulgarien 238 64 174 64 36,78
    Frankreich 168 42 126 77 61,11
    Griechenland 443 81 362 76 20,99
    Italien 861 175 686 109 15,89
    Kroatien 441 90 351 57 16,24
    Niederlande 206 40 166 52 31,33
    Österreich 280 48 232 82 35,34
    Polen 1868 376 1492 455 30,50
    Portugal 188 39 149 20 13,42
    Rumänien 788 154 634 210 33,12
    Spanien 209 51 158 65 41,14
    UK 136 29 107 58 54,21
  Sonstiges Europa 5971 1573 4398 808 18,37
    Bosnien / Herzegowina   248 59 189 26 13,76
    Kosovo 356 132 224 37 16,52
    Russland 1223 269 954 224 23,48
    Serbien 288 80 208 33 15,87
    Türkei 2797 791 2006 252 12,56
    Ukraine 272 54 218 95 43,58
Afrika 744 248 496 163 32,86
    Marokko 191 73 118 35 29,66
    Ägy, Alg, Lib, Tun 158 48 110 51 46,36
Amerika 421 113 308 186 60,39
  Nordamerika 177 45 132 86 65,15
    USA 154 39 115 75 65,22
  Mittel- und Südamerika 244 68 176 100 56,82
Asien 3421 951 2470 783 31,70
  Naher / Mittlerer Osten 2302 635 1667 422 25,31
    Irak 206 74 132 34 25,76
    Iran 164 31 133 83 62,41
    Kasachstan 969 212 757 93 12,29
    Syrien 521 189 332 115 34,64
  Sonstiges Asien 1119 315 804 361 44,90
    Afghanistan 231 88 143 32 22,38
    China 157 29 128 96 75,00
    Indien 115 25 90 56 62,22
    Pakistan 94 32 62 22 35,48
    Vietnam 167 51 116 44 37,93
Australien Ozeanien 40 11 29 15 51,72
Tabelle 1: Abitur nach Migrationsstatus und Herkunftsland. Alle Häufigkeitsangaben in Tausend.
Quelle: Statistisches Bundesamt (1), Tabelle 8.


Die letzte Spalte von Tabelle 1 zeigt eine extrem große Streubreite.

An der Spitze steht China mit einer Abiturientenquote von 75 Prozent. Es folgen USA (65,22), Iran (62,41), Indien (62,22) und Frankreich (61,11).

Am unteren Ende finden sich Serbien (15,87), Bosnien/Herzegowina (13,76), Portugal (13,42), die Türkei (12,56) und Kasachstan (12,29).

Die Top Five und die Flop Five sind mit wenigen Abstrichen nicht sehr überraschend. Dass die Situation dennoch außerordentlich komplex ist, wird deutlich, wenn man zum Beispiel Folgende hinzunimmt: Syrien (34,64), Afrika (32,86), Deutschland (23,37), Italien (15,89).

Hier gibt es die → Fortsetzung.

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Quellen und Anmerkungen

(1) Bevölkerung und Erwerbstätigkeit. Bevölkerung mit Migrationshintergrund. – Ergebnisse des Mikrozensus 2016 – Fachserie 1 Reihe 2.2. Statistisches Bundesamt (Destatis). Erschienen am 1. August 2017, Artikelnummer: 2010220167004

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Stichwörter:
Bildung, Bildungsniveau, Abitur, Migranten, Herkunftsländer

ZEIT für politische Propaganda

ZEIT für politische Propaganda

Bildungsniveau von Migranten – Teil 1

Die online-Ausgabe der ZEIT bringt extra zur Bundestagswahl 2017 eine Serie „Zahl des Tages“. Was vorgeblich der Information dienen soll, entpuppt sich rasch als statistische Manipulation und pure politische Propaganda.

Unter der Schlagzeile „Jeder fünfte Mensch mit Migrationshintergrund hat Abitur“ meldet ZEIT-online am 13. September: „20 Prozent der Menschen mit Migrationshintergrund haben Abitur. Bei Menschen ohne Migrationshintergrund sind es ebenfalls 20 Prozent.“

Mit Hinweis auf das Statistische Bundesamt (1) erfährt der ZEIT-Leser: „Demnach hatten bis zum Erhebungszeitpunkt 3,7 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund Abitur gemacht, das entspricht 20,21 Prozent. Damit liegt ihr Anteil minimal über dem Anteil bei den Menschen ohne Migrationshintergrund – hier haben 20,17 Prozent den höchsten deutschen Schulabschluss erreicht.“

Die politische Botschaft, die diese Meldung vermitteln soll ist klar: Migranten sind – zumindest im Hinblick auf das Abitur – genauso gebildet wie die Deutschen (2).

ZEIT online räumt anschließend zwar ein, dass der Anteil der Personen ohne Schulabschluss bei den Migranten fünfmal so hoch ist wie bei den Deutschen, gleichwohl ist dieser Artikel ein Zeugnis journalistischer Inkompetenz und politischer Propaganda.

Wie kommen die Zahlen 20,21 und 20,17 Prozent zustande?

Tabelle 8 Bevölkerung 2016 nach Migrationsstatus, allgemeinem Schulabschluss und Geschlecht des Statistischen Bundesamtes weist 63.848.000 Deutsche aus, davon haben 12.881.000 Abitur (3). Hieraus ergibt sich ein Anteil von 20,17 Prozent. Von 18.576.000 Personen mit Migrationshintergrund finden sich 3.754.000 in der Rubrik „Abitur“, das sind 20,21 Prozent.

So weit sind die Zahlen zwar numerisch korrekt, inhaltlich sind sie aber – gelinde ausgedrückt – irreführend. 8.730.000 Deutsche und 4.821.000 Personen mit Migrationshintergrund sind noch in Ausbildung oder noch gar nicht schulpflichtig. Diese Personen können naturgemäß kein Abitur haben. Bereinigt man die Daten um diese Gruppe, dann haben 23,37 Prozent der Deutschen und 27,29 Prozent der Personen mit Migrationshintergrund Abitur.

Hier gibt es die → Fortsetzung.


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Quellen und Anmerkungen

(1) Bevölkerung und Erwerbstätigkeit. Bevölkerung mit Migrationshintergrund. – Ergebnisse des Mikrozensus 2016 – Fachserie 1 Reihe 2.2. Statistisches Bundesamt (Destatis). Erschienen am 1. August 2017, Artikelnummer: 2010220167004

(2) Ich verwende die Bezeichnung Deutsche für die Personen, die beim Statistischen Bundesamt als Deutsche ohne Migrationshintergrund geführt werden.

(3) Die Häufigkeitsangaben des Statistischen Bundesamtes beziehen sich auf die Einheit 1.000.

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ZEIT, Medien, Presse, Lügenpresse, Bildung, Abitur, Migranten, Propaganda, Statistik