Der Welt-IQ

Teil 2: PISA 2015: Niveauunterschiede zwischen Deutschland und Türkei

Der Welt-IQ

Von Türken, Deutschen, Juden und 10 Punkten.

Die durchschnittliche Intelligenz der Weltbevölkerung, der Welt-IQ, beträgt 89. Die Türkei liegt etwa bei diesem Welt, Deutschland liegt etwa zehn Punkte darüber und wird seinerseits um etwa zehn Punkte von den aschkenasischen Juden übertroffen, die die Gruppe mit der weltweit höchsten Intelligenz bilden. Die überragende Intelligenz der Juden schlägt sich um Beispiel darin nieder, dass sie 22,5 Prozent aller Nobelpreisträger stellen, obwohl ihr Anteil an der Weltbevölkerung weniger als 0,2 Prozent beträgt.

Wie intelligent ist die Menschheit insgesamt?

Genauso wie man für jedes Land zum Beispiel das Bruttosozialprodukt und alle möglichen sonstigen Kenngrößen erheben kann, kann man auch die durchschnittliche Intelligenz seiner Bürger messen. Das Maß hierfür ist der Nationale IQ. In Anlehnung an den Nullmeridian, der durch die Sternwarte von Greenwich verläuft, ist der Nationale IQ so normiert, dass Großbritannien den Mittelwert 100 hat. (Hier gibt es eine → Liste der Nationalen IQs.)

Unter Berücksichtigung der Nationalen IQs und der Bevölkerungszahl ergibt sich ein Welt-IQ von 89 [A1].

Aktualisierung: Rindermann (2018) kommt auf der Grundlage neuerer Daten aus internationalen Bildungsstudien wie PISA, PIMSS, PIRLS und IQ-Daten für 173 Länder auf einen Welt-IQ von 87,23 [7; S.96].

  • Die Türkei liegt ziemlich genau bei dem Wert 89.
  • Praktisch alle anderen islamischen Länder liegen – zum Teil beträchtlich – darunter.
  • Praktisch alle europäischen Länder liegen – zum Großteil beträchtlich – darüber.

Die Türkei repräsentiert die Intelligenzspitze der islamischen Welt. Lediglich Malaysia liegt mit etwa 92 ein wenig darüber, aber das verdankt es seinem hohen Anteil an Chinesen (rund 24 Prozent), deren Intelligenz weit über der islamischen Bevölkerung liegt.

Der Europa-IQ liegt etwa bei 96. Deutschland befindet sich mit mehreren Ländern an der Intelligenzspitze Europas. Am unteren Ende der europäischen Intelligenz sind lediglich ein paar Balkanstaaten, die jahrhundertelang unter dem Osmanischen Reich gelitten haben, etwa genauso „schlecht“ wie die Türkei und nur Albanien und Montenegro schneiden schlechter ab [A2].

„Schlecht“ ist hier in Anführungszeichen gesetzt, weil die Türken weltweit betrachtet keineswegs schlecht sind, sondern absolutes Mittelmaß. Würde man den Nationalen IQ an der Türkei normieren, dann hätte man einen neutralen Punkt, der die obere von der unteren Hälfte der Menschheit scheidet (und die gesamte islamische Welt befände sich in der unteren) [A3].

Im Vergleich zu Deutschland sind die Türken in der Tat schlecht und zwischen Deutschland und der Türkei liegen Welten; siehe das Logo dieses Beitrags, das die Intelligenzverteilung in Deutschland und der Türkei anhand zweier Normalverteilungen darstellt [A4].

Der Unterschied zwischen Deutschland und der Türkei beträgt etwa 10 Punkte. Das entspricht zwei Drittel Standardabweichungen.

Was bedeutet eine IQ-Differenz von 10 Punkten?

Die Antwort kann je nach Bezugspunkt sehr unterschiedlich ausfallen.

Auf der Individuenebene wird man einen 10-Punkte-Unterschied durchaus bemerken, aber er ist ganz und gar nichts Außergewöhnliches. So beträgt zum Beispiel der Unterschied zwischen zwei Geschwistern, die innerhalb derselben Familie aufgewachsen sind, im Mittel etwa 11 bis 14 Punkte [A5]).

Auf Populationsebene hat eine 10-Punkte-Differenz jedoch dramatische Konsequenzen.
Populationen, deren IQ sich um zehn Punkte unterscheidet, gehören zu zwei verschiedenen Welten. Selbst das obere Viertel der weniger intelligenten Population gehört in der intelligenteren Population überwiegend nur zum Durchschnitt. Bei gleicher Populationsgröße wird der oberste Leistungsbereich fast vollständig von der intelligenteren Population besetzt.

Wie stark eine 10-Punkte-Differenz zu Buche schlagen kann, zeigt nicht nur der Vergleich Deutschland-Türkei. Eindrucksvoll ist zum Beispiel auch der Vergleich Deutschland versus aschkenasische Juden [A6].

Die aschkenasischen Juden sind die Gruppe, die weltweit die höchsten Intelligenzwerte aufweist. Ihr IQ liegt etwa bei 110, die Differenz zu den Deutschen beträgt somit etwa 10 Punkte [5].

Wie auf der → Liste der jüdischen Nobelpreisträger nachzulesen ist, wurde bislang an 892 Individuen ein Nobelpreis vergeben. Darunter sind 201 Juden, das sind 22,5 Prozent aller Auszeichnungen. Da Juden weniger als 0,2 Prozent der Weltbevölkerung ausmachen, sind sie um das 112-Fache überrepräsentiert. Die überragende Intelligenz schlägt sich in einer überragenden Dominanz im allerobersten Leistungsbereich nieder.

Die Aufschlüsselung der → Nobelpreisträger nach Ländern weist für Deutschland 107 Preisträger auf (darunter mehrere Juden) und für die Türkei 2.

Intelligenz ist zwar ein außerordentlich wichtiges, aber keineswegs das einzige Kriterium für absolute Spitzenleistungen. Das zeigt sich zum Beispiel an China. Der Nationale IQ Chinas ist um sechs bis sieben Punkte höher als der Deutschlands, aber bislang ist China nur mit acht Nobelpreisträgern vertreten. Es ist jedoch zu erwarten, dass China im Laufe dieses Jahrhunderts enorm aufholen wird. Gemessen an seinem überragenden Intelligenzpotenzial und seiner ungeheuren Bevölkerungszahl müsste der Anteil chinesischer Nobelpreisträger geradezu explodieren (→ siehe hier, Abbildung 5.5). Es ist eine spannenden Frage, ob und wann China die Hindernisse überwinden kann, die einer absoluten Spitzenstellung in den Wissenschaften im Wege stehen.

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Hier gibt es die Serie → Geographie der Intelligenz. Zum Intelligenzniveau in allen Ländern dieser Welt.

Hier gibt es die Serie → Bildung und Intelligenz – Die Weltspitze

In der Serie → Auf nach Estland! werden die europäischen Intelligenzspitzenreiter miteinander verglichen.

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Literatur


(1) Lynn, R. und Vanhanen, T. (2012). Intelligence. A Unifying Construct for the Social Sciences. London: Ulster Institute for Social Research.

(2) Human Development Report 2016. Human Development for Everyone. United Nations Development Programme (UNDP), 2016.

(3) Lynn, R. (2011). Dysgenics. Genetic deterioration in modern populations. London: Ulster Institute for Social Research.

(4) Jensen, A. (1998).The g factor. The science of mental ability. Westport, Connecticut: Praeger.

(5) Lynn, R. (2001). Eugenics. A Reassessment. Westport, Connecticut: Praeger.

(6) Lynn, R. (2011). The Chosen People: A Study of Jewish Intelligence and Achievement. eBook Amazon Kindle.

(7) Rindermann, H. (2018). Cognitive Capitalism. Human Capital and the Wellbeing of Nations. New York: Cambridge University Press.

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Anmerkungen


[A1] Diese Schätzung beruht auf den Nationalen IQs für 199 Länder, die Lynn und Vanhanen (2012) [1] in Tabelle 12.5 aufgelistet haben und den Bevölkerungszahlen, die im Human Development Report 2016 [2] angegeben sind. Lynn (2011) [3] gibt als Schätzung für das Jahr 2000 den Wert 90,1 an.

[A2] Siehe → Europäische Geographie der Intelligenz.
Auch die Regionen Süditaliens und Südspaniens, die jahrhundertelang dem Ansturm aus Nordafrika und dem östlichen Mittelmeerraum ausgesetzt waren, zeigen deutlich niedrigere Intelligenzwerte; siehe → Geographie der Intelligenz – Italien.

[A3] Durch die Bevölkerungsexplosion in Schwarzafrika, das sich durch die allerniedrigsten Intelligenzwerte auszeichnet, und den starken Geburtenrückgang in fast allen Hochintelligenzländern müsste der Welt-IQ im Laufe des Jahrhunderts eigentlich um mehrere Punkte nach unten gedrückt werden. Es ist jedoch zu erwarten, dass durch erhebliche Verbesserungen der Umweltbedingungen der IQ in Schwarzafrika und anderen Teilen der Welt – ebenso wie dies während der letzten hundert Jahre in der modernen Welt der Fall war und noch ist – stark zu nehmen wird, so dass der Welt-IQ sogar steigen könnte. Rindermann [7] prognostiziert zum Beispiel eine Zunahme des Welt-IQs von 87 im Jahr 2010 auf 90 im Jahr 2100. Wie viel diese Prognose wert ist, werden die meisten von uns nicht feststellen können.
Durch die Verankerung der Nationalen IQs an Großbritannien ergibt sich folgender Nebeneffekt: Wegen der dysgenischen Entwicklung, insbesondere aufgrund der Migranten aus Niedrigintelligenzländern wird die Intelligenz Großbritanniens sinken und dadurch werden alle übrigen Länder an Intelligenz „gewinnen“. Dieser Verankerungsbias ändert überhaupt nichts am effektiven Niveau der Weltintelligenz.

[A4] Siehe hierzu die Serie → Bildungsproblem Türken. Eine Dokumentation der nationalen und internationalen Bildungsstudien.

[A5] Jensen, 1998, S.357 [4] gibt 11 Punkte an; Lynn, 2001, S.142 [5] 14 Punkte.

[A6] „Als Aschkenasim (hebräisch אַשְׁכֲּנָזִים, Plural von Aschkenasi), aschkenasische Juden (יְהוּדֵי אַשְׁכֲּנָז), seltener auch Aschkenasen, bezeichnen sich mittel-, nord- und osteuropäische Juden und ihre Nachfahren. Sie bilden die größte Gruppe im heutigen Judentum.“ → Wikipedia zu Aschkenasische Juden.

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Intelligenz, IQ, Welt-IQ, Europa-IQ, Deutschland, Türkei, Juden, aschkenasische Juden, China, Nobelpreis, Nobelpreisträger, Moslems, Islam

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Auf nach Estland! – Teil 16

Auf nach Estland!

Teil 16: Gute Migranten, schlechte Migranten – Deutschland, Estland, Finnland

Ein Fazit des nationalen PISA-Berichts lautet: „Im Vergleich zu anderen europäischen Staaten ist der Kompetenzunterschied zwischen Jugendlichen aus zugewanderten Familien und Jugendlichen ohne Zuwanderungshintergrund in Deutschland am größten ausgeprägt“ (Rauch et al., 2016, S.332) (1).

Diese Aussage ist unmissverständlich. Man kann sie aber auch so formulieren:

  • In keinem einzigen Land in Europa wird das Bildungsniveau durch Migranten derart massiv nach unten gedrückt wie in Deutschland.

Alle Studien zeigen, dass Schüler mit Wurzeln in der ehemaligen Sowjetunion und Polen rasch zu den einheimischen Schülern aufschließen. Schülern mit Wurzeln in islamisch geprägten Ländern gelingt dies nur in Ausnahmefällen; die meisten hinken auch in der zweiten Generation weit hinterher. Mit Sicherheit gilt dies noch stärker für schwarzafrikanische Schüler, die jedoch nicht gesondert berücksichtigt werden und in der Sammelgruppe „Anderes Land“ versteckt sind.

Für jeden, der nicht mit politisch korrekter Blindheit geschlagen ist, ist dieses Muster eine banale Selbstverständlichkeit. Die islamischen Länder sind ausnahmslos Niedrigintelligenzländer – die Türkei gehört in dieser Gruppe sogar zu den Besten! – und in Schwarzafrika finden sich ausnahmslos Niedrigstintelligenzländer (2).

  • Die Leistungen der Migranten sind lediglich ein Spiegelbild des Intelligenzniveaus ihrer Herkunftsländer.

Ausgangspunkt dieser Serie war der SPIEGEL-ONLINE-Artikel „Digitales Klassenzimmer. Warum Estlands Schüler den deutschen weit voraus sind“ von Julia Köppe (3).

Nein, Frau Köppe – es ist nicht die Digitalisierung, es sind die Migranten, die den Unterschied zwischen Deutschland und Estland ausmachen!

Etwa 86 Prozent der Ausländer in Estland stammen aus Russland, der Rest aus den baltischen Ländern, der Ukraine, Weißrussland oder Deutschland. Migranten aus diesen Ländern erreichen auch in Deutschland gute Leistungen. Weniger als 1 Prozent stammen aus den übrigen Ländern dieser Welt. Moslems und Schwarzafrikaner muss man in Estland lange, lange, lange suchen. So ist es kein Wunder, dass die Leistungen der Migranten in Estland sogar über dem Niveau der 35 OECD-Staaten liegen.

Wer sich köstlich amüsieren will, dem sei der Beitrag → „Sieben Flüchtlinge erreichen Estland“ empfohlen: „Estland dagegen bekennt sich zur europäischen Solidarität. Der baltische Staat, mit der Fläche von Niedersachsen und mit 1,3 Millionen Einwohnern so groß wie München, will in den nächsten zwei Jahren 550 Flüchtlinge aufnehmen. Doch erst jetzt kommen die ersten Flüchtlinge aus Griechenland an. Es sind nur sieben Menschen – eine Familie mit drei Kindern im Schulalter aus dem Irak, ein Einzelhandelskaufmann aus Syrien und ein Journalist aus dem Jemen.“
Vermutlich haben die sieben schon lange den Weg ins Paradies Deutschland gefunden.

Im Gegensatz zu Estland hat Finnland ebenso wie Deutschland sehr schlechte Migranten, aber ihre Zahl ist im Gegensatz zu Deutschland moderat, so dass sich der negative Einfluss auf das Gesamtniveau Finnlands in Grenzen hält.

Der Vergleich Deutschland, Estland, Finnland zeigt, dass es auf Qualität und Quantität ankommt.

Der Unterschied zwischen Deutschland und Estland besteht in der Qualität. Estland hat gute, Deutschland hat sehr schlechte Migranten.

Der Unterschied zwischen Deutschland und Finnland besteht in der Quantität – oder im Unterschied zwischen Doppel-s und ß. Beide haben sehr schlechte Migranten. Finnland hat sie in Maßen, Deutschland hat sie in Massen.

  • Die deutsche Migrationspolitik ist so ausgerichtet, dass sie das Bildungsniveau maximal absenkt – sehr schlechte Schüler und davon sehr viele. Wenn man die Schulen mit Schülern mit geringer Intelligenz füllt, dann helfen auch die besten Lehrer und die supertollste Digitalisierung nichts.

Im abschließenden Beitrag dieser Serie wenden wir uns den hervorragenden deutschstämmigen Schülern zu, die zur absoluten Weltspitze zählen.

Hier gibt es die Fortsetzung → Teil 17


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Quellen und Anmerkungen

(1) Dominique Rauch, Julia Mang, Hendrik Härtig & Nicole Haag (2016). Naturwissenschaftliche Kompetenz von Schülerinnen und Schülern mit Zuwanderungshintergrund. In Kristina Reiss, Christine Sälzer, Anja Schiepe-Tiska, Eckhard Klieme & Olaf Köller (Hrsg.). PISA 2015. Eine Studie zwischen Kontinuität und Innovation. Münster: Waxmann (S.316-347).

(2) Sie hierzu:
PISA – Mathematik in islamischen Ländern
PISA und Naturwissenschaften in islamischen Ländern
PISA und Leseverständnis in islamischen Ländern
PISA 2015 – Intelligenz in Europa
→ Serie Intelligenz und Intelligenzminderung in Deutschland – Arabien – Sub-Sahara-Afrika
→ Serie Bildungsniveau von Migranten

(3) Julia Köppe: Digitales Klassenzimmer. Warum Estlands Schüler den deutschen weit voraus sind. SPIEGEL ONLINE, 08. November 2017.

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Bildung, PISA, Migranten, Migrationshintergrund, Zuwanderungshintergrund, Türkei, Russland, Islam, Moslems, Schwarzafrika, Herkunftsregion, Estland, Finnland, SPIEGEL ONLINE

Evolutionstheorie, Islam und Grüne

Evolutionstheorie, Islam und Grüne

Unter der Schlagzeile Regierung streicht Evolutionsunterricht erfahren wir heute – 23. Juni 2017 – auf SPIEGEL ONLINE, dass die Evolutionslehre an türkischen Schulen künftig nicht mehr behandelt werden soll (1).
… ein hochrangiger Vertreter des Bildungsministeriums … sagte, Evolution sei umstritten, kontrovers und zu kompliziert. „Wir glauben, dass dieses Unterrichtsfach das Verständnis der Schüler übersteigt“.

Nun ja, eines muss man dem guten Mann zugutehalten: Er ist sich offenbar darüber im Klaren, dass es mit der Intelligenz der Türken nicht sonderlich gut bestellt ist.

Aber dass es so schlecht um die geistigen Fähigkeiten des türkischen Volkes bestellt ist, hätte ich nicht gedacht. Immerhin liegt der IQ der Türken etwa bei 90 (2). Bei einem nationalen IQ von 90 müssten doch wenigstens ein paar Prozent der Schüler in der Lage sein, die Evolutionstheorie zu kapieren. Aber auf Wissen legt man in der Türkei keinen besonderen Wert. Viel wichtiger ist, dass die Schüler gute und folgsame Moslems sind und den Koran in- und auswendig kennen.

Da wir in Deutschland mit einem hohen Anteil türkischer Schüler gesegnet sind – und in den kommenden Jahren Millionen Spösslinge von Wohlstandsmigranten aus Arabien und Afrika geschenkt bekommen, deren Intelligenzniveau noch weit unter dem türkischen liegt –, denkt nun vielleicht der ein oder andere darüber nach, ob wir den intelligenzschwachen Migrantenkindern zuliebe auch an deutschen Schulen die Evolutionstheorie abschaffen sollten.

Aber Halt! Da war doch was?
Ach ja: Die Abschaffung des Biologieunterrichts ist bekanntlich schon lange ein Herzensanliegen der Grünen. Und bereits kurz nach der Machtübernahme in Baden-Württemberg haben sie ganze Arbeit geleistet (Baden-Württemberg will Biologie-Unterricht abschaffen. Stuttgart in der Hand der Gender-Ideologen).

Den Grünen geht es allerdings nicht um den Koran. Den Grünen geht es um eine andere Religion. Die Religion der Grünen ist eine Welt, in der die Naturgesetze außer Kraft gesetzt sind; eine Welt, in der jeder Menschen sein Geschlecht frei wählen kann; eine Welt, in der der Allerdümmste genauso intelligent ist wie der Allerintelligenteste; eine Welt, in der alles bunt ist und in der es dennoch keinerlei Unterschiede zwischen den Menschen gibt.

Die ersten Früchte ihrer antifaktischen Bildungspolitik konnten die Grünen ja bereits ernten: Innerhalb kürzester Zeit wurde Baden-Württemberg von einem Spitzenplatz auf die untersten Ränge durchgereicht ( Baden-Württemberg sackt in Bildungsstudie deutlich ab).

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Anmerkungen und Quellen

(1) Regierung streicht Evolutionsunterricht. SPIEGEL ONLINE, 23. Juni 2017

(2) Lynn, Richard & Vanhanen, Tatu (2012). Intelligence. A Unifying Construct fort he Social Sciences. London: Ulster Institute for Social Research.

(3) Ferdinand Knauß: Baden-Württemberg will Biologie-Unterricht abschaffen. Stuttgart in der Hand der Gender-Ideologen. Wirtschaftswoche, 18. Februar 2014.

(4) Baden-Württemberg sackt in Bildungsstudie deutlich ab. Süddeutsche Zeitung, 28. Oktober 2016.


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Religion, Politik, Islam, Grüne, Bildung, Bildungspolitik, Grüne, Evolutionstheorie

PISA – Von Leistungsträgern und Totalversagern

PISA 2015 - Leistungsträger und Totalversager

PISA – Von Leistungsträgern und Totalversagern

In drei Beiträgen zur PISA-Studie 2015 (1) habe ich die Schülerleistungen in den islamischen Teilnehmerländern – Albanien, Algerien, Indonesien, Jordanien, Katar, Kosovo, Libanon, Türkei, Tunesien, Vereinigte Arabische Emirate – dargestellt.

PISA – Mathematik in islamischen Staaten
PISA – Naturwissenschaften in islamischen Staaten
PISA – Lesekompetenz in islamischen Staaten

In allen drei Fächern zeigten die islamischen Schüler katastrophal schlechte Leistungen und in allen Ländern war der Anteil besonders guter Schüler verschwindend klein. Diesen Befund will ich nun etwas vertiefen.

Die PISA-Studie bietet eine Zusammenfassung der besonders leistungsstarken und der besonders leistungsschwachen Schüler, die ich im Folgenden als Leistungsträger und als Totalversager bezeichne.

Leistungsträger sind Schüler, die in mindestens einem Fach sehr gute bis herausragende Leistungen zeigten.

Totalversager sind Schüler, deren Leistungen in allen drei Fächern unter dem Minimalniveau lagen, das erforderlich ist, um vollwertig am Leben einer modernen Gesellschaft teilhaben zu können.

Als Kontrast zu den islamischen Staaten berücksichtige ich Singapur, das in allen drei Fächern den Rangplatz 1 erreichte, sowie Deutschland und seine Nachbarländer Dänemark, Niederlande, Belgien, Luxemburg, Frankreich, Schweiz, Österreich, Tschechien und Polen.

Abbildung 1 zeigt die prozentualen Anteile von Leistungsträgern (dunkelblau) und Totalversagern (hellblau).

PISA 2015 - Leistungsträger und Totalversager
Abbildung 1: Leistungsträger und Totalversager in islamischen Staaten
Singapur und Deutschland und seine Nachbarn zum Vergleich.

Abbildung 1 zeigt ein eindeutiges Bild.

Die Schülerleistungen in Singapur sind überragend. 39,1 Prozent Leistungsträgern stehen lediglich 4,8 Prozent Totalversager gegenüber.

In Deutschland und seinen Nachbarländern liegt der Anteil der Leistungsträger zwischen 14,0 und 22,2 Prozent; der Anteil der Totalversager liegt zwischen 7,5 und 17,0 Prozent. Die Leistungsträger sind meist (deutlich) zahlreicher als die Totalversager. Lediglich Luxemburg weist ein negatives Verhältnis auf.

In den islamischen Staaten hingegen liegt der Anteil der Totalversager zwischen 31,1 und 61,1 Prozent. Ein bis fast zwei Drittel aller Schüler sind den Anforderungen einer modernen Gesellschaft in keiner Weise gewachsen. Ein kleiner Anteil von Leistungsträgern findet sich in den Vereinigten Arabischen Emiraten (5,6 Prozent) und in Katar (3,4 Prozent). Libanon, Albanien und die Türkei schaffen es wenigstens über die 1-Prozent-Marke (2,5; 2,0 und 1,6 Prozent), doch Indonesien, Jordanien, Tunesien, Algerien und Kosovo scheitern sogar an dieser Hürde.

Das katastrophale Abschneiden der islamischen Staaten ist natürlich keine Überraschung. Es ist seit Langem bekannt, dass sämtliche islamischen Staaten ein sehr geringes Intelligenzniveau aufweisen (2). In den PISA-Studien wird das Thema Intelligenz aus Gründen der politischen Correctness totgeschwiegen; die ideologische Verblendung ändert aber nichts an der Tatsache, dass die PISA-Leistungen lediglich ein Spiegelbild der Intelligenz sind (3). Auf den Zusammenhang PISA und Intelligenz werde ich in einem gesonderten Beitrag eingehen (4).

Anmerkungen und Quellen

(1) PISA 2015 Ergebnisse (Band I)
Exzellenz und Chancengerechtigkeit in der Bildung
http://www.oecd-ilibrary.org/education/pisa-2015-ergebnisse-band-i_9789264267879-de

(2) Richard Lynn (2015). Race Differences in Intelligence. An Evolutionary Analysis. Augusta, Georgia: Washington Summit Publishers.
Richard Lynn & Tatu Vanhanen (2012). Intelligence. A Unifying Construct for the Social Sciences. London: Ulster Institute for Social Research.

(3) Heiner Rindermann (2006). Was messen internationale Schulleistungsstudien? Schulleistungen, Schülerfähigkeiten, kognitive Fähigkeiten, Wissen oder allgemeine Intelligenz? Psychologische Rundschau, 57 (2), 69-86.

(4) PISA und Intelligenz – Teil 1
PISA und Intelligenz – Teil 2


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Bildung, Intelligenz, PISA, Lesekompetenz, Mathematik, Naturwissenschaften, Islam, Political Correctness

Von Prognosen und Politikversagen

Von Prognosen und Politikversagen

Ich habe gerade ein bisschen in einer Prognose des   Pew Research Centers   über die Bevölkerungsentwicklung und den Anteil der Religionen von 2010 bis 2050 geschmökert.

The Future of World Religions: Population Growth Projections, 2010-2050
Why Muslims Are Rising Fastest and the Unaffiliated Are Shrinking as a Share of the World’s Population
2. April 2015

Dort steht auf der Seite http://www.pewforum.org/2015/04/02/muslims/ Folgendes:
“About 3.6 million Muslims are expected to move to a new region between 2010 and 2015 … More than 1 million are forecast to move to Europe, including 600,000 from Asia and the Pacific and an additional 470,000 from the Middle East and North Africa.”

Das ist aber witzig!
Die 470,000 Moslems aus dem Nahen Osten und Nordafrika, die hier für 5 Jahre für Europa prognostiziert wurden, hat Merkel allein in zweiten Halbjahr 2015 locker übertroffen. Durch das beispiellose Politikversagen sind weit mehr als eine Million Moslems nach Deutschland gekommen und selbst in „ruhigen, entspannten“ Zeiten kommen Tag für Tag – buchstäblich 365 Tage im Jahr – Hunderte hinzu.

Die Annahme, dass innerhalb von fünf Jahren nur eine Million Moslems nach Europa kommen, hat sich als absurd erwiesen. Das merkel’sche Gutmenschen-Deutschland schafft so etwas im Alleingang in einem Jahr!

Auf der Basis ihrer völlig irrealen Annahmen meinen die Autoren: „When migration is factored into the projection models, Muslims are expected to make up 10% of Europe’s population in 2050.”

Da haben sich die Autoren wohl schwer geirrt. Der wahnsinnige Willkürakt einer einzigen Person, gestützt von völlig kritiklosen, moralisierenden und manipulierenden Medien, bejubelt von geldgierigen Pro-Asyl-Profiteuren und besinnungslosen, moralbesoffenen Teilen der Bevölkerung haben die Weltlage mit einem Schlag grundlegend und unwiderruflich verändert und alle Prognosevoraussetzungen über den Haufen geworfen. Die Islamisierung Europas wird sehr viel schneller und sehr viel dramatischer vonstattengehen. Die 10-Prozent-Marke wird mit Sicherheit lange vor dem Jahr 2050 überschritten.

Und bei der galoppierenden Islamisierung wird der Moral-Weltmeister Deutschland die führende Rolle nicht mehr aus der Hand geben.

 

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Hier gibt es übrigens eine aktuellere Ergänzung zum Pew-Resarch-Center-Artikel:
The Changing Global Religious Landscape
Babies born to Muslims will begin to outnumber Christian births by 2035; people with no religion face a birth dearth
05. April 2017

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Bevölkerungsentwicklung, Religion, Islam, Migration, Deutschland, Moslems, Prognosen, Politik, Politikversagen, Angela Merkel

PISA – Lesekompetenz in islamischen Staaten

PISA 2015-Lesekompetenz in islamischen Staaten

PISA – Lesekompetenz in islamischen Staaten

In den Beiträgen „PISA – Mathematik in islamischen Staaten“ und „PISA – Naturwissenschaften in islamischen Staaten“ habe ich die PISA-Studie 2015 (1) in Bezug auf die Schülerleistungen in Mathematik und Naturwissenschaften in den islamischen Teilnehmerländern dargestellt.

Nun betrachte ich die Lesekompetenz in den islamischen Staaten. Die Teilnehmer waren: Albanien, Algerien, Indonesien, Jordanien, Katar, Kosovo, Libanon, Türkei, Tunesien und die Vereinigten Arabischen Emirate (UAE).

Zur besseren Einordnung der Werte sind auch die Ergebnisse von Deutschland aufgeführt, das unter den zweiundsiebzig Teilnehmern den Rang 11 erzielte, sowie von Singapur, das den Rangplatz 1 belegte.

Abbildung 1 zeigt die Mittelwerte der Lesekompetenz.

PISA 2015-Lesekompetenz in islamischen Staaten
Abbildung 1: PISA 2015 – Lesekompetenz in islamischen Staaten – Mittelwerte
Deutschland und Singapur zum Vergleich.

Abbildung 1 zeigt, dass sämtliche islamischen Staaten auch bei der Lesekompetenz deutlich schlechter abschneiden als Deutschland, welches seinerseits weit unter dem Niveau Singapurs liegt.

Eine Analyse der individuellen Leistungen innerhalb der einzelnen Länder macht das enorme Leistungsdefizit in den islamischen Staaten noch deutlicher.

In den PISA-Studien werden sieben Leistungsstufen unterschieden und diese wiederum zu drei Grobkategorien zusammengefasst, die ich mit „Flop“, „Mitte“ und „Top“ bezeichne.

Flop: Die untere Kategorie – weniger als 407 Punkte – fasst die besonders leistungsschwachen Schüler zusammen. Laut PISA liegen diese Schüler unter dem „Grundkonzeptniveau, ab dem Schülerinnen und Schüler Lesekompetenzen aufzuweisen beginnen, die es ihnen ermöglichen, effektiv und produktiv am Leben teilzuhaben“ (Seite 176).

Mitte: Die mittlere Kategorie – 407 bis 625 Punkte – umfasst einen breiten Bereich von schwachen, durchschnittlichen und guten Leistungen.

Top: Die obere Kategorie – mehr als 625 Punkte – fasst die Schüler zusammen, die sehr gute bis hervorragende Leistungen erzielen.

Die Verteilung dieser drei Leistungskategorien innerhalb der einzelnen Länder ist in Abbildung 2 dargestellt (2).

PISA 2015-Lesekompetenz in islamischen Staaten
Abbildung 2: PISA 2015 – Lesekompetenz in islamischen Staaten – Leistungskategorien
Deutschland und Singapur zum Vergleich.

In der Türkei, den Vereinigten Arabischen Emiraten und in Jordanien genügen vierzig bis sechsundvierzig Prozent noch nicht einmal den Mindestanforderungen. In Albanien, Katar und Indonesien scheitern fünfzig bis fünfundfünfzig Prozent. Und im Libanon, in Tunesien, Kosovo und Algerien versagen sogar mehr als siebzig Prozent der Schüler.

Der Anteil besonders leistungsstarker Schüler ist verschwindend klein. In den Vereinigten Arabischen Emiraten beträgt er gerade mal 3 Prozent, in Katar 1,5 und in Albanien 1 Prozent. In den verbleibenden sieben Ländern verfügen (deutlich) weniger als ein Prozent der Schüler über herausragende Lesekompetenz.

Insgesamt sind die Ergebnisse zur Lesekompetenz nahezu deckungsgleich mit den Ergebnissen in Mathematik und den Naturwissenschaften. Auf diese Tatsache werde ich – in einem allgemeineren Rahmen – gesondert eingehen.

Als Fazit bleibt festzuhalten:

  • Auf allen Gebieten bietet die islamische Welt ein niederschmetterndes Bild. Die Schülerleistungen genügen weder im mathematisch-naturwissenschaftlichen noch im verbalen Bereich den Anforderungen unserer Zeit; und die islamischen Länder sind den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts in gar keiner Weise gewachsen.

  • Hier gibt es
    PISA und Naturwissenschaften in arabischen Ländern
    PISA und Mathematik in islamischen Ländern
    Hier gibt es eine Serie zu
    Intelligenz und Intelligenzminderung in Deutschland – Arabien – Sub-Sahara-Afrika
    Hier gibt es eine Serie zu
    Bildungsniveau von Migranten

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    Anmerkungen und Quellen

    (1) PISA 2015 Ergebnisse (Band I)
    Exzellenz und Chancengerechtigkeit in der Bildung
    http://www.oecd-ilibrary.org/education/pisa-2015-ergebnisse-band-i_9789264267879-de
    Speziell Lesekompetenz: PISA 2015 Ergebnisse (Band I): Exzellenz und Chancengleichheit in der Bildung
    Die Leistungen 15-Jähriger in Lesekompetenz
    http://www.keepeek.com/Digital-Asset-Management/oecd/education/pisa-2015-ergebnisse-band-i/die-leistungen-15-jahriger-in-lesekompetenz_9789264267879-8-de

    (2) Durch Rundungsfehler können sich (minimale) Abweichungen von 100 Prozent ergeben.


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    Stichwörter:
    Bildung, Intelligenz, PISA, Lesekompetenz, Islam

    PISA – Naturwissenschaften in islamischen Staaten

    PISA 2015-Naturwissenschaften in islamischen Staaten

    PISA – Naturwissenschaften in islamischen Staaten

    Im Beitrag „PISA – Mathematik in islamischen Staaten“ habe ich die Ergebnisse der PISA-Studie 2015 (1) in Bezug auf die Schülerleistungen in Mathematik in den islamischen Teilnehmerländern dargestellt.

    Nun betrachte ich die Leistungen in den Naturwissenschaften in den islamischen Staaten. Die Teilnehmer waren: Albanien, Algerien, Indonesien, Jordanien, Katar, Kosovo, Libanon, Türkei, Tunesien und die Vereinigten Arabischen Emirate (UAE).

    Zur besseren Einordnung der Werte sind auch die Ergebnisse von Deutschland aufgeführt, das unter den zweiundsiebzig Teilnehmern den Rang 15 erzielte, sowie von Singapur, das den Rangplatz 1 belegte.

    Abbildung 1 zeigt die Mittelwerte Leistungen in den Naturwissenschaften.

    PISA 2015-Naturwissenschaften in islamischen Staaten
    Abbildung 1: PISA 2015 – Naturwissenschaften in islamischen Staaten – Mittelwerte
    Deutschland und Singapur zum Vergleich.

    Abbildung 1 zeigt für die Naturwissenschaften dasselbe Bild wie bei den Mathematikleistungen: Die islamischen Staaten liegen ausnahmslos weit unter dem Niveau Deutschlands, welches seinerseits weit unter dem Niveau Singapurs liegt.

    Eine Analyse der individuellen Leistungen innerhalb der einzelnen Länder macht das enorme Leistungsdefizit in den islamischen Staaten noch deutlicher.

    In den PISA-Studien werden sieben Leistungsstufen unterschieden und diese wiederum zu drei Grobkategorien zusammengefasst, die ich mit „Flop“, „Mitte“ und „Top“ bezeichne.

    Flop: Die untere Kategorie – weniger als 410 Punkte – fasst die besonders leistungsschwachen Schüler zusammen. Laut PISA liegen diese Schüler unter dem „Grundkonzeptniveau in den Naturwissenschaften, das erforderlich ist, um sich als kritischer und informierter Bürger mit naturwissenschaftlichen Themen auseinandersetzen zu können“ (Seite 79).

    Mitte: Die mittlere Kategorie – 410 bis 632 Punkte – umfasst einen breiten Bereich von schwachen, durchschnittlichen und guten Leistungen.

    Top: Die obere Kategorie – mehr als 632 Punkte – fasst die Schüler zusammen, die sehr gute bis hervorragende Leistungen erzielen.

    Die Verteilung dieser drei Leistungskategorien innerhalb der einzelnen Länder ist in Abbildung 2 dargestellt (2).

    PISA 2015-Naturwissenschaften in islamischen Staaten
    Abbildung 2: PISA 2015 – Naturwissenschaften in islamischen Staaten – Leistungskategorien
    Deutschland und Singapur zum Vergleich.

    Auch nach der Aufschlüsselung nach den Leistungsstufen innerhalb der einzelnen Länder ergibt sich für die Naturwissenschaften dasselbe Bild wie für die Mathematik, nur ein klein wenig abgemildert: In fünf Ländern genügen weit mehr als die Hälfte aller Schüler noch nicht einmal den minimalen Anforderungen, die eine moderne Industrie- und Informationsgesellschaft stellt. Und in den anderen fünf Ländern verfügen mehr als vierzig Prozent der Schüler über keinerlei brauchbaren Kenntnisse in den Naturwissenschaften.

    Der Anteil besonders leistungsstarker Schüler ist in den Vereinigten Arabischen Emiraten und in Katar und verschwindend gering; in den verbleibenden acht Ländern besitzt noch nicht einmal ein halbes Prozent der Schüler herausragende Kenntnisse in den Naturwissenschaften.

  • Angesichts der Bedeutung, die naturwissenschaftlichen Kenntnissen zukommt, bietet die islamische Welt ein niederschmetterndes Bild. Die islamischen Länder sind den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts in keiner Weise gewachsen.

  • Hier gibt es
    PISA und Mathematik in islamischen Ländern
    PISA und Lesekompetenz in islamischen Ländern
    Hier gibt es eine Serie zu
    Intelligenz und Intelligenzminderung in Deutschland – Arabien – Sub-Sahara-Afrika
    Hier gibt es eine Serie zu
    Bildungsniveau von Migranten

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    Anmerkungen und Quellen

    (1) PISA 2015 Ergebnisse (Band I)
    Exzellenz und Chancengerechtigkeit in der Bildung
    http://www.oecd-ilibrary.org/education/pisa-2015-ergebnisse-band-i_9789264267879-de
    Speziell Naturwissenschaften: PISA 2015 Ergebnisse (Band I): Exzellenz und Chancengleichheit in der Bildung
    Die Leistungen 15-Jähriger in Naturwissenschaften
    http://www.oecd-ilibrary.org/education/pisa-2015-ergebnisse-band-i/die-leistungen-15-jahriger-in-naturwissenschaften_9789264267879-6-de

    (2) Durch Rundungsfehler können sich (minimale) Abweichungen von 100 Prozent ergeben.

     
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    Stichwörter:
    Bildung, Intelligenz, PISA, Naturwissenschaften, Islam

    PISA – Mathematik in islamischen Staaten

    PISA 2015 -- Mathematik in islamischen Staaten

    PISA – Mathematik in islamischen Staaten

    Im letzten Beitrag – „PISA in Amerika – Mathematik“ – habe ich die Ergebnisse der PISA-Studie 2015 (1) in Bezug auf die Schülerleistungen in Mathematik für die Länder des amerikanischen Kontinents dargestellt.

    Nun betrachte ich die Mathematikleistungen in den islamischen Staaten. Die teilnehmenden Staaten waren: Albanien, Algerien, Indonesien, Jordanien, Katar, Kosovo, Libanon, Türkei, Tunesien und die Vereinigten Arabischen Emirate (UAE).

    Zur besseren Einordnung der Werte sind auch die Ergebnisse von Deutschland aufgeführt, das unter den zweiundsiebzig teilnehmenden Ländern den Rang 16 erzielte, sowie von Singapur, das den Rangplatz 1 belegte.

    Abbildung 1 zeigt die Mittelwerte der Mathematikleistungen (2).

    PISA 2015 Islam Mathematik
    Abbildung 1: PISA – Mathematik in islamischen Staaten – Mittelwerte
    Deutschland und Singapur zum Vergleich

    Die islamischen Staaten liegen ausnahmslos weit unter dem Niveau Deutschlands, welches seinerseits weit unter dem Niveau Singapurs liegt.

    Eine Analyse der individuellen Leistungen innerhalb der einzelnen Länder macht das enorme Leistungsdefizit in den islamischen Staaten noch deutlicher.

    In den PISA-Studien werden sieben Leistungsstufen unterschieden und diese wiederum zu drei Grobkategorien zusammengefasst, die ich mit „Flop“, „Mitte“ und „Top“ bezeichne.

    Flop: Die untere Kategorie – weniger als 420 Punkte – fasst die besonders leistungsschwachen Schüler zusammen. Laut PISA liegen diese Schüler unterhalb des „Grundkonzeptniveau[s] … das erforderlich ist, um voll am Leben einer modernen Gesellschaft teilzunehmen“ (Seite 205).

    Mitte: Die mittlere Kategorie – 420 bis 606 Punkte – umfasst einen breiten Bereich von schwachen, durchschnittlichen und guten Leistungen.

    Top: Die obere Kategorie – mehr als 606 Punkte – fasst die Schüler zusammen, die sehr gute bis hervorragende Leistungen erzielen.

    Die Verteilung dieser drei Leistungskategorien innerhalb der einzelnen Länder ist in Abbildung 2 dargestellt.

    PISA 2015 Islam Mathematik
    Abbildung 1: PISA – Mathematik in islamischen Staaten – Leistungskategorien
    Deutschland und Singapur zum Vergleich

    Abbildung 2 macht ein dramatisches Ergebnis deutlich: Weit mehr als die Hälfte aller Schüler in den islamischen Staaten genügen noch nicht einmal den minimalen Anforderungen, die eine moderne Industrie- und Informationsgesellschaft stellt. Lediglich die Vereinigten Arabischen Emirate schaffen es mit 48,8 Prozent knapp unter die 50-Prozent-Marke. In fünf der zehn Länder sind es sogar zwei Drittel bis vier Fünftel aller Schüler, die über keinerlei brauchbaren Mathematikkenntnisse verfügen.

    Besonders leistungsstarke Schüler finden sich allenfalls in den Vereinigten Arabischen Emiraten und mit Abstrichen in Katar und im Libanon. Aber selbst hier machen die Leistungsstarken nur einen kleinen Bruchteil der Schülerschaft aus.

  • Insgesamt bietet die islamische Welt ein verheerendes Bild. Weit mehr als die Hälfte der Schüler ist den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts in keiner Weise gewachsen. Am oben Ende bilden die Hochleistungsfähigen nur einen verschwindend kleinen Bruchteil der Schülerschaft.

  • Neben Mathematik wurden in der PISA-Studie auch Leistungen in den Naturwissenschaften und die Lesekompetenz getestet. Auch dort zeigt die islamische Welt dasselbe verheerende Bild. Hunderte Millionen in der islamischen Welt sind in keiner Weise für die Anforderungen der Gegenwart und erst recht nicht für die Anforderungen der Zukunft gerüstet.

    Hier gibt es
    PISA und Naturwissenschaften in islamischen Ländern
    PISA und Lesekompetenz in islamischen Ländern
    Hier gibt es eine Serie zu
    Intelligenz und Intelligenzminderung in Deutschland – Arabien – Sub-Sahara-Afrika
    Hier gibt es eine Serie zu
    Bildungsniveau von Migranten

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    Anmerkungen und Quellen

    (1) PISA 2015 Ergebnisse (Band I)
    Exzellenz und Chancengerechtigkeit in der Bildung
    http://www.oecd-ilibrary.org/education/pisa-2015-ergebnisse-band-i_9789264267879-de

    Speziell Mathematik: PISA 2015 Ergebnisse (Band I): Exzellenz und Chancengleichheit in der Bildung
    Die Leistungen 15-Jähriger in Mathematik
    http://dx.doi.org/10.1787/9789264267879-9-de 2

    (2) Durch Rundungsfehler können sich (minimale) Abweichungen von 100 Prozent ergeben.

     
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    Stichwörter:
    Bildung, Intelligenz, PISA, Mathematik, Islam